Berufsprobleme

Christian Fröhlich @, Wednesday, 19.07.2006, 23:58 (vor 7338 Tagen)

Hallo an alle,

bin 25 und habe epilepsi. Ist zwar um es kurz zu sagen total bescheiden mit Medikamenteneinnahme, Fahrverbot , etc., aber mein größtes Problem zur Zeit ist eindeutig meine Arbeitstelle.
Brauche Infos bezüglich Umschulung, Fortbildung auf meinem jetzigen Beruf oder ähnliches.
Bin ehrlich: Ich müßte alle 2 Monate eine Woche Schichtdienst machen bis zu 12 Stunden am Tag und das hat mein Neurologe mir strengstens verboten genau wie an laufenden Maschinen arbeiten. würde mich über Infos sehr freuen. Irgendwelche Seiten im Internet oder ...
Habe gehört das es staatliche Unterstützungen gäbe weiß aber gar nix genaues.Stimmt das?

MfG Christian

Re: Berufsprobleme

Jacky @, Saturday, 22.07.2006, 19:31 (vor 7335 Tagen) @ Christian Fröhlich

Hallo Christian, ich bin 24 und habe temporallappenepilepsie linksseitig.Mir geht es im Moment ganz genauso.Habe aufgrund meiner Erkrankung meine Arbeitsstelle (als Altenpflegerin) verloren und ich weiß nicht wie es jetzt weitergehen soll.Ich muss deswegen jetzt wieder zurück zu meinen eltern ziehen weil ich dort Unterstützung von meinen Eltern habe.Ich muss auch zum arbeitsamt und mich um ne umschulung kümmern weil ich mit sicherheit nicht mehr in meinen beruf komme.Weißt du und ich war über 4 Jahre anfallsfrei und die Anfälle kamen mit einem Mal wieder.Ich nehme Keppra zusätzlich zu Lamictal und ich war in der hoffnung dass dadurch eine besserung eintritt weil ich keppra erst vor knapp 1 monat neu dazubekommen habe, da es ja relativ neu ist und es eigentlich gute Wirkungen haben soll.Doch heute wurde ich enttäuscht, da ich wieder anfälle hatte (gleich 4 stück hintereinander).Aber ich denke das liegt daran, dass die dosis noch gesteigert wird.dann hoffe ich dass meine anfälle auch wieder aufhören und ich eventuell doch wieder in meinem beruf arbeiten kann.
Ganz liebe grüße und viel erfolg
Jacky

Re: Berufsprobleme

Matthias @, Sunday, 23.07.2006, 10:04 (vor 7335 Tagen) @ Christian Fröhlich


Hallo Christian,

in meinen Augen gibt es da nur Eines!
Ein neuer Arbeitsplatz, weil Dein Betrieb nicht behindertenfreundlich eingestellt ist. Sonst würde er es nicht tun.
Außerdem darfst Du, wenn Du anerkannt schwerbehindert bist nur maximal 48 Stunden/W. (6x 8) arbeiten.
Mit der Umschulung musst Du Dich an Deine Rentenversicherung wenden. - Ob sie zustimmen kommt auf den zuständigen Betreuer und dessen Obrigkeit an.
Ich kenne den Gesetzestext nicht genau und weiss auch nicht, ob Du erst 10 Jahre einbezahlt haben musst, damit man Dir eine Umschulung zahlt. - Sonst ist das Arbeitsamt dafür zuständig und da könntest Du (kennst ja unseren Beamtenapparat) Dir die Zähne ausbeissen.

Ich wünsch' Dir Erfolg beim Suchen und bei der eventuellen Umschulung.

MAtthias
Du hast nicht geschrieben was Du tun willst. - Lass die Finger von Informatik weg. - Schau Dich mal um, wo Du dann eventuell danach unterkommen könntest. - Frag' vielleicht auch nach, ob sie Dir einen Zuschuss zahlen wenn Du eine neue Lehre machst, wenn Du weisst, dass Du eventuell danach übernommen werden könntest.
Auf's Geradewohl würde ich keine Umschulung machen, weil dann wieder die grosse Suche nach dem Betrieb ist, der dafür das nötige Verständnis hat.


bin 25 und habe epilepsi. Ist zwar um es kurz zu sagen total bescheiden mit Medikamenteneinnahme, Fahrverbot , etc., aber mein größtes Problem zur Zeit ist eindeutig meine Arbeitstelle.
Brauche Infos bezüglich Umschulung, Fortbildung auf meinem jetzigen Beruf oder ähnliches.
Bin ehrlich: Ich müßte alle 2 Monate eine Woche Schichtdienst machen bis zu 12 Stunden am Tag und das hat mein Neurologe mir strengstens verboten genau wie an laufenden Maschinen arbeiten. würde mich über Infos sehr freuen. Irgendwelche Seiten im Internet oder ...
Habe gehört das es staatliche Unterstützungen gäbe weiß aber gar nix genaues.Stimmt das?

MfG Christian[/zitat]