Anwalt? Klage?

Elke @, Sunday, 13.08.2006, 22:25 (vor 7313 Tagen)

Hi!

Hätte mal ne Frage an alle! Was denkt ihr über meine Geschichte, es ist zwar bis jetzt nur eine Vermutung aber ich bin mir sehr sicher:

Als ich ein Baby war, so ca. 6 Monate alt, hatte ich hohes Fieber und war stark erkältet! Meine Mutter ging mit mir zu ner Ärztin, die mir Paspertin verschrieb, dieses Medikament ist aber erst ab dem 12. Lebensjahr! Das wusste meine Mutter nicht! Sie gab es mir und ich bekam starke Verkrampfungen und schäumte aus dem Mund!

Das war das erste und einzige mal!

vor ca. dreieinhalb Jahren (damals war ich 22 Jahre alt!) bekam ich nen Allergieschock von einem Antibiotika auf dessen Wirkstoff ich Allergisch bin! Meine Hausärztin stellte mir daraufhin einen Allergiker-Ausweis aus, den ich jedem behandelnden Arzt vorzeigte! Ein halbes Jahr später bekam ich eine starke Angina bei der ich ins Krankenhaus musste! Auch dort gab ich meinen Ausweis ab! Der Chefarzt verordnete mir passende Medikamente! Dann musste er für einige Tage weg! Die Assistentsärztin stellte jedoch die Medikamente einfach um! Und gab mir 2 Wochen lang per Infusion genau den Wirkstoff auf den ich Allergisch bin! Sie sagte meiner Mutter, dass mein Blutbild sehr schlecht sei und alles auf eine Allergie hinweist! Daraufhin wurde meine Mutter sehr sauer und zeigte ihr den Ausweis, worauf die Ärztin nur sagte: "Oh, das hab ich wohl übersehen!"
Dann schickte sie mich nach hause! Der Chefarzt war immer noch nicht zurück!

ca. 1-2 Wochen später hatte ich meinen ersten epileptischen Anfall im Schlaf! Es folgten im Abstand von 2 Jahren noch 3 weitere im Schlaf! letzten August hatte ich meinen ersten im Wachzustand, danach bekam ich Antiepileptika und durfte nicht mehr Auto fahren! Danach hatte ich nochmal einen anfang März im schlaf und letzten Samstag einen mitten in der Stadt!

Meine Frage jetzt! Was meint ihr kann ich die Ärztin aus dem Krankenhaus irgendwie verklagen? Bin mir sicher, dass meine Krankheit nämlich davon kommt! Ich bin wütend und enttäuscht zugleich über soviel gleichgültigkeit, die mein Leben verändert hat!

BITTE BITTE schreibt mir was ihr machen würdet

Liebe Grüße
Elke

Re: Anwalt? Klage?

Mike. A. @, Monday, 14.08.2006, 01:20 (vor 7313 Tagen) @ Elke

[zitat=Elke]Hi!

Hätte mal ne Frage an alle! Was denkt ihr über meine Geschichte, es ist zwar bis jetzt nur eine Vermutung aber ich bin mir sehr sicher:

Als ich ein Baby war, so ca. 6 Monate alt, hatte ich hohes Fieber und war stark erkältet! Meine Mutter ging mit mir zu ner Ärztin, die mir Paspertin verschrieb, dieses Medikament ist aber erst ab dem 12. Lebensjahr! Das wusste meine Mutter nicht! Sie gab es mir und ich bekam starke Verkrampfungen und schäumte aus dem Mund!

