Hallo an alle!
Ich habe vor zwei Wochen einen gesunden Jungen zur Welt gebracht trotz der Einnahme von Keppra! 
Also an alle die einen Kinderwunsch und Keppra einnehmen, habt keine Angst davor, schwanger zu werden. Ich hatte während der gesamten Schwangerschaft keinen einzigen Anfall und dem Baby geht es richtig gut.
Liebe Grüße und einen schönen Sommer
Jasmin
Re: gesundes Baby trotz Keppra ;-))
Franzi
, Sunday, 18.06.2006, 18:40 (vor 7369 Tagen) @
Jasmin
Herzlichen Glückwunsch!
Ich freu mich für dich, dir und deinem kleinen Mann alles Gute!
Liebe Grüße
Franzi
Re: gesundes Baby trotz Keppra ;-))
nicole
, Sunday, 18.06.2006, 20:40 (vor 7369 Tagen) @
Jasmin
Hallo Jasmin,
herzlichen Glückwunsch... schön das es euch beiden gut geht...
Alles Gute für die ganze Familie
LG Nicole
gesundes Baby trotz Keppra ? ! ?
'Leben mit Epilepsie'
, Monday, 19.06.2006, 01:43 (vor 7369 Tagen) @
Jasmin
Herzlichen Glückwunsch,
aber.................
Deine Aussage ist zu knapp gedacht :
"Ich hatte Glück - macht es ruhig auch so"
Fachinfo zu Keppra :
4.6 Schwangerschaft und Stillzeit
Es gibt keine Daten zur Anwendung von
KEPPRA bei schwangeren Frauen.
Tierexperimentelle Studien haben reproduktionstoxische Wirkungen gezeigt
(s. Abschnitt 5.3).
Das mögliche Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
KEPPRA darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der behandelnde Arzt hält es für unverzichtbar.
Der Abbruch einer antiepileptischen
Behandlung kann zur Verschlimmerung der Krankheit mit negativen Folgen für die Mutter und das ungeborene Kind führen.
Levetiracetam geht in die Muttermilch über.
Das Stillen wird deshalb nicht empfohlen.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit (Auszug)
In reproduktionstoxikologischen Studien an der Ratte, bei Wirkstoffspiegeln ähnlich oder höher denen beim Menschen, wirkte Levetiracetam toxisch auf die Entwicklung (vermehrte Skelettveränderungen/geringfügige
Skelettanomalien, verzögertes Wachstum,
erhöhte Sterblichkeit der Jungtiere).
Beim Kaninchen wurden nach maternaltoxischen Dosierungen schädliche Wirkungen auf den Embryo beobachtet (Tod des Embryo, vermehrte Skelettanomalien und vermehrte Missbildungen). Der Wirkstoffspiegel, bei dem noch kein toxischer Effekt beim Kaninchen beobachtet wurde, betrug etwa das 4- bis 5-Fache des Wirkstoffspiegels beim
Menschen.
Grüße
Ragnar
Re: gesundes Baby trotz Keppra ;-))
Bioni
, Monday, 19.06.2006, 08:28 (vor 7369 Tagen) @
Jasmin
[zitat=Jasmin]Hallo an alle!
Ich habe vor zwei Wochen einen gesunden Jungen zur Welt gebracht trotz der Einnahme von Keppra! 
Also an alle die einen Kinderwunsch und Keppra einnehmen, habt keine Angst davor, schwanger zu werden. Ich hatte während der gesamten Schwangerschaft keinen einzigen Anfall und dem Baby geht es richtig gut.
Liebe Grüße und einen schönen Sommer
Jasmin [/zitat]
Liebe Jasmin!
Ich freue mich sehr für dich, daß alles in Ordnung bei deinem
Sohn ist! Und ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass es nicht nur so scheint!!
Vielleicht hast du Glück gehabt, vielleicht kommt noch etwas nach!
Ich weiß was es heißt, immer wieder beim Neurologen auf zu tauchen und immer der Spruch :Sie wissen, dass sorgfältig verhüten müssen!!Niederschmetternd!!!!!!!
Aber ich weiß auch was es heißt:ein Baby in den Armen zu halten!Mein Baby!(jetzt ist er kein Baby mehr, sondern 3 Jahre und ich habe ihn in einer 8 jährigen anfalls und medikämentenfreien Zeit bekommen)
Und ich weiß noch etwas, nicht jeder ist gleich beim einen gehts gut, beim anderen gehts "schief"!Das ist nun mal so bei uns Menschen
GRUSS
BIONI
Re: gesundes Baby trotz Keppra ? ! ?
Jasmin
, Monday, 19.06.2006, 14:32 (vor 7369 Tagen) @
Jasmin
[zitat='Leben mit Epilepsie']Herzlichen Glückwunsch,
aber.................
Deine Aussage ist zu knapp gedacht :
"Ich hatte Glück - macht es ruhig auch so"
Fachinfo zu Keppra :
4.6 Schwangerschaft und Stillzeit
Es gibt keine Daten zur Anwendung von
KEPPRA bei schwangeren Frauen.
