Re: Wer kennt ein natürliches Heilmittel?

Uta Weige @, Tuesday, 25.07.2006, 20:28 (vor 7332 Tagen) @ Steffi Bösel

[zitat=Steffi Bösel]Hallo Epileptiker,
durch dauernde Absencen neben eher seltenen Grand-Mal-Anfällen kann ich meinem Beruf nicht mehr nachgehen ohne mein Lamotrigin -sagen die Ärzte. Seit Jahren nehme ich eigentlich keine chemischen Tabletten ein und befasse mich intensiv mit Kräuterheilkunde und Bachblüten. Bisher habe ich nur von einer Medizin dagegen gelesen (Schwedenbitter), die zu allem Überfluß aus Schnaps hergestellt ist. Wir wissen alle, daß das Gift für uns ist. Ich bin sehr informiert über sämtliche Bereiche dieser Krankheit, aber ich weiß nicht wie ich sie alternativ behandeln kann. Weiß von euch einer was? Ich wäre sehr dankbar.
Habt ihr euch nicht auch eingehend selbst informiert und den Doktor über die Bedeutung seiner Diagnose `Epilepsie` aufgeklärt? Die Schulmedizin macht es sich zu einfach; Stopft uns das Maul mit Pillen ohne uns gewissenhaft aufzuklären. Ich will diesen Teil von mir ergründen und kennenlernen.
Vielleicht ist es auch schon aufgefallen, aber zu meinen Nebenwirkungen des Antiepileptikums gehört impulsive Aggresivität, Zickerei und Angriffslust. Deshalb hat Frau Doktot mir heute ein Antidepressivum gegeben, daß ich nach dem Praxisbesuch in die nächste Mülltonne geworfen habe. Der Zauberschrank bietet eben Pillen gegen alles und für nichts.
Kann aber zwischenzeitlich auch noch ganz lieb sein und hätte gerne Anschluß zu Gleichgesinnten. Wie geht es euch? [/zitat]Liebe(r) Epileptiker(in)
Es kommt darauf an, was Dir wichtig ist für Dein Leben: Beruf ausüben, die dauernden Absencen loswerden - dauert eine länger als 2,5 Sek. kann ein großer Anfall daraus werden - Vertrauen in die Schulmedizin, die sehr wohl gewissenhaft aufklärt, oder was?
Auf die Blüten, die Herr Bach ohne jedes Fachwissen und zufällig ausgesucht hat, würde ich mich nicht verlassen.
Was die chemischen Tabletten angeht, so werden alle ursprünglich pflanzlichen Wirkstoffe heute im Labor hergestellt. Fingerhut bei Herzproblemen muß ebenso genau dosiert werden wie Insulin.
Es ist sicher schwer, diese Diagnose zu akzeptieren und mit dem behandelnden Arzt zu kooperieren, aber einen anderen Weg gibt es eben nicht. Alles Gute! Uta


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