Das war das erste und einzige mal!

vor ca. dreieinhalb Jahren (damals war ich 22 Jahre alt!) bekam ich nen Allergieschock von einem Antibiotika auf dessen Wirkstoff ich Allergisch bin! Meine Hausärztin stellte mir daraufhin einen Allergiker-Ausweis aus, den ich jedem behandelnden Arzt vorzeigte! Ein halbes Jahr später bekam ich eine starke Angina bei der ich ins Krankenhaus musste! Auch dort gab ich meinen Ausweis ab! Der Chefarzt verordnete mir passende Medikamente! Dann musste er für einige Tage weg! Die Assistentsärztin stellte jedoch die Medikamente einfach um! Und gab mir 2 Wochen lang per Infusion genau den Wirkstoff auf den ich Allergisch bin! Sie sagte meiner Mutter, dass mein Blutbild sehr schlecht sei und alles auf eine Allergie hinweist! Daraufhin wurde meine Mutter sehr sauer und zeigte ihr den Ausweis, worauf die Ärztin nur sagte: "Oh, das hab ich wohl übersehen!"
Dann schickte sie mich nach hause! Der Chefarzt war immer noch nicht zurück!

ca. 1-2 Wochen später hatte ich meinen ersten epileptischen Anfall im Schlaf! Es folgten im Abstand von 2 Jahren noch 3 weitere im Schlaf! letzten August hatte ich meinen ersten im Wachzustand, danach bekam ich Antiepileptika und durfte nicht mehr Auto fahren! Danach hatte ich nochmal einen anfang März im schlaf und letzten Samstag einen mitten in der Stadt!

Meine Frage jetzt! Was meint ihr kann ich die Ärztin aus dem Krankenhaus irgendwie verklagen? Bin mir sicher, dass meine Krankheit nämlich davon kommt! Ich bin wütend und enttäuscht zugleich über soviel gleichgültigkeit, die mein Leben verändert hat!

BITTE BITTE schreibt mir was ihr machen würdet

Liebe Grüße
Elke[/zitat]

Hallo Elke,

wieder so eine schlimme Geschichte bei der ich nur den Kopf schütteln kann über die Arroganz der Ärzte. Fühl Dich mal gedrückt :-)

Zunächst würde ich mit einem Facharzt (Epileptologe/Neurologe) prüfen, ob die damalige falsche Medikation tatsächlich ein Auslöser für Deine jetzigen Anfälle sein kann. Wenn der Arzt dir das per Gutachten bescheinigt, kannst Du damit zu einem Anwalt, der wohl zunächsteinmal Deine Akten beim Krankenhaus anfordern wird usw.
Letztendlich kann Dir nur der Anwalt sagen ob es möglich ist, hier noch rückwirkend etwas geltend zu machen.

Was das fahren mit dem Auto angeht... Wen Du die richtigen Medikamente erhälst die dich anfallsfrei halten, kannst Du nach 2 Jahren wieder in ein Auto steigen :-)
Und Kopf hoch, es gibt weitaus schlimmere Dinge die man sich einfangen kann.

lg
Mike

Re: Re: Anwalt? Klage?

Susanne Albers ⌂ @, Monday, 14.08.2006, 08:55 (vor 7313 Tagen) @ Elke

Liebe Elke,

wie heißt es so schön. "keine Krähe hackt der anderen Krähe ein Auge aus", das müßte der Neurologe dann nämlich (auch noch schriftlich und mit Unterschrift) im Falle der Assistenzärztin aus dem Krankenhaus machen.
Und so wird es vermutlich auch in Deinem Fall sein. Du magst Recht haben, und Dich im Recht fühlen, nur - überlege hier mal ganz genau:
Wie soll man das denn nachweisen? Das ist kaum zu realisieren.

Es kann auch purer Zufall sein. Darauf wird man sich in der Regel stützen.
Auch von mir kannst Du Dich lieb und nett gedrückt fühlen, nur wird Dir das wenig nützen.

Herzliche Grüße, Susanne

Re: Anwalt? Klage?

nervenhexe18 @, Monday, 14.08.2006, 10:07 (vor 7313 Tagen) @ Elke


hi

da ich leider nicht so viel über anklagen weis,
kann ich mich leider nur den Ratschlägen fügen ich würde erst mal zu nem Neurologen gehen, :-)

Re: Re: Re: Anwalt? Klage?

Mike. A. @, Monday, 14.08.2006, 12:10 (vor 7313 Tagen) @ Elke

[zitat=Susanne Albers]Liebe Elke,

Wie soll man das denn nachweisen? Das ist kaum zu realisieren.

