Re: Re: Re: Re: Medikamentenwechsel

'Leben mit Epilepsie' ⌂ @, Sunday, 18.06.2006, 03:29 (vor 7370 Tagen) @ K Weisheit

Holla / hallo

so einfach ist das nicht !!!

Bei Generika muss eine Bioäquivalenzstudie die therapeutische Austauschbarkeit garantieren. Ein generisches Medikament ist dann bioäquivalent, wenn in klinischen Vergleichsstudien nachgewiesen wurde, dass es mit dem Originalpräparat therapeutisch austauschbar ist. Dieses Verfahren garantiert, dass nicht nur der gleiche Wirkstoff verwendet wird, sondern dass generische Medikamente auch tatsächlich die gleiche Wirkung zeigen.

Bei einem Generikum darf aber Wirkstoffmenge sowie die maximal erzielbare Konzentration im Blut zwischen 80 % und 125 % des Originalpräparates liegen !!!!!!

Wobei hier zu erwähnen ist, dass die Konzentration von plus/minus 20 Prozent
für Antiepileptika zu groß gewählt ist.

Für einen Epilepsiepatienten kann dies u. U. riskant sein. Man muss sich auch immer vor Augen halten, dass die Bioverfügbarkeit bei jedem Menschen anders ist. (lt. Dr. Wolf, Bethel, aus
Ärzteblatt)


Die Lizenz von GSK (glaxo smith kline) ist abgelaufen, deshalb dürfen andere auch "Lamotrigin" vertreiben oder nachbauen.
GSK hat soviel ich weiß mit
2 Pharmafirmen ein ca. 2jähriges Lieferabkommen, sodaß 2 Pharmafirmen das Orginalprodukt als Generika verkaufen. Bitte erkundigt euch genauer bei GSK (glaxo smith kline) oder der
DE (Deutsche Epilepsievereinigung-Berlin).

Seht bitte auch in http://www.epilepsiecity.de nach.

Wichtige Infos zu Generika :
http://www.epilepsiecity.de/GenerikaProblematik.pdf

http://www.epilepsiecity.de/GenerikaLeitlinien2005.pdf



Grüße

Ragnar


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