Lamotrigin-Haut
Auswirkungen auf die H a u t sind bei Lamotrigin häufig zu verzeichnen, aber nur in den ersten Eindosierung-Monaten, erst recht in Verbindung mit Valproat (Orfiril/Ergenyl).
Erst recht wenn zu schnell hochdosiert wird !!
Ob erst nach 1 1/2 J ???
In klinische Studien hat manchmal Lamotrigin erst bei 500mg/Tag gewirkt.
Hier Auszug aus Fachinfo :
4.8 Nebenwirkungen
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Nebenwirkungen, die in klinischen Studien
zur Monotherapie auftraten:
Sehr häufig:
Hautausschlag.
Weitere Nebenwirkungen, die während der
Anwendung auftraten:
Sehr häufig: Hautausschlag.
Selten: Stevens-Johnson-Syndrom.
Sehr selten: Syndrom der verbrühten
Haut (toxische epidermale
Nekrolyse).
In doppel-blinden klinischen Studien zur
Anwendung bei Epilepsie, in denen Lamotrigin
zusätzlich zu anderen Antiepileptika verabreicht
wurde, traten bei bis zu 10 % der
Patienten Hautausschläge auf. In der Vergleichsgruppe
ohne Lamotrigin (mit Placebo)
betrug die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen
5 %. Die Hautausschläge führten
bei 2 % der mit Lamotrigin behandelten Patienten
zum Abbruch der Therapie.
Diese meist in makulopapulöser Form auftretenden
Hautausschläge wurden in der
Regel innerhalb der ersten acht Behandlungswochen
beobachtet und bildeten sich
nach Absetzen des Arzneimittels zurück
(siehe auch 4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
für die Anwendung).
Selten wurde vom Auftreten schwerwiegender,
lebensbedrohlicher allergischer Hautund
Schleimhautreaktionen, die sich durch
blasse Schwellung der Haut, vor allem im
Gesichtsbereich (Quincke-Ödem), evtl. unter
Mitbeteiligung der Schleimhäute in
Mund, Rachen, Kehlkopf und Magen-Darm-
Trakt, Hautabschälung und Fieber (Stevens-
Johnson-Syndrom) sowie dem Syndrom
der verbrühten Haut (toxische epidermale
Nekrolyse) äußerten, berichtet. Auch wenn
diese Symptome bei den meisten Patienten
nach Absetzen von Lamictal zurückgehen,
bleiben bei einigen Patienten irreversible
Vernarbungen zurück. Fälle mit tödlichem
Ausgang traten selten auf (siehe auch
4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
für die Anwendung).
Insgesamt scheint das Risiko eines Hautausschlages
in hohem Maß in Zusammenhang
zu stehen mit:
– hohen Anfangsdosen Lamictal und
einem Überschreiten der für den Behandlungsbeginn
empfohlenen schrittweisen
Dosissteigerungen von Lamictal.
– der gleichzeitigen Einnahme von Valproinsäure,
wodurch die mittlere Halbwertszeit
von Lamotrigin um annähernd das
2fache erhöht wird.
(Siehe auch 4.2 Dosierung, Art und Dauer
der Anwendung.)
Als Überempfindlichkeitsreaktion können
Hautausschläge mit verschiedenen systemischen
Symptomen auftreten (siehe Erkrankungen
des Immunsystems**
Lg Ragnar
[zitat=Beatrix]Hallo,
ich bin 21 Jahre und bei mir wurde vor ca. 1 1/2 Jahren schlafassoziierte Epilepsie festgestellt, dass heißt ich habe nur nachts Anfälle. Ich bin mittlerweile bei 100-0-215 Lamotrigin. Die Anfälle sind (nur noch) ca. 3 mal im Monat und ich bemerkte sie sofort, habe leichte Schmerzen in den Händen vom Krampfen. Mein Lamotrigin ist wohl zu hoch. Was hat das für Auswirkungen? Kann ich Schädigungen dadurch bekommen? Hat das auch irgendwelche Beeinträchtigungen für die Haut, Pickel etc.?
Liebe Grüße.[/zitat]
gesamter Thread:
- Frau -
Beatrix,
28.06.2006, 17:45
- Re: Frau -
nicole,
28.06.2006, 19:34
- Re: Re: Frau - Beatrix, 29.06.2006, 17:58
- Lamotrigin-Haut - 'Leben mit Epilepsie', 29.06.2006, 00:19
- Re: Frau -
nicole,
28.06.2006, 19:34