Anfallsleiden

Doreen @, Thursday, 17.08.2006, 18:31 (vor 7309 Tagen)

Hallo,

meine Mutter (49)leidet seit ca.4 Jahren an einem Anfallsleiden, was laut der Ärzte eine Art Epilepsie ist. Wenn Sie einen Anfall hat, kann sie nicht sprechen, nicht laufen, ist total schlapp. Der Anfall kann über eine halbe Stunde andauern. Dannach kann sie immernoch nicht richtig sprechen, ist total müde und muss immerzu trinken, da sie einen total trockenen Mund hat. Sie benötigt, bei einem starken Anfall mindestens 14 Tage um sich davon zu erholen. Hat beim Anfall und auch danach eine "drücken" im Kopf und auf den Schläfen. Mit Kopfschmerzen nicht zu vergleichen. Ursache für diese Krankheit ist, das ihre linke Gehirnhälfte nicht mehr richtig arbeitet und die kleinste Aufregung führt zu einem Anfall. Da ihre erste Neurologin sich über meine Mutter lustig gemacht hat, haben wir jetzt den Arzt gewechselt und der hat nun auch noch festgestellt, das mit der rechten Gehirnhälfte auch etwas nicht stimmt.
Vor 2 Jahren sollte meine Mutter vom Arbeitsamt aus, einen Rentenantrag stellen. Dieser wurde jedoch u.a. abgelehnt, weil ihre damalige Ärztin sie für Arbeitsfähig hält, was sie aber für das Amt nicht ist. Aus diesem Grund viel auch das Gutachten des sachverständigen Arztes auch negativ aus und der Rentenantrag wurde abgelehnt.

Jetzt unser Problem:

Meine Mutter soll jetzt von der ARGE aus einen neuen Rentenantrag stellen, da sie nicht vermittelbar mit dieser Krankheit ist und für nicht arbeitsfähig gehalten wird. Es liegt auch ein Gutachten vom Amtarzt vor in welchem steht, das sie weder lange stehen noch sitzen darf. Sie darf auch nicht mehr in Leistung arbeiten und auch nicht an routirenden Maschinen arbeiten.

Kann mir jemand helfen und mir eventuell Tipps geben, wie ein Rentenantrag erfolgreich wird??? Kennt jemand eventuell die Kriterien für die ambulante Begutachtung LVA Thüringen???

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen.


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