Nie eine Sicherheit..?!
Hallo,
Ich würde gerne von anderen wissen, was sie für eine Erfahrung in der Sache von dem Absetzen von Ihren Medikamenten gemacht haben?
Ich habe 5Jahre nach einer Viruserkrankung im Gehirn einen Epileptischen Granmal Anfall gehabt,bin eingestellt worden und habe statt ruhiger zu werden stark nevös darauf reagiert und zwei Wochen später kam der Zweite Anfall. Durch ein anders Medikament (Trileptal) wurde es viel besser und ich blieb jetzt 4Jahre Anfallsfrei.-Es konnte mir bloß nie jemand genau sagen ob die Narbe schuld an den Anfällen war oder möglicher Drogenmissbrauch zu der Zeit.
Seid drei Monaten setz ich jetzt zusammen mit der Neurologin das Medikament ab und EEG und der Rest sieht super aus, aber trotzdem bleibt immer die Angst im Nacken dass ich wieder einen Anfall bekomme.
Kann mir jemand etwas über seine Erfahrungen sagen?
Re: Nie eine Sicherheit..?!
Meine Meinung dazu ist: Besser mit Medikamenten
die Sicherheit einer Anfallsfreiheit, als mit der
ständigen Unsicherheit zu leben, dass etwas passieren
kann.
Re: Nie eine Sicherheit..?!
[zitat=InaG_H]Hallo,
Ich würde gerne von anderen wissen, was sie für eine Erfahrung in der Sache von dem Absetzen von Ihren Medikamenten gemacht haben?
Ich habe 5Jahre nach einer Viruserkrankung im Gehirn einen Epileptischen Granmal Anfall gehabt,bin eingestellt worden und habe statt ruhiger zu werden stark nevös darauf reagiert und zwei Wochen später kam der Zweite Anfall. Durch ein anders Medikament (Trileptal) wurde es viel besser und ich blieb jetzt 4Jahre Anfallsfrei.-Es konnte mir bloß nie jemand genau sagen ob die Narbe schuld an den Anfällen war oder möglicher Drogenmissbrauch zu der Zeit.
Seid drei Monaten setz ich jetzt zusammen mit der Neurologin das Medikament ab und EEG und der Rest sieht super aus, aber trotzdem bleibt immer die Angst im Nacken dass ich wieder einen Anfall bekomme.
Kann mir jemand etwas über seine Erfahrungen sagen?[/zitat]
Grüß' Dich!
Meine Erfahrung hat die Statistik bestätigt, daß 80 % derer, die Antileptika verringern oder aussteigen, wieder Anfälle bekommen, und daß diese dann mit noch höheren Dosen von Antileptika behandelt werden müssen.
Sei klug und riskiere nichts.
Uta
Re: Re: Nie eine Sicherheit..?!
Hallo Uta,
worauf berufst Du Dich denn genau bei dieser Aussage? Bist Du selbst rückfällig geworden? Ich denke, man muss das doch etwas differenzierter betrachten. Und es gibt schon einige Faktoren, die dafür sprechen auch mal einen Absetzversuch zu wagen, z.B. wenn sich das EEG unter der Therapie normalisiert hat, man eine idiopathische Epilepsie hat, wenn man schnell auf die Medis angesprochen hat und lange anfallsfrei war/ist. Ich habe selbst vor vier Wochen die Medis abgesetzt und wenns zu einem Rezidiv kommt, na gut dann ists halt so. Dann werde ich sie wohl wieder nehmen müssen. Aber die Möglichkeit, dass es vielleicht auch ohne geht sollte man nie ausser Acht lassen. Sind ja schließlich keine "Bonbons", die man da nehmen muss.
LG Annika
[zitat=Uta Weigel][zitat=InaG_H]Hallo,
Ich würde gerne von anderen wissen, was sie für eine Erfahrung in der Sache von dem Absetzen von Ihren Medikamenten gemacht haben?
Ich habe 5Jahre nach einer Viruserkrankung im Gehirn einen Epileptischen Granmal Anfall gehabt,bin eingestellt worden und habe statt ruhiger zu werden stark nevös darauf reagiert und zwei Wochen später kam der Zweite Anfall. Durch ein anders Medikament (Trileptal) wurde es viel besser und ich blieb jetzt 4Jahre Anfallsfrei.-Es konnte mir bloß nie jemand genau sagen ob die Narbe schuld an den Anfällen war oder möglicher Drogenmissbrauch zu der Zeit.
Seid drei Monaten setz ich jetzt zusammen mit der Neurologin das Medikament ab und EEG und der Rest sieht super aus, aber trotzdem bleibt immer die Angst im Nacken dass ich wieder einen Anfall bekomme.
Kann mir jemand etwas über seine Erfahrungen sagen?[/zitat]
Grüß' Dich!
Meine Erfahrung hat die Statistik bestätigt, daß 80 % derer, die Antileptika verringern oder aussteigen, wieder Anfälle bekommen, und daß diese dann mit noch höheren Dosen von Antileptika behandelt werden müssen.
Sei klug und riskiere nichts.
Uta[/zitat]
Re: Re: Re: Nie eine Sicherheit..?!
Hallo Annika
Ich freu mich von noch jemanden zu hören dass er es auch versucht die Tabletten abzusetzen.
Ich denke auch man sollte es versuchen den nur so kann man herausfinden ob es ohne Medikamente geht und ob einen gewisse Lebensumstellung dazu beiträgt Anfallsfrei zu bleiben.
danke
[zitat=Annika]Hallo Uta,
worauf berufst Du Dich denn genau bei dieser Aussage? Bist Du selbst rückfällig geworden? Ich denke, man muss das doch etwas differenzierter betrachten. Und es gibt schon einige Faktoren, die dafür sprechen auch mal einen Absetzversuch zu wagen, z.B. wenn sich das EEG unter der Therapie normalisiert hat, man eine idiopathische Epilepsie hat, wenn man schnell auf die Medis angesprochen hat und lange anfallsfrei war/ist. Ich habe selbst vor vier Wochen die Medis abgesetzt und wenns zu einem Rezidiv kommt, na gut dann ists halt so. Dann werde ich sie wohl wieder nehmen müssen. Aