Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Benjamin @, Sunday, 13.08.2006, 20:17 (vor 7313 Tagen)

Hallo!

Ich bin 17 Jahre und habe vor einem Jahr zum ersten Mal eine Absence gehabt, bei der ich 30 Sekunden lang völlig abwesend war. Es folgten in kleinen Abständen viele weitere "Black-outs", denen ich aber weiters keine Beachtung schenkte. Nach einem halben Jahr ging ich schlussendlich zu einem Arzt, der eine Absencen-Epilepsie feststellte. Nun nehme ich schon seit einem halben Jahr Medikamente (Depakine chrono retard) und bin soweit anfallsfrei.

Ich habe mir einige Beiträge in diesem Forum durchgelesen und musste feststellen, dass es eigentlich (fast) alle hier schlimmer getroffen hat als mich. Aber trotzdem habe ich eine Frage:

Wieweit sind Personen mit Absencen-Epilepsie gegenüber Personen mit Grand-Mal Anfällen bei der Berufswahl eingeschränkt? Da ich schon seit längerem Pilot werden will fürchte ich jetzt diesen Plan komplett verwerfen zu müssen.

Ich bedanke mich schon im voraus für eure Antworten,
l.g. Benjamin!

Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

nicole @, Sunday, 13.08.2006, 20:31 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

Hallo Benjamin,

ich habe u.a. auch Absencen....

Ich befürchte du musst deinen Traum Pilot zu werden wirklich begraben. Selbst wenn man gut mit Medikamenten eingestellt ist, ist man nie sicher, das nicht doch mal nen Anfall kommt und selbst wenns nur Sekunden sind kann grad als Pilot da ja viel passieren.

LG Nicole

Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Nervenhexe18 @, Sunday, 13.08.2006, 21:13 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

hallo

ich glaube Pilot und andere berufe wie z.b. arbeiten an maschinen und Schicht dienste sind für epi betroffene nicht Ratsam, da laute maschinen geräusche nicht gut sind und nacht bezw. schichtdienste auch net, leider kann ich dir nicht genauerers sagen da ich selber mit meiner berufswahl betroffen bin, ich weis leider zur zeit nicht welchen beruf ich machen darf und welchen nich??? aber ich glaube der begandeldene artz weist sicher rat und hilft dir bei der wahl der berufe er wird dir sicher sagen welcher beruf für dich ok ist XXX Hexe

Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Mike. A. @, Monday, 14.08.2006, 00:25 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

Hallo Benjamin,

Du kannst natürlich Pilot werden, wenn Du die Sache mit der Epilepsie geheim hälst. Es verhält sich meines Wissens nach so wie mit dem KFZ-Führerschein. Wenn man nachweislich 2 Jahre lang anfallsfrei war (wobei es schwierig ist das nachzuweisen) darf man den Führerschein machen.

Solltest Du als Pilot jedoch aufgrund eines Anfalls abstürzen und Dein Arbeitgeber war nicht informiert, kommt nicht nur eine fristlose Kündigung auf Dich zu sondern auch jede Menge Kosten und je nach Schaden auch Anklagen.

Überleg es Dir gut. Im Prinzip kannst/darfst Du als "anfallsfreier" Epileptiker alles machen, aber Du trägst mehr Verantwortung für Dich und andere als nicht-Epileptiker.

Gruß
Mike

Re: Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Susanne Albers ⌂ @, Monday, 14.08.2006, 08:20 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

Ja super Antwort,
bin entsetzt!!!!
Und ich setze mich dann genau in das Flugzeug, welches von einem anfallskranken Piloten geflogen wird.
Natürlich stürzt der niemals ab, weil er ja beim Fliegen niemals einen Anfall bekäme. Und das wißt Ihr ja auch total genau.
Meine Güte, kennt Ihr denn nicht das kleinste Bißchen Verantwortung???
So ein Job ist das absolute Tabu, gibt's ja wohl nicht, wie kannst Du ihm nur raten, gerade so etwas zu verschweigen.
Nee, nee!
Entsetzte Grüße von Susanne

Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Julia @, Monday, 14.08.2006, 09:10 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

[zitat=Mike. A.]Hallo Benjamin,

Du kannst natürlich Pilot werden, wenn Du die Sache mit der Epilepsie geheim hälst. Es verhält sich meines Wissens nach so wie mit dem KFZ-Führerschein. Wenn man nachweislich 2 Jahre lang anfallsfrei war (wobei es schwierig ist das nachzuweisen) darf man den Führerschein machen.