Es kann auch purer Zufall sein. Darauf wird man sich in der Regel stützen.
Auch von mir kannst Du Dich lieb und nett gedrückt fühlen, nur wird Dir das wenig nützen.

Herzliche Grüße, Susanne[/zitat]

Die Aussage kann man so auch nicht stehen lassen liebe Susanne, denn allergische Reaktionen auf Medikamente können durchaus Auslöser für eine Epilepsie werden und um eben dies zu prüfen würde ich einen Facharzt hinzuziehen.

Sollten die gegebenen Medikamente, die nachweislich (!)verordnet wurden tatsächlich ein möglicher Auslöser sein, ist es wohl mehr als ein purer Zufall das ein erwachsener Mensch aus heiterem Himmel epileptische Anfälle bekommt.

Ich habe nicht gesagt das es ein Garant für einen erfolgreichen Prozess darstellt, dehalb der Ratschlag sich anschließend bei einem Anwalt zu informieren, wenn der ehandelnde Arzt ein entsprechendes Gutachten erstellen kann.

Also dreh mir die Worte bitte nicht im Mund herum
und Bemerkungen wie die letztere kannst Du Dir in Zukunft bitte sparen ok? Danke.

Gruß
Mike

Re: Re: Re: Re: Anwalt? Klage?

Susanne Albers ⌂ @, Monday, 14.08.2006, 18:33 (vor 7312 Tagen) @ Elke

Bei allem Verständnis für die Situation,

aber das funktioniert nur dann, wenn der Anfall noch am gleichen Tag aufgetreten wäre, eventuell am nächsten Tag.
Aber 1-2 Wochen sind für den gesamten Sachverhalt zu lange. Es ist ja nicht so, daß ich kein Verständnis für Elkes Situation hätte möglicherweise bin ich sogar ihrer Meinung, aber wenn ich das beurteilen will, dann versetze ich mich immer in die Lage des gegnerischen Anwalts - und - der wird genau mit diesem Argument kommen, egal, wie sehr das Medikament Anfälle hervorrufen kann, oder nicht, das ist der springende Punkt.
Der gegnerische Anwalt wird genau diesen Sachverhalt zitieren und die mögliche Klagebegründung in der Luft zerreißen. Da kannst Du Dir den langen Weg vor alle Gutachter und Gerichte sparen liebe Elke. Beim Anfall am nächsten Tag wäre es immer Ursache und Wirkung gewesen, aber 1-2 Wochen später, dann kannst Du es nicht mehr beweisen. Wie gern würde ich Dir Hoffnung machen, aber hier kann ich nur schreiben, spare Dir den Weg.

Liebe Grüße, Susanne

Re: Anwalt? Klage?

Elke @, Monday, 14.08.2006, 18:50 (vor 7312 Tagen) @ Elke

[zitat=nervenhexe18]
hi

da ich leider nicht so viel über anklagen weis,
kann ich mich leider nur den Ratschlägen fügen ich würde erst mal zu nem Neurologen gehen, :-) [/zitat]

Ja, da bin ich schon gewesen! Sogar bei verschiedenen! Die Beurteilungen waren auch verschieden, da man bei allen Untersuchungen, die gemacht wurden keine Ergebnisse gefunden wurden! Darum bin ich mir so sicher, das das Ganze davon kommt. Na ja, erst mal danke, für die ganzen Antworten!

Liebe Grüße
Elke

Re: Anwalt? Klage?

Elke @, Monday, 14.08.2006, 18:57 (vor 7312 Tagen) @ Elke

[zitat=Mike. A.]
Sollten die gegebenen Medikamente, die nachweislich (!)verordnet wurden tatsächlich ein möglicher Auslöser sein, ist es wohl mehr als ein purer Zufall das ein erwachsener Mensch aus heiterem Himmel epileptische Anfälle bekommt.

Gruß
Mike[/zitat]

Hallo Mike!

Der Abschnitt, den du da geschrieben hast, enthällt genau das, was ich meine! Woher soll das sonst aus heiterem Himmel kommen?

LG Elke

Re: Re: Anwalt? Klage?