Tierexperimentelle Studien haben reproduktionstoxische Wirkungen gezeigt
(s. Abschnitt 5.3).
Das mögliche Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
KEPPRA darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der behandelnde Arzt hält es für unverzichtbar.
Der Abbruch einer antiepileptischen
Behandlung kann zur Verschlimmerung der Krankheit mit negativen Folgen für die Mutter und das ungeborene Kind führen.
Levetiracetam geht in die Muttermilch über.
Das Stillen wird deshalb nicht empfohlen.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit (Auszug)
In reproduktionstoxikologischen Studien an der Ratte, bei Wirkstoffspiegeln ähnlich oder höher denen beim Menschen, wirkte Levetiracetam toxisch auf die Entwicklung (vermehrte Skelettveränderungen/geringfügige
Skelettanomalien, verzögertes Wachstum,
erhöhte Sterblichkeit der Jungtiere).
Beim Kaninchen wurden nach maternaltoxischen Dosierungen schädliche Wirkungen auf den Embryo beobachtet (Tod des Embryo, vermehrte Skelettanomalien und vermehrte Missbildungen). Der Wirkstoffspiegel, bei dem noch kein toxischer Effekt beim Kaninchen beobachtet wurde, betrug etwa das 4- bis 5-Fache des Wirkstoffspiegels beim
Menschen.
Grüße
Ragnar
[/zitat]
Hallo Ragnar,
ich muss dir klar in einer Hinsicht Recht geben, dass Keppra noch nicht ausreichend getestet worden ist. Ich habe mich vor der geplanten Schwangerschaft mit meinem Neurologen von der Uniklinik Bonn in Verbindung gesetzt und bin mit ihm alle Möglichkeiten durchgegangen. Wir sind dann zu dem Ergebnis gekommen, dass es für mich das beste wäre, bei Keppra zu bleiben und das Medi dosiert einzunehmen. Ich habe auch verzweifelt nach Erfahrungsberichten gesucht und konnte auch nicht viel finden. Mein Arzt hat mir dann Erfahrungsberichte von 25 Frauen (keine Frau aus Deutschland dabei), die alle ein gesundes Kind zur Welt gebracht haben, gegeben. Mein Mann und ich wissen, dass wir unwahrscheinliches Glück gehabt haben und wir wissen auch dies zu schätzen. Ich wollte halt nur den Frauen, die auch Keppra nehmen Hoffnung machen und bestimmt nicht damit zum Ausdruck bringen, "hier, macht es genauso". Das ist völliger Quatsch. Stillen tue ich übrigens nicht, da ich weiß, dass Keppra über die Muttermilch geht. Aber das finde ich auch nicht weiter schlimm, denn es gibt heutzutage gute Flaschennahrung zu kaufen.
Klar muss man viele Untersuchungen in Kauf nehmen und auch mit dem Risiko rechnen, dass das Kind was haben könnte. Aber wenn sich gar keine Frau wagen würde, mit dem Medi schwanger zu werden, woher sollen denn dann auch die Erfahrungsberichte kommen?
Schade, dass man direkt so negative Aspekte aufgezählt bekommt, die man ja sowieso schon bei einer geplanten bzw. gewollten Schwangerschaft einem immer "hinterherläuft".
Naja wie ja auch schon in den Antworten gegeben, wir hatten riesiges Glück und kein Mensch ist wie der andere.
An alle: Vielen Dank noch für die Glückwünsche!!!
Gruß
Jasmin
Re: Re: gesundes Baby trotz Keppra ? ! ?
Elke
, Thursday, 22.06.2006, 13:25 (vor 7366 Tagen) @
Jasmin
Hallo Jasmin,
auch ich habe in meiner Schwangerschaft Medikamente in hoher Dosis eingenommen (Ergenyl). Meine Tochter ist heute 10 Jahre alt und gesund. Ich hatte auch viele Voruntersuchungen und habe mich bei meinem Arzt beraten, wir kamen zu dem gleichen Entschluß wie du, Medikament weiter nehmen. Ich kann nur allen Frauen raten, sich ausführlich zu informieren. Übrigens, ich bin seit der Schwangerschaft, also 10 Jahre, nun Anfallsfrei, zwar mit Medikament aber vorher wars eben nicht der Fall.
Viel Glück und gute Nerven in der Schwangerschaft, denn die Gewissheit hat man erst, ob alles o.K. ist, wenn man seinen Sonnenschein in den Armen hält.
Elke
[zitat=Jasmin][zitat='Leben mit Epilepsie']Herzlichen
Glückwunsch,
aber.................
Deine Aussage ist zu knapp gedacht :
"Ich hatte Glück - macht es ruhig auch so"
Fachinfo zu Keppra :
4.6 Schwangerschaft und Stillzeit
Es gibt keine Daten zur Anwendung von
KEPPRA bei schwangeren Frauen.
Tierexperimentelle Studien haben reproduktionstoxische Wirkungen gezeigt
(s. Abschnitt 5.3).
Das mögliche Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
KEPPRA darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der behandelnde Arzt hält es für unverzichtbar.
Der Abbruch einer antiepileptischen
Behandlung kann zur Verschlimmerung der Krankheit mit negativen Folgen für die Mutter und das ungeborene Kind führen.
Levetiracetam geht in die Muttermilch über.
Das Stillen wird deshalb nicht empfohlen.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit (Auszug)
In reproduktionstoxikologischen Studien an der Ratte, bei Wirkstoffspiegeln ähnlich oder höher denen beim Menschen, wirkte Levetiracetam toxisch auf die Entwicklung (vermehrte Skelettveränderungen/geringfügige
Skelettanomalien, verzögertes Wachstum,
erhöhte Sterblichkeit der Jungtiere).
Beim Kaninchen wurden nach maternaltoxischen Dosierungen schädliche Wirkungen auf den Embryo beobachtet (Tod des Embryo, vermehrte Skelettanomalien und vermehrte Missbildungen). Der Wirkstoffspiegel, bei dem noch kein toxischer Effekt beim Kaninchen beobachtet wurde, betrug etwa das 4- bis 5-Fache des Wirkstoffspiegels beim
Menschen.
Grüße
Ragnar
[/zitat]
Hallo Ragnar,
ich muss dir klar in einer Hinsicht Recht geben, dass Keppra noch nicht ausreichend getestet worden ist. Ich habe mich vor der geplanten Schwangerschaft mit meinem Neurologen von der Uniklinik Bonn in Verbindung gesetzt und bin mit ihm alle Möglichkeiten durchgegangen. Wir sind dann zu dem Ergebnis gekommen, dass es für mich das beste wäre, bei Keppra zu bleiben und das Medi dosiert einzunehmen. Ich habe auch verzweifelt nach Erfahrungsberichten gesucht und konnte auch nicht viel finden. Mein Arzt hat mir dann Erfahrungsberichte von 25 Frauen (keine Frau aus Deutschland dabei), die alle ein gesundes Kind zur Welt gebracht haben, gegeben. Mein Mann und ich wissen, dass wir unwahrscheinliches Glück gehabt haben und wir wissen auch dies zu schätzen. Ich wollte halt nur den Frauen, die auch Keppra nehmen Hoffnung machen und bestimmt nicht damit zum Ausdruck bringen, "hier, macht es genauso". Das ist völliger Quatsch. Stillen tue ich übrigens nicht, da ich weiß, dass Keppra über die Muttermilch geht. Aber das finde ich auch nicht weiter schlimm, denn es gibt heutzutage gute Flaschennahrung zu kaufen.
Klar muss man viele Untersuchungen in Kauf nehmen und auch mit dem Risiko rechnen, dass das Kind was haben könnte. Aber wenn sich gar keine Frau wagen würde, mit dem Medi schwanger zu werden, woher sollen denn dann auch die Erfahrungsberichte kommen?
Schade, dass man direkt so negative Aspekte aufgezählt bekommt, die man ja sowieso schon bei einer geplanten bzw. gewollten Schwangerschaft einem immer "hinterherläuft".
Naja wie ja auch schon in den Antworten gegeben, wir hatten riesiges Glück und kein Mensch ist wie der andere.
An alle: Vielen Dank noch für die Glückwünsche!!!
Gruß
Jasmin[/zitat]
Re: Re: Re: gesundes Baby trotz Keppra ? ! ?
Jasmin
, Thursday, 22.06.2006, 19:56 (vor 7365 Tagen) @
Jasmin
[zitat=Elke]
Hallo Jasmin,
auch ich habe in meiner Schwangerschaft Medikamente in hoher Dosis eingenommen (Ergenyl). Meine Tochter ist heute 10 Jahre alt und gesund. Ich hatte auch viele Voruntersuchungen und habe mich bei meinem Arzt beraten, wir kamen zu dem gleichen Entschluß wie du, Medikament weiter nehmen. Ich kann nur allen Frauen raten, sich ausführlich zu informieren. Übrigens, ich bin seit der Schwangerschaft, also 10 Jahre, nun Anfallsfrei, zwar mit Medikament aber vorher wars eben nicht der Fall.
Viel Glück und gute Nerven in der Schwangerschaft, denn die Gewissheit hat man erst, ob alles o.K. ist, wenn man seinen Sonnenschein in den Armen hält.
Elke
Hallo Elke,
danke für deine Mail. Ja Gott sei Dank ist der Kleine gesund und munter und hält mein Mann und mich Nachts - wie auch am Tag - auf Trap. Aber wir sind wirklich sehr froh und erleichtert, dass er gesund zur Welt gekommen ist. Seit 10 Jahren anfallsfrei - da kann ich nur gratulieren. Das ist doch super!!! Ich wünsche Dir auch alles Gute und viel Gesundheit.
Liebe Grüße
Jasmin