Solltest Du als Pilot jedoch aufgrund eines Anfalls abstürzen und Dein Arbeitgeber war nicht informiert, kommt nicht nur eine fristlose Kündigung auf Dich zu sondern auch jede Menge Kosten und je nach Schaden auch Anklagen.

Überleg es Dir gut. Im Prinzip kannst/darfst Du als "anfallsfreier" Epileptiker alles machen, aber Du trägst mehr Verantwortung für Dich und andere als nicht-Epileptiker.

Gruß
Mike[/zitat]


Also echt, was geht denn mit dir bitte schön????? ist das dein ernst?? hunderte leute sitzen in einem flugzeug, dass von einem epi geflogen wird?? na herzlichen glückwunsch. da kann ich mich auch als busfahrerin bewerben und den schlitten gegen die nächste mauer setzen. so ne verantwortung kann doch keiner übernehmen.
wirds mir ja grad mal schlecht. tolle idee.

julia

Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

anette @, Monday, 14.08.2006, 10:07 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

[zitat=Benjamin]Hallo!

Ich bin 17 Jahre und habe vor einem Jahr zum ersten Mal eine Absence gehabt, bei der ich 30 Sekunden lang völlig abwesend war. Es folgten in kleinen Abständen viele weitere "Black-outs", denen ich aber weiters keine Beachtung schenkte. Nach einem halben Jahr ging ich schlussendlich zu einem Arzt, der eine Absencen-Epilepsie feststellte. Nun nehme ich schon seit einem halben Jahr Medikamente (Depakine chrono retard) und bin soweit anfallsfrei.

Ich habe mir einige Beiträge in diesem Forum durchgelesen und musste feststellen, dass es eigentlich (fast) alle hier schlimmer getroffen hat als mich. Aber trotzdem habe ich eine Frage:

Wieweit sind Personen mit Absencen-Epilepsie gegenüber Personen mit Grand-Mal Anfällen bei der Berufswahl eingeschränkt? Da ich schon seit längerem Pilot werden will fürchte ich jetzt diesen Plan komplett verwerfen zu müssen.

Ich bedanke mich schon im voraus für eure Antworten,
l.g. Benjamin![/zitat]

Lieber Benjamin,

(Mein erster Beitrag wurde nicht ins Net übernommen. Deshalb aufs Neue eine Nachricht) Ich kann Deinen Wunsch gut nachvollziehen, gehört dieser Job doch zu den "Traumberufen". Die medizinischen Eingangs- und Jahresüberprüfungen sind jedoch so genau, dass Dir ein Verschweigen nichts bringen würde, im Gegenteil: Du hättest auch noch Vertragsstrafen seitens des Arbeitgebers, sowie des Versicherers zu erwarten. Die Welt des Fliegens kann aber nicht nur aus der Cockpit-Perspektive heraus begangen werden, die Flugzeugtechnik und - Entwicklung, das Abwickeln der Flüge vom Boden aus (nicht jedoch Fluglotse!) bieten vielfältigste Möglichkeiten für einen interessierten Berufsanfänger. Wenn Du jedoch die "Freiheit über den Wolken" unbedingt persönlich erleben willst, wäre z.B. Zweimann-Segelflug eine Möglichkeit für Dich?

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Mit freundlichen Grüßen, Anette

Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Nervenhexe18 @, Monday, 14.08.2006, 10:11 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

seit wann sollte man bitte in der Lüft mit fliegen wenn man epi hat??? wenns nach dem ginge dürfte ich auch an maschinen arbeiten oder anderes aber wenn was passiert????

so ganz nach dem motto , man darf alles nur nicht erwischt werden

verwantwortung ist heut zu tage doch wichtig! XXX Hexe

Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Borg @, Monday, 14.08.2006, 10:35 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

Hallo Benjamin,

also ich habe eine Fluglizenz...
Ich habe seit meinen zwei epileptischen Anfällen (und die traten NUR beim Einschlafen auf) das Fliegen aufgegeben.
Das ist aus meiner Sicht völlig unverantwortlich, mit so einem Handicap zu fliegen.
Genug sinnvolle Meinungen diesbezüglich hast Du ja schon zuvor bekommen (Mike A.'s einmal ausgenommen!!!).

Eine Absence Deinerseits von ca. zwei Sekunden während Start/Landung sind im Idealfall nur Dein Tod, im Worst Case der vieler Menschen. Du must bedenken, daß Du in eben diesen Situationen ca. eine Entscheidung pro Sekunde triffst und diese zwei fehlenden Entscheidungen könnten entscheidend sein ;-)

Du findest schon einen tollen Beruf, selbstbestätigen kann man sich auch in anderen Jobs ;-)

eine anfallsfreie Zeit wünscht

Borg

Re: Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Mike. A. @, Monday, 14.08.2006, 11:46 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

Also vielleicht hab ich meinen Beitrag nicht deutlich genug formuliert, aber ich hab sicher nicht geschrieben "Ja klar, werde Pilot"!

Ihr müsst die Beiträge schon richtig lesen und evtl. drüber nachdenken bitteschön.
Es ist nunmal so das Epileptiker in der BRD nicht registriert werden, es sei denn der behandelnde Arzt macht entsprechende Meldung ans Gesundheitsamt. Keiner meiner Ärzte hat dies je getan!

Wenn ich also nach 7 Jahren Anfallsfreiheit die Entscheidung treffen würde einen Pilotenschein zu machen und mir ein Flugzeug zu kaufen, könnte mich keiner daran hindern. (Ausser mein Geldbeutel *g) Nur würde mich wahrscheinlich keine Fluggesellschaft so einstellen, also könnte ich es ja verheimlichen. Die Frage ist ob ich soetwas verantworten könnte und auch dazu hab ich etwas geschrieben oder?

Wisst ihr eigentlich wieviele Piloten sich allein bei den deutschen Fluggesellschaften, gut angeheitert und/oder mit Schlafentzug ins Cokpit setzen? Das kommt für mich aufs Gleiche raus!

Also macht mal halblang! (grummel)

Mike

Absencen-Epilepsie

Nervenhexe18 @, Monday, 14.08.2006, 12:02 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

du meinst also nach dem motto was keiner weis macht keinen heiß oder wie das motto heist aber ich meine es ist doch sicher nicht inordung, wenn man sich eine arbeit sucht und dem arbeitgeber verheimlicht, das man epi hat, wenn das mal rauskommt denn gute nacht!! ich weis das es nicht so leicht ist.... einen job zu finden mit epi und das viele gleich sagen mit epi nehme ich dich net.... aber ich habe ausmeiner lecktion gelernt, ich sagte meinen arbeitbgeber auch net das ich epi habe aber als es raus kamm bekamm ich die kündigung, deswegen werde ich liebr erlich sein und sage bei dem vorstellungsgespräch gleich was sache ist, da es sonst nur ärger giebt.

ich will keinen entmüdigen, den jeder soll machen was er für richtig hält, ich finde es halt gut wenn es so was wie ein forum giebt wie dieses wo man mit betroffene fragen kann und man antworten und erfahrungen bekommt, so was finde ich supi und so was finde ich baut auf den wir sind nicht alleine :-) kopf hoch leute XXXXXX Hexe

Ps sorry wen ich nerve XXXX

Re: Re: Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

anette @, Monday, 14.08.2006, 12:18 (vor 7313 Tagen) @ Benjamin

[zitat=Mike. A.]Also vielleicht hab ich meinen Beitrag nicht deutlich genug formuliert, aber ich hab sicher nicht geschrieben "Ja klar, werde Pilot"!