Achim @, Monday, 14.08.2006, 19:53 (vor 7312 Tagen) @ Elke

Hallo Elke!
Verfolge gerade Euren regen Austausch und mir kommen da mehrere Aspekte in den Kopf.
Ich stimme mit damit überein, daß ein Nachweisbarkeit eines direkt Zusammenhangs des Anfalls mit der Fehlgabe des Medikamentes sehr schwierig sein wird. Ob dies Unmöglich ist, sei dahingestellt.
Andereseit würde ich dir aber generell empfehlen den Vorfall von einem Gutachter bzw. Epileptologen überprüfen zu lassen und das klärende Gespräch mit diesen zu suchen. Auch wenn es kein rechtliche Konsequenzen haben wird, so bist du für dich zumindest ein Schritt weiter und kann selber einschätzen ob deine Epilepsie mit den falsch verordneten Medikamenten zusammenhängt.
Auch ist es klar, daß eine juristische Auseinandersetzung kaum innerhalb eines Jahres erledigt sein wird und sich möglicherweise über Jahre hinziehen kann.

Ich wünsche Dir, daß du lernst mit der Epi umzugehen und vorallem sie zu akzeptieren.

Liebe Grüße!

Achim

Re: Re: Re: Re: Re: Anwalt? Klage?

Mike. A. @, Monday, 14.08.2006, 23:10 (vor 7312 Tagen) @ Elke

[zitat=Susanne Albers]
...aber das funktioniert nur dann, wenn der Anfall noch am gleichen Tag aufgetreten wäre, eventuell am nächsten Tag. Aber 1-2 Wochen sind für den gesamten Sachverhalt zu lange.[/Zitat]

Den gesamten Sachverhalt kennst Du doch gar nicht oder?

[zitat=Susanne Albers]
...dann versetze ich mich immer in die Lage des gegnerischen Anwalts - und - der wird genau mit diesem Argument kommen, egal, wie sehr das Medikament Anfälle hervorrufen kann, oder nicht, das ist der springende Punkt.[/zitat]

Ohne ausreichende Informationen, Gutachten und Unterlagen kannst Du Dich in gar niemanden hineinversetzen, Du kannst nur anhand der spärlichen Informationen die wir hier haben eine vage Vermutung aussprechen.

Deshalb kam ja auch der Rat zu einem Facharzt zu gehen UND WENN (!!!) dieser per Gutachten feststellen kann DAS ein Zusammenhang höchstwahrscheinlich MÖGLICH ist, DANN könnte man damit zu einem Anwalt und den Sachverhalt prüfen lassen.

[zitat=Susanne Albers]
Der gegnerische Anwalt wird genau diesen Sachverhalt zitieren und die mögliche Klagebegründung in der Luft zerreißen.[/zitat]

Sind wir bei Law&Order? Was der gegnerische Anwalt in der Luft zerreißen wird kannst Du gar nicht wissen, genau so wenig wie ich oder alle anderen hier oder selbst Elke, denn es wurde noch gar nichts geprüft.

Es kann hier sicherlich nicht schaden einen Epileptologen hinzuzuziehen. Wenn Elke sich schon mit ihrer Epilepsie abfinden muß, und wir reden hier nicht von einem Heuschnupfen, dann würde ich genau diesen Schritt gehen. Alleine nur um herauszufinden ob hier ein Zusammenhang bestehen könnte. Und wenn dem so wäre und mein Anwalt hier eine Chance sehen würde, käme die faule Assistenzärztin nicht mit einem blauen Auge davon.

Erst kürzlich ist wieder ein Kind in einer Klinik, aufgrund einer Überdosierung gestorben. Kam auf jedem TV Sender. Ob die auch etwas "vergessen" hat?

Da wären wir wieder beim Thema Waffenschein liebe Susanne.

@ Elke
Sry hierfür aber das mußte raus. Du hast hier nicht ohne Grund nachgefragt und laß dir die Hoffnung nicht nehmen.
Ein Arztbesuch kostet Dich nur ein wenig Zeit!

lg
Mike

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Anwalt? Klage?

