weniger ist manchmal mehr
Hi @ All, kennt jemand das Phänomen, dass weniger mehr ist, als vorgeschrieben??
Also kurz zur Info; meine Tochter hat mit einem Jahr Epi bekommen. Seit dem versuchen wir sie einzustellen. Erst Ospolot ( 5 Monate wirksam) dann absetzen, dann Trileptal ( Sturzanfälle verursacht), dann Orfirl ( das Kind war aufgedreht wie noch nie) dann bin ich ganz langsam raus aus allem. Die Anfälle wurden weniger, dann wieder mehr. Wieder neues Medi Keppra- 250mg morgens und abends. Doch die Enddosis war abends 500mg.
Unser Kind war mit der niedrigdosis 2 Wochen anfallsfrei und als ich die Enddosis gab,kamen die Anfälle wöchentlich sehr massiv; ohne Notarzt ging garnix.
Der letzte war so schlimm, dass sie in ein künstliches Koma versetzt wurde und trotzdem bis in der Intensivklinik nicht rauskam.
Facit; sie wurde wieder auf Keppra 250 m u. abends gesetzt mit zusätzlich Ospolot was sie früher gut vertragen hatte. Jedoch war diese Kombi chaotisch für unser Kind.
Wir sollten Lamictal ersetzen, was ich nicht tat: beliess dass Keppra in der Niedrigdosis, was nicht wirken soll. Jedoch hilft dieses Medi seit 4 Wochen und ich bin optimistisch... Manchmal ist weniger doch mehr.... Kennt jemand diese Phänomen auch??? Hat es jemand mal so ausprobiert??? Gerade bei kleinen Kindern die sich nicht äussern können; ist es Sinnvoll auf das Bauchgefühl zuhören. ich bin jedenfalls happy.Manchmal ist doch weniger MEHRMein Kind wird ende August vier Jahre alt,alle Untersuchungen waren negativ, also alles OKI( EEG<; MRT etc)ist als rätselhaftes Kind eingestuft worden.. also nicht verallgemeinern....
Liebe Grüsse Ramona