Ihr müsst die Beiträge schon richtig lesen und evtl. drüber nachdenken bitteschön.
Es ist nunmal so das Epileptiker in der BRD nicht registriert werden, es sei denn der behandelnde Arzt macht entsprechende Meldung ans Gesundheitsamt. Keiner meiner Ärzte hat dies je getan!

Wenn ich also nach 7 Jahren Anfallsfreiheit die Entscheidung treffen würde einen Pilotenschein zu machen und mir ein Flugzeug zu kaufen, könnte mich keiner daran hindern. (Ausser mein Geldbeutel *g) Nur würde mich wahrscheinlich keine Fluggesellschaft so einstellen, also könnte ich es ja verheimlichen. Die Frage ist ob ich soetwas verantworten könnte und auch dazu hab ich etwas geschrieben oder?

Wisst ihr eigentlich wieviele Piloten sich allein bei den deutschen Fluggesellschaften, gut angeheitert und/oder mit Schlafentzug ins Cokpit setzen? Das kommt für mich aufs Gleiche raus!

Also macht mal halblang! (grummel)

Mike[/zitat]


Vorsicht Mike,

vergaloppier' Dich nicht und stelle eine der engmaschigst überprüften Berufsgruppen der Welt unter Generalverdacht! Flieger mit mangelndem Verantwortungsgefühl unterliegen heutzutage einer gehörigen "group pressure", jede große Firma beschäftigt zudem Teams von Psychologen, um sehr schnell niederschwellige Angebote parat zu haben, falls im Flugbetrieb beschäftigte mit diesem Problem auffällig werden - und sie werden! Epileptiker, glaube mir, würden auch medizinisch sehr schnell auffallen und "herausgefiltert" werden, zu ihrem Besten und zum Wohle der Kollegen, Passagiere und Menschen im Bereich der Flugroute.

Auch bester Redundanz aller Systeme kann es leider zu Katastrophen kommen, wie man leider immer wieder sieht. Die Voraussetzung zum Gelingen eines Fluges ist immer, dass alle beteiligten mechanischen und humanen Teile 100% funktionieren. Der Mensch ist dabei nicht ohne Grund die übergeordnete Kontrollinstanz, sonst könnten Flugzeige auch vom Boden aus gesteuert werden! Schon ein leichter Schnupfen beeinträchtigt diese Leistung, deshalb muss jeder Pilot große private Vorsorgen treffen, weil seine Lizenz selbst bei kleinsten Zipperlein weg ist. Epilepsie ist aber sicher keine "kleine Beeinträchtigung", hinzu kommt der wenig förderlich Stress durch die Arbeitsbedingungen (Bildschirmarbeit, ständiges Blinzeln in Sonnenauf- oder untergang, Höllenlärm im Cockpit, Lufttrockenheit, Schichtarbeit, Jet-Lag, Klimawechsel, Tropen- und sonstige Krankheiten... Dem ist so mancher ehemals "kerngesunder" nicht gewachsen.

Fliegen mit Epilepsie (auch mit medikamentös gut eingestellter)ist deshalb leider nicht drin. Gottseidank gibt es aber eben auch andere schöne Berufe!

Mit freundlichen Grüßen, Anette

Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Achim @, Monday, 14.08.2006, 20:13 (vor 7312 Tagen) @ Benjamin

Hallo Benjamin!

Wie wohl bisher ziemlich deutlich geworden ist, mußt du dich von deinem Traumberuf leider verabschieden.
Ich selber habe seit meinem 12 Lj Epilepsie und bekomme wie Du auch Absencen. Anfangs waren auch psychomotorischen Anteile dabei inzwischen "nur" noch Absencen beim Aufwachen oder wenn mein Tagesrythmus völlig durcheinander ist.

