Frau
Ängste um das Wohl meiner Kinder
Ich habe im Internet diese Seite gefunden und möchte fragen, ob mir jemand einen Rat geben kann.
Der Vater meiner Kinder (3 und 6 Jahre) hat Epilepsie. Seit fast 3 Jahren leben wir getrennt. Wir möchten, dass der Kontakt zu den Kindern nicht abreißt. In der Zeit, in der wir zusammen lebten, konnte ich im Falle eines Anfalls immer vorsorge- bzw. gefahrenbezogen auf das Wohl der ganzen Familie Einfluss nehmen. Seit unserer Trennung behauptet er, dass die Anfälle weg sind, das kann ich nicht richtig glauben, denn er hat bei unserem Zusammen leben auch Anfälle gehabt, die er nicht bemerkte. Das Gericht hat seine Ärztin befragt, diese sagte, sie habe ein gutes Verhältnis zum Patienten und wenn er sagt, er hatte keine Anfälle, dann glaubt sie es auch. Na ja, wenn er nicht merkt, ob er einen Anfall hatte, kann er ja auch nicht davon berichten. Die Untersuchungen Medikamenten-Spiegel testen und EEG über einen kurzen Zeitraum (ca. 30 min einmal im halben Jahr) können mich als Nachweis zu Anfallsfreiheit nicht beruhigen.
Nun steht der nächste Gerichts-Termin an und ich möchte nicht, dass er mit den Kindern Auto fährt, obwohl er seit unserer Trennung anfallsfrei sein soll. Ich möchte auch nicht, dass er mit den Kindern allein in seiner Einraum-Wohnung die Nacht verbringt. Mein kleinstes Kind ist 3 Jahre und sucht fast jede Nacht mein Bett auf. Hat jemand eine Idee bzw. Gedanken, wie ich meine Argumente erfolgreich bei Gericht durchgesetzt bekomme?
Lissy ist dankbar für jede Antwort schönes Wochenende
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