Re: Re: Arbeitsamt und Epelspsie

Mike. A. @, Tuesday, 15.08.2006, 00:02 (vor 7312 Tagen) @ Nervenhexe18

Julia es kommt immer auf die Art und Form der Anfälle an. Man darf nicht immer von sich selbst auf andere schließen.

Wenn die Anfälle bisher nur Nachts aufgetreten sind, warum zum Teufel soll man es dann angeben? Wen geht das etwas an, wenn man einen Schreibtischjob hat?
Wenn es einen dann doch einmal beim Arbeitgeber hinhaut winkt nicht jeder gleich mit der Kündigung. Es gibt durchaus Chefs die Verständnis zeigen wenn man ihnen klar macht das es bisher nur Nachts passiert ist und man nicht davon ausgehen muss das es nun jeden Tag passiert.

Meinen allerletzten Anfall hatte ich auf dem Weg zum Arbeitgeber, das war ein grosser Mobilfunkprovider und ich kam im Treppenhaus des Firmengebäudes mit bestimmt 30 Leuten um mich herum zu mir, samt Teamleiterin und Abteilungsleiter.
Das war überhaupt kein Thema, im Gegenteil, man sorgte sich um meine Gesundheit. Es gab weder Vorwürfe noch ein Gespräch noch sonstetwas in der Richtung. Keine Kündigung, keine Abmahnung, nichts.

Es gibt mit Sicherheit auch Deppen die soetwas als Kündigungsgrund verwenden, aber bevor ich als Hartz 4 Empfänger ende weil mich keiner will, nehme ich das lieber in kauf. Man muss schon gucken wo man bleibt.

Sowas geht natürlich nicht wenn man alle 2 Tage an beliebiger Stelle zusammenbricht, das muss schon klar sein.

Mike


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