Wichtig ist ersteinmal, daß deine Epi gut eingestellt ist und du damit gut zurecht kommst. Auch solltest du für die realischtisch einschätzen, worauf du besonders mit Anfällen reagierst. Ist es Lärm, Gerüche, Schlafmangel etc. oder wie bei mir ein unregelmäßiger Tagesablauf. Auch danach wird sich deine Berufswahl richten müssen.

Hinsichtlich der Berufswahl gibt es sicherlich einige Einschränkungen wie aber eine Vorrednerin schon sagt, steht für dich sicherlich der Weg zum "Bodenpersonal" offen. Die Sache mit dem Zweimannsegler finde ich übrigens richtig Klasse.

Ich persönlich habe auch etwas "herumgedoktert".
Erst war ich ganz heiß auf den kaufmännsichen Bereich. Nach ca. 10 Monaten Lehre hat sich das aber sehr schnell geändert.
Später habe ich dann Sozialarbeit studiert und bin nun Bewährungshelfer und verbeamtet.
Hinsichtlich meiner Empfindlichkeit auf den unregelmäßigen Tagesablauf übrigens genau das Richtig:-)

Ich wünsche Dir bei deiner Berufswahl viel Erfolg. Und wie du bei mir siehst ist nich jeder Schuß ein Treffer.

Viele Grüße

Achim

Re: Re: Berufswahl, Absencen-Epilepsie

Mike. A. @, Monday, 14.08.2006, 23:33 (vor 7312 Tagen) @ Benjamin

Hm, also scheinbar werden meine Beiträge hier so verstanden, als würde ich Benjamin den Rat geben seine Epilepsie zu verheimlichen um dann später Pilot zu werden, sollten ihn seine Medikamente anfallsfrei halten.

Dem ist nicht so!

Ich mache lediglich auf die Möglichkeiten, aber auch auf die Konsequenzen aufmerksam (siehe ersten Beitrag).

Dank der Art und Form MEINER Epilepsie konnte ich sie damals verheimlichen, eine Ausbildung machen und bis heute in großen Unternehmen arbeiten. Hätte ich diese "Behinderung", wie sie nunmal von den meisten gesunden Menschen als solche angesehen wird, jedem auf die Nase gebunden, wäre ich heute wohl nicht dort wo ich jetzt bin. Das ist nunmal Fakt!

Ich würde natürlich nie eine Passagiermaschine steuern, ebenso wenig einen Linienbus etc. Ich traue mich nichteinmal auf einen See hinauszuschwimmen, obwohl ich seit bald 7 Jahren keinen Anfall mehr hatte.

Wenn ich aber bedenke wieviele Bus- und/oder LKW Fahrer während der Fahrt einschlafen, angeheiterte (ich will nichtmal sagen betrunkene) Piloten, die es nachweislich gab und sicherlich gibt, Ärzte die nach 24 std. Schicht komplizierte Operationen durchführen... soll ich weitermachen? Wo ist der Unterschied?

Das soll Benjamin nicht auffordern heimlich Pilot für eine Linienmaschine zu werden, eher zum nachdenken anregen was soetwas für Konsequenzen haben kann, aber ich weiger mich mir anzumaßen jemanden völlig fremdes zu sagen was er zu tun hat!

Mike

Beruf - Personenbeförderung

'Leben mit Epilepsie' ⌂ @, Tuesday, 15.08.2006, 04:04 (vor 7312 Tagen) @ Benjamin

@Mike A.

Das Führen eines Fahrzeugs zur Personenbeförderung (Taxi, Bus) oder eines LKWs ist in aller Regel ausgeschlossen.

Somit erst recht Pilotenscheine.

Vielleicht solltest du dich erst mal schlau machen bevor du Rat gibst.
Dein Rat kann eigendlich nur ironisch gemeint sein.

so long

Ragnar

Re: Beruf - Personenbeförderung

Mike. A. @, Tuesday, 15.08.2006, 14:55 (vor 7312 Tagen) @ Benjamin

[zitat='Leben mit Epilepsie']@Mike A.

