Hi,
ich habe mir einige Beiträge hier im Forum zum Thema Keppra und Nebenwirkungen durchgelesen - fast alle haben es eher negativ dargestellt, v.a. wegen der Nebenwirkungen auf die Psyche.
Daher meine Frage: gibt es auch jemanden, der dieses Medikament empfehlen würde und zufrieden damit ist?
Ich muss auf ein neues Medikament umstellen wg Kinderwunsch, nehme momentan Ergenyl und bin seit 12 Jahren anfallsfrei. Lamotrigin erscheint mir nicht so wirksam wie Keppra in Bezug auf Anfallsfreiheit zu sein.
Viele Gruesse, Silke
Re: Keppra und zufrieden damit?
Heike
, Sunday, 27.08.2006, 20:08 (vor 7299 Tagen) @
silke
[zitat=silke]Hi,
ich habe mir einige Beiträge hier im Forum zum Thema Keppra und Nebenwirkungen durchgelesen - fast alle haben es eher negativ dargestellt, v.a. wegen der Nebenwirkungen auf die Psyche.
Daher meine Frage: gibt es auch jemanden, der dieses Medikament empfehlen würde und zufrieden damit ist?
Ich muss auf ein neues Medikament umstellen wg Kinderwunsch, nehme momentan Ergenyl und bin seit 12 Jahren anfallsfrei. Lamotrigin erscheint mir nicht so wirksam wie Keppra in Bezug auf Anfallsfreiheit zu sein.
Viele Gruesse, Silke[/zitat]
Hi Silke,
ich kann Dir nur von diesen Medikament abraten. So wie Du habe ich,aus evtl. Kinderwunsch, eine Medi. Umstellung von Ergenyl auf Lamotrigin und Keppra vorgenommen. Ich war wie Du 9 Jahre Anfallsfrei doch seit dem habe ich wöchentlich Anfälle und all die Nebenwirkungen kamen auch noch hinzu. Für mich war schnell klar das ich wieder auf Ergenyl umstelle und jetzt bin ich immerhin schon 6 Wochen Anfallsfrei. Überlege es Dir gut!!!!
Viele Grüße Heike
Re: Re: Keppra und zufrieden damit?
Hanni
, Monday, 28.08.2006, 07:59 (vor 7299 Tagen) @
silke
hi Silke,
in Bezug auf Keppra habe ich negative Erfahrungen gemacht /psysische Nebenwirkungen . Auf Lamictal/Lamigtrogin lasse ich nix kommen. Finde dass Lamictal ein super Medikament ist,denn seit ich es nehme habe ich keine grossen Anfälle mehr!!!! Jeder hat halt so seine eigenen Erfahrungen mit den Medis .
liebe Grüsse
Hanni
Re: Keppra und zufrieden damit?
BiMaJu
, Wednesday, 30.08.2006, 11:24 (vor 7297 Tagen) @
silke
[zitat=silke]Hi,
ich habe mir einige Beiträge hier im Forum zum Thema Keppra und Nebenwirkungen durchgelesen - fast alle haben es eher negativ dargestellt, v.a. wegen der Nebenwirkungen auf die Psyche.
Daher meine Frage: gibt es auch jemanden, der dieses Medikament empfehlen würde und zufrieden damit ist?
Ich muss auf ein neues Medikament umstellen wg Kinderwunsch, nehme momentan Ergenyl und bin seit 12 Jahren anfallsfrei. Lamotrigin erscheint mir nicht so wirksam wie Keppra in Bezug auf Anfallsfreiheit zu sein.
Viele Gruesse, Silke[/zitat]
Hi Silke,
mit Keppra wurde ich im Jan. umgestellt. Im gr. und ganzem bin ich in sachen Anfällen sehr zufrieden. Allerdings in sachen Nebw. habe ich mächtig Angst, ich habe schon viele davon. Zumindest reicht es mir. So gut wie jetzt bei Keppra ging es mir noch nie, aber die verd. Nebenwirkungen?! Da habe ich wirklich einwenig Angst das es schlimmer wird. Bei jedem ist es allerdings anders.
Grüße BiMaJu
Re: Keppra und zufrieden damit?
heinerle
, Thursday, 31.08.2006, 19:57 (vor 7295 Tagen) @
silke
Hallo Silke,
ich kann Keppra nach meinen Erfahrungen nur empfehlen. Seit ich Keppra nehme, bin ich fast anfallsfrei und kann trotz hoher Dosis uber keine Nebenwirkungen klagen.
Die häufigste Nebenwirkung ist wohl die Aggressivität, die hatte ich nur kurze Zeit beim Aufdosieren. Ich nehme Keppra in Kombination mit Carbamazepin, das ergänzt sich wohl recht gut. Ich lese in letzter Zeit oft, dass Keppra mit Lamictal kombiniert wird, das halte ich für problematisch. Ich kenne Lamictal und müsste es wegen der psychischen Nebenwirkungen wieder absetzen.
Wenn zum Aggressivmacher Keppra der Aufputscher Lamictal kommt, kann ich mir schon vorstellen, dass es Probleme gibt.
Ich denke, da ist ein stimmungsstabilisierendes Medikament wie Carbamazepin schon besser.
Gruß
heinerle
Re: Re: Keppra und zufrieden damit?
silke
, Thursday, 31.08.2006, 21:05 (vor 7295 Tagen) @
silke
Hi,
vielen Dank fuer die Antworten!
Wie habt ihr das denn eigentlich organisiert bei der Umstellungen in Bezug auf euren Job?
Habt ihr da eine Auszeit genommen, oder es einfach darauf ankommen lassen, dass ein Anfall während der Arbeitszeit auftritt? Wusste euer Chef Bescheid?
Da ich seit langem anfallsfrei bin, war es nie notwendig das zu erwähnen und es weiss bei mir dort niemand davon, eigentlich wuerde ich das gerne so beibehalten. Viele Gruesse, Silke