Mely @, Wednesday, 16.08.2006, 18:45 (vor 7310 Tagen) @ Elke

Hallo Elke,

ich finde du solltest auf jeden Fall darum kämpfen dass du ein Gutachten bekommst und klagen kannst. Möglich dass du verlierst, aber dann hast du gekämpft, und du wusstest wofür. Das kann dich nur stärken. Ich kann nicht verstehen, wie manche hier, wie z. B. Susanne einfach davon abraten, so nach dem Motto, das bringt doch eh nichts, akzeptier die Epilepsie. Klasse. Super Ratschlag. Wie soll man etwas akzeptieren, dass man nicht einfach so bekommen hat, sondern evtl durch die Schuld gleichgültiger und unfähiger Ärzte. Man wird sich immer als das Opfer fühlen, wenn man nicht anfängt für sein Recht zu kämpfen. Erst dann kann man die Epilepsie akzeptieren. Und sicher ist das ein langer Weg damit klarzukommen. Vielleicht braucht es sogar eine Therapie. Liebe Elke ich wünsche dir von Herzen alles Gute und viel Kraft, und. Liebe Grüße, Mely

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Anwalt? Klage?

Eckhard ⌂ @, Thursday, 17.08.2006, 15:20 (vor 7310 Tagen) @ Elke

Hallo Elke,

auf alle Fälle liegt ein Behandlungsfehler vor, weil Deine Angaben zur Allergie nicht beachtet wurden.
Das allein ist schon mal eine Sache, die Dir eventuell etwas Schmerzensgeld einbringen könnte, aber auf alle Fälle bei einer Klage die Ärztin aufwecken würde.

Ob und inwieweit die epileptischen Anfälle mit dem Behandlungsfehler in Zusammenhang stehen, muss sicher per Gutachten geklärt werden. Bei Impfschäden ist es auch häufig so, dass eine Frist von ein bis zwei Wochen als Gegenreaktion eingeräumt werden kann...

Auf alle Fälle solltest Du Dir einen Anwalt suchen, der sich im Medizinrecht auskennt und Dich dann gut beraten lassen. Entsprechende Anwälte vermittelt auch die Anwaltskammer Deines Landes.

Viele Grüße
Eckhard

Re: Anwalt? Klage?

moni @, Saturday, 19.08.2006, 17:49 (vor 7307 Tagen) @ Elke

hallo,
ich verfolge grade eure diskussion , und da geht mir gelinde gesagt der hut hoch...
zunächst mal ist der körper ein dynamisches system und alle vorgänge haben nichts mit zeitlichen , sondern mit zunächst mal rein chemischen abläufen zu tun.
das bedeutet , dass auch medikamente die in den vergangenen wochen od monaten logischerweise reaktionen hervorrufen können!!
das allerwichtigste ist genau die verwendeten präparate zu identifizieren , die beschr. nebenwirkungen zu erfahren , und dann kann sehr wohl ein zusammenhang gefunden werden.
das ist ein haufen arbeit , aber wichtig als grundlage..
zb für versch antibiotika gibt es intern der ärzteschaft ( verdachtsmomente zur erhöhung der krampfneigung)allerdings besteht kein interesse das publik zu machen, denn antibiotika ist das liebste kind unsrer ärzte!! wobei logischerweise die krampfschwelle erniedrigt wird. dazu kommt auch dein alldem. zustand, der im laufe des kh aufenthaltes sicher nicht stabiler oder besser , sondern schwächer und leichter anfällig wurde.
so ist eine zeitlich versetzte reaktion logisch und medizinisch zu erklären.
also , versuch so viel wie möglich in erfahrung zu bringen und dann such dir ärzte , fachleute , dissertationen(internet)... (google dich einfach durch alle stichwörter ) vielleicht findest du auch ähnlich gelagerte fälle...
und versuch vor allem , bevor sie dich zuballern mit medikamenten,die wirkliche ursache deiner anfälle heraus zu finden....diese sind nur ein symptom , leider ist das in der deutschen medizin noch nicht so bekannt, geh von pontius zu pilatus , wenns sein muss!
ich wünsche dir die nötige ausdauer und viel glück moni