Das Führen eines Fahrzeugs zur Personenbeförderung (Taxi, Bus) oder eines LKWs ist in aller Regel ausgeschlossen.

Somit erst recht Pilotenscheine.

Vielleicht solltest du dich erst mal schlau machen bevor du Rat gibst.
Dein Rat kann eigendlich nur ironisch gemeint sein.

so long

Ragnar
[/zitat]

Sry aber wer lesen kann ist klar im Vorteil. les den Beitrag nochmal und wenn Du ihn dann noch nicht verstanden hast vielleicht nochmal oder laß ihn dir von jemanden erklären.

Ich bin schockiert wie engstirnig manche hier sind.

Re: Re: Beruf - Personenbeförderung

Julia @, Thursday, 17.08.2006, 13:57 (vor 7310 Tagen) @ Benjamin

[zitat=Mike. A.][zitat='Leben mit Epilepsie']@Mike A.

Das Führen eines Fahrzeugs zur Personenbeförderung (Taxi, Bus) oder eines LKWs ist in aller Regel ausgeschlossen.

Somit erst recht Pilotenscheine.

Vielleicht solltest du dich erst mal schlau machen bevor du Rat gibst.
Dein Rat kann eigendlich nur ironisch gemeint sein.

so long

Ragnar
[/zitat]

Sry aber wer lesen kann ist klar im Vorteil. les den Beitrag nochmal und wenn Du ihn dann noch nicht verstanden hast vielleicht nochmal oder laß ihn dir von jemanden erklären.

Ich bin schockiert wie engstirnig manche hier sind. [/zitat]

hey mike,

also, das hat echt nix mit engstirnig zu tun, aber wenn du sowas in einem epi-forum von dir gibst brauchst du dich doch nicht zu wundern, auf solch eine resonanz zu stoßen. auch wenn du niemandem vorschreiben willst, was er zu tun hat. aber hast den denkanstoß zum verheimlichen gegeben und weißt ja nicht, was benjamin für ein typ ist und wie alt und blablabla....wir wissen ja eigentlich alle, wie's bei unserer krankheit mit solch einem berufswunsch aussieht, deswegen ist für mich diese doch heftige reaktion sehr verständlich.

gruß

julia

Re: Re: Re: Beruf - Personenbeförderung

julia @, Thursday, 17.08.2006, 13:57 (vor 7310 Tagen) @ Julia

[zitat=Julia][zitat=Mike. A.][zitat='Leben mit Epilepsie']@Mike A.

Das Führen eines Fahrzeugs zur Personenbeförderung (Taxi, Bus) oder eines LKWs ist in aller Regel ausgeschlossen.

Somit erst recht Pilotenscheine.

Vielleicht solltest du dich erst mal schlau machen bevor du Rat gibst.
Dein Rat kann eigendlich nur ironisch gemeint sein.

so long

Ragnar
[/zitat]

Sry aber wer lesen kann ist klar im Vorteil. les den Beitrag nochmal und wenn Du ihn dann noch nicht verstanden hast vielleicht nochmal oder laß ihn dir von jemanden erklären.

Ich bin schockiert wie engstirnig manche hier sind. [/zitat]

hey mike,

also, das hat echt nix mit engstirnig zu tun, aber wenn du sowas in einem epi-forum von dir gibst brauchst du dich doch nicht zu wundern, auf solch eine resonanz zu stoßen. auch wenn du niemandem vorschreiben willst, was er zu tun hat. aber hast den denkanstoß zum verheimlichen gegeben und weißt ja nicht, was benjamin für ein typ ist und wie alt und blablabla....wir wissen ja eigentlich alle, wie's bei unserer krankheit mit solch einem berufswunsch aussieht, deswegen ist für mich diese doch heftige reaktion sehr verständlich.

gruß

julia[/zitat]

PS: okay ist 17 jahre alt - übersehen!