2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

A_xxx V_xxx, Wednesday, 26.07.2006, 22:57 (vor 7331 Tagen)

Hallo an alle,
meine Frage steht ja schon oben. ICh habe jetzt meinen zweiten Anfall inerhalb von 2 Jahren bekommen und war beim NEurologe. Der möchte mich stufenweise auf 200mg Lamotrigin einstellen. Die Anfälle sind beidemale in körperlichen bzw. seelsichen extremen Stresssituationen gekommen, jetzt stell sich für mich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist eine so hohe dosis zu nehmen, wenn körperlich nichts darauf hinweist ( KEINE Unregelmäßigkeiten in EEG oder Blut)...ich habe einen 3 Monate alten Sohn und möchte ihn 1,5 JAhren ein 2´. Kind....die Einnahme würde die Familienplanung sehr stören. Was also tun? Meine MEinung ist, dass ich das MEdikament mind. 5 JAhre nehmen müsste, um überhaupt zu sehen, ob es die Anfallhäufigkeit reduzuirt bei deisen langen Abständen....aber ich weill meinen Körper so lange nicht solchen Chemie Zeugs aussetzen...bitte helft mir -ihr habt mehr erfahrung als ich. Danke.
LG Aurea

Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

nicole @, Thursday, 27.07.2006, 00:40 (vor 7331 Tagen) @ A_xxx V_xxx

Hallo Aurea,

also ich hatte mit 10 Jahren schonmal nen Anfall (bin jetzt 33)und habe damals 2 Jahre Medikamente genommen (inklusive ausschleichen ).
Zudem gehört Lamotrigin soweit ich weiss zu den Medikamenten worunter eine schwangerschaft möglich ist. Sie muss nur soweit ich weiss geplant werden.

200 mg Dosis ist aber eine normale Dosis in einer Monotherapie... ich selber nehme auch Lamotrigin allerdings 400 mg pro Tag.

Lieben Gruß und ich hoffe ich konnte helfen
nicole

Re: Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

Loebor @, Thursday, 27.07.2006, 02:36 (vor 7331 Tagen) @ A_xxx V_xxx

Zu Lamotrigin und Schwangerschaft

gibt es neue n i c h t sehr positive

Nachrichten!

siehe Nachricht von Fred :

http://www.epilepsie-online.de/forum/index.php?uebersicht=baum&reference=&thread_id=24457&thread=24457#id24457

lg Loebor

Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

Gabrielle ⌂ @, Thursday, 27.07.2006, 12:04 (vor 7331 Tagen) @ A_xxx V_xxx


Hallo Aurera

körperliche und seelische extremsituationen, können immer wieder Anfälle auslösen. Wichtiger fände ich, wenn Du herausfindest was die Ursache ist. Medikamente zu nehmen ist eine Sache, es ist leider nicht so, wie bei einer Schmerzpille, das nachher der Schmerz weg ist. Antiepileptika müssen langsam eindosiert werden und eine Garantie, das es nicht wiederkommt gibt es auch nicht.
An Deiner Stelle würde ich eine 2. Meinung einholen, da könnte hilfreich sein.
Wurde den ausser dem EEg noch andere Untersuchungen gemacht wie mrt?
Was mich noch intresieren würde, worauf stützt sich den die Annahme das es sich um eine epianfall handelt? Es könnte auch was anderes sein. Eine Unterzuckerung kann ähnliche Symptome hervorrufen. Schlafmangel auch was zu den extremsituationen passt. Medi kann man immer noch nehmen weiter abklären macht da sicher Sinn

liebe Grüsse

Gabrielle


[zitat=A_xxx V_xxx]Hallo an alle,
meine Frage steht ja schon oben. ICh habe jetzt meinen zweiten Anfall inerhalb von 2 Jahren bekommen und war beim NEurologe. Der möchte mich stufenweise auf 200mg Lamotrigin einstellen. Die Anfälle sind beidemale in körperlichen bzw. seelsichen extremen Stresssituationen gekommen, jetzt stell sich für mich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist eine so hohe dosis zu nehmen, wenn körperlich nichts darauf hinweist ( KEINE Unregelmäßigkeiten in EEG oder Blut)...ich habe einen 3 Monate alten Sohn und möchte ihn 1,5 JAhren ein 2´. Kind....die Einnahme würde die Familienplanung sehr stören. Was also tun? Meine MEinung ist, dass ich das MEdikament mind. 5 JAhre nehmen müsste, um überhaupt zu sehen, ob es die Anfallhäufigkeit reduzuirt bei deisen langen Abständen....aber ich weill meinen Körper so lange nicht solchen Chemie Zeugs aussetzen...bitte helft mir -ihr habt mehr erfahrung als ich. Danke.
LG Aurea[/zitat]

Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

nina @, Thursday, 27.07.2006, 12:27 (vor 7331 Tagen) @ A_xxx V_xxx

Hallo Aurera!
darf ich mal fragen was für anfälle du hast?grand mal od."kleine"?

Re: Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

A_xxx V_xxx, Thursday, 27.07.2006, 15:52 (vor 7331 Tagen) @ nina

[zitat=nina]Hallo Aurera!
darf ich mal fragen was für anfälle du hast?grand mal od."kleine"?[/zitat]
keine ahnung -ich habe nur die beschreibung meines mannes und der sagt ,ich hätte mich versteift, gezittert, wäre blau angelaufen und hätte n bischen schaun vorm mund gehabt...so ca. 30sec. dann hat es sic hgelöst, nach weiteren paar min. bin ich langsam wieder zu mir gekommen, hab aber ne halbe stunde gebraucht, bis ich wieder alles in normaler geschwindigkeit registriert hatte...ging in der halben stunde alles etwas langsamer als sonst...was ist das für eine anfallsform?

Re: Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

Anja Warneke @, Thursday, 27.07.2006, 13:05 (vor 7331 Tagen) @ A_xxx V_xxx

ich würde mir keine Medikamente verschreiben lassen, wenn ich 2 Anfälle in anderthalb Jahren hätte. Und dann noch gleich so hoch dosiert. Will Ihr Arzt Sie gleich mit 200 mg Lamotrigin voll pumpen. Das geht nicht, weil das Zeug nur in ganz kleinen Schritten eingeschlichen werden darf. Ich wurde mit Lamotrigin in einer Epilepsieklinik eingestellt. Anfangs wurde das höchstens nur erst mit 5 mg hochdosiert, dann irgendwann mit 10 und Carbamazepin wurde abgesetzt. Neurontin kam noch hinzu, was auch sehr langsam eingeschlichen wurde. Mit Lamotrigin würde ich echt vorsichtig sein, da gleich auf 200 mg hoch zu gehen wäre nicht gut.

Anja Warneke

Re: Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

A_xxx V_xxx, Thursday, 27.07.2006, 15:48 (vor 7331 Tagen) @ A_xxx V_xxx

Hallo Gabrielle,
vielen dank für die antwort (auch an die andren natürlich :-) )....wie kann ich denn herausfinden, was die ursache ist? Denn je mehr ich mir das überlege, desdo mehr habe ic hdas gefühl, das auch die medis nicht unebdingt helfen...sondern das ich woanders suchen muss - ich weiss nur nicht wie ich beginnen soll, verstehst du? Ich bin so hilflos!!! Beim ersten mal - also vor 1,5 JAhren wurde auch MRT gemacht und BLut untersucht - NICHTS unauffälliges. Was soll ich nur machen? Auf jeden Fall ne 2. Meinung einholen. Der Arzt scheint es sich sehr leicht gemacht zu haben, dachte sich wohl, hach wieder nen privatpatienten mehr....wie kann ich denn die ursache finden? Bitte hilf mir! Danke

[zitat=Gabrielle]
Hallo Aurera

körperliche und seelische extremsituationen, können immer wieder Anfälle auslösen. Wichtiger fände ich, wenn Du herausfindest was die Ursache ist. Medikamente zu nehmen ist eine Sache, es ist leider nicht so, wie bei einer Schmerzpille, das nachher der Schmerz weg ist. Antiepileptika müssen langsam eindosiert werden und eine Garantie, das es nicht wiederkommt gibt es auch nicht.
An Deiner Stelle würde ich eine 2. Meinung einholen, da könnte hilfreich sein.
Wurde den ausser dem EEg noch andere Untersuchungen gemacht wie mrt?
Was mich noch intresieren würde, worauf stützt sich den die Annahme das es sich um eine epianfall handelt? Es könnte auch was anderes sein. Eine Unterzuckerung kann ähnliche Symptome hervorrufen. Schlafmangel auch was zu den extremsituationen passt. Medi kann man immer noch nehmen weiter abklären macht da sicher Sinn

liebe Grüsse

Gabrielle


[zitat=A_xxx V_xxx]Hallo an alle,
meine Frage steht ja schon oben. ICh habe jetzt meinen zweiten Anfall inerhalb von 2 Jahren bekommen und war beim NEurologe. Der möchte mich stufenweise auf 200mg Lamotrigin einstellen. Die Anfälle sind beidemale in körperlichen bzw. seelsichen extremen Stresssituationen gekommen, jetzt stell sich für mich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist eine so hohe dosis zu nehmen, wenn körperlich nichts darauf hinweist ( KEINE Unregelmäßigkeiten in EEG oder Blut)...ich habe einen 3 Monate alten Sohn und möchte ihn 1,5 JAhren ein 2´. Kind....die Einnahme würde die Familienplanung sehr stören. Was also tun? Meine MEinung ist, dass ich das MEdikament mind. 5 JAhre nehmen müsste, um überhaupt zu sehen, ob es die Anfallhäufigkeit reduzuirt bei deisen langen Abständen....aber ich weill meinen Körper so lange nicht solchen Chemie Zeugs aussetzen...bitte helft mir -ihr habt mehr erfahrung als ich. Danke.
LG Aurea[/zitat][/zitat]

Re: Re: Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

nicole @, Thursday, 27.07.2006, 18:15 (vor 7330 Tagen) @ A_xxx V_xxx

Hallo Aurea,

wenn du dir unsicher bist, dann hole dir auf jeden FAll eine 2. Meinung ein. Es gibt Neurologen die sich auf Epilepsie spezialisiert haben - am besten gehst du zu so einem.
Bei mir wurde im CT, MRT auch nix gefunden... lediglich das EEG war bei mir auffällig. Woher ich meine Epilepsie habe, weiss man nicht. Bisher hatte in der Familie niemand diesbezüglich irgendwas und Unfall oder ähnliches ist auch nicht gewesen.

LG Nicole

@ Anja

wer sagt denn das die 200mg Lamotrigin auf einen schlag genommen werden soll ? Es handelt sich dabei um die Enddosis und das ist im völlig normalen Bereich.

Re: Re: Re: Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

A_xxx V_xxx, Thursday, 27.07.2006, 22:23 (vor 7330 Tagen) @ A_xxx V_xxx

Hallo Nicole,
sag mal muss denn einer der Paramenter unregelmäßig sein ? Oder können alle Werte top sein - und man hat trotzdem Epi. ( Also MRT, CT, Blut und EEG)...was meinst du?
LG Aurea
[zitat=nicole]Hallo Aurea,

Bei mir wurde im CT, MRT auch nix gefunden... lediglich das EEG war bei mir auffällig. Woher ich meine Epilepsie habe, weiss man nicht. Bisher hatte in der Familie niemand diesbezüglich irgendwas und Unfall oder ähnliches ist auch nicht gewesen.

LG Nicole

@ Anja

wer sagt denn das die 200mg Lamotrigin auf einen schlag genommen werden soll ? Es handelt sich dabei um die Enddosis und das ist im völlig normalen Bereich.[/zitat]

Re: Re: Re: Re: Re: 2 Anfälle innerhalb von 1,5 Jahren -was tun?

nicole @, Friday, 28.07.2006, 05:03 (vor 7330 Tagen) @ A_xxx V_xxx

Hallo Aurea,

nun du musst berücksichtigen, das ein EEG ja nur eine Momentaufnahme davon ist, was gerade in dem Moment im Gehirn vor sich geht, wenn das EEG geschrieben wird. Deshalb denk ich schon ,das man Epilepsie haben kann auch wenn in den Untersuchungen nichts gefunden wird.

Liebe Grüße
Nicole