Pregababalin, ja oder nein ?
Hallo,
bei mir wurde im Februar in Bonn eine Multifokale noduläre Heterotopie ( heterotope Neuronengruppen in der weißen Substanz durch Migrationsstörungen der Neuroblasten) festgestellt.
Ich wurde auf 1000-0-1000 mg Keppra + 200 -0 - 200 Topamax eingestellt.
Die richtigen Krampfanfälle sind damit auch verschwunden, aber es ist noch nicht zufriedenstellend.
In Bonn machte man mir damals große Hoffnungen mit dem neuen Präparat Pregabalin,
das damals in Deutschland noch nicht zugelassen war. Leider hält mein mich nun behandelnder Neurologe von dem Mittel nicht viel und würde lieber wieder auf Tegretal gehen.
Ein weiterer Nachteil meiner jetzigen Medis ist nämlich, dass ich für die kleinsten Rechnereien einen Taschenrechner brauche, und nicht mehr multitaskingfähig bin.
Ich habe mein gesamtes Anfallsgeschehen in einer Worksdatei mit den jeweils genommenen Medikamenten aufgeschrieben, und Anfälle habe ich ja auch unter Tegretal und Tegretol gehabt.
Einen kurzen Teil werde ich hier anfügen.
Wenn ihn jemand kurz überfliegen möchte, um mir einen Tipp zu geben, auf welches Präparat er wechseln würde, wäre ich ihm dankbar. Dann maile ich die Datei gerne zu
Olaf.vonseht@gmx.de
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23.9. Anfall beim Aufstehen. Hab den Wecker weitergestellt und mich wieder hingelegt.
Konnte mich allerdings später daran nur schwer erinnern. 2. morgens im Stall beim Blick von unten in eine Lampe mit Verlust der Tageszeit usw. Hatte auch wieder diese Blähungen.
26.9 1. Anfall morgens beim Frühstück. 2. abends nach dem Essen. Vorher fehlten mir bei Gesprächen schon die passenden Worte, und ich hatte etwas wirres Zeug geredet. Den ganzen Tag über Bereitschaft vorhanden. Dieser Sonntag war sehr unbefriedigend.
2.10 1. Anfall morgens bei der Arbeit, hab mich kurz hingesetzt und dann weitergearbeitet.
2. im Mittagsschlaf. An den Tagen vorher auch leichte Bereitschaft vorhanden.
15.10 Anfall im Mittagsschlaf und leichter Aussetzer abends beim Fernsehen. Das ich Anfälle bekommen würde kündigte sich schon ab 2 Tage vorher durch die säuerlich riechenden Blähungen an, obwohl es mir sonst gesundheitlich sehr gut ging und nichts auf Anfälle deutete.
Allerdings ist eigentlich die einzige Schlussfolgerung, dass vor säuerlich riechendem Schweiß
Anfälle gewesen sein müssen.
23.10. Anfall am Morgen im Stall mit Gedächtnisverlust. Hab mich noch vorher in die Ecke gestellt. Danach hatte ich lange Kopfschmerzen
25.10 Anfall am morgen beim aufwachen, oder davor. Hab den Wecker 15 Minuten weiter gestellt und bin wieder eingeschlafen und war dann auch fit. Hatte auch keine Kopfschmerzen.
27.10 Anfall im Mittagsschlaf
3.11. Morgens beim Frühstück wollte ich etwas erzählen, konnte es aber nicht weil mir einige Worte nicht mehr einfielen. Dabei hatte ich mir das was ich erzählen wollte ja einen Augenblick vorher noch im Kopf zurechtgelegt, hatte die Worte also noch parat . Es fiel mir erst sehr viel später wieder ein. Tagsüber stand ich öfter kurz vor einem Anfall, Gestern auch.
6. 11 Ich musste bei einem Gespräch eine Pause machen, weil ich kurze Zeit nichts sagen konnte.
Vermutlich stand ich wieder kurz vor einem Anfall.
8. 11. Anfall am Morgen beim Blick in eine Lampe.
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