Re: Re: Operation bei Hippokampussklerose

Ela78 @, Wednesday, 28.06.2006, 22:33 (vor 7359 Tagen) @ Ela78

Hallo Veronika!
Vielen Dank für Deine Antwort und ein ganz großes Lob an Dich als Mutter, dass Du Deinem Sohn so zur Seite warst in der schweren Zeit.

Mein Mann leidet seit 30 Jahren an Epilepsie, er hatte eine Mumpsmeningitis und eine Encephalitis mit anschliessendem Koma. Zwei Jahre war ein anfallfrei, bevor er den ersten großen Anfall hatte. Bis vor fünf Jahren konnte er auch gut mit seiner Krankheit leben, er hat sich mit allem zurechtgefunden, bis dei Ärzt die Tabletten umgestellt haben, seither ist er sehr empfindlich und es ist manchmal ziemlich schwer für ihn geworden.
Jetzt haben wir einen Termin in Alsterdorf erstmal wird wohl ein Intensiv_monitoring durchgefüht und dann werden wir weiter sehen.
Wir haben eine gemeinsame Tóchter von fast drei Jahren. Für sie wäre es das schlimmste, sollte sich ihr Vater nach einer evtl. Operation nicht gut erholen oder sich im Wesen verändern. Ich habe natürlich auch für mich Angst vor evtl. Komplikationen und einen totalen Lebenwandel. Da mein Mann alleinverdiener im Moment ist und ich zu Hause bin, können wir uns einen langen Ausfall von mehreren Monaten natürlich auch nicht leisten.
Ich hoffe, es geht alles gut.

Für Dich und Deinen Sohn wünsche ich von ganzem Herzen viel Glück und Gesundheit für die Zukunft. Möge er anfallsfrei bleiben, und seine Entscheidung zur Operation nie bereuen.
Dir wünsche ich viel Kraft das erlebte für Dich zu verarbeiten, da bist Du ja sicherlich als Mutter noch dabei. Junge Menschen vergessen sowas schneller vor allem Männer. Mein mann ist keines Weges verunsichert, er freut sich das endlich mal was geschieht.

Danke nochmal für Deine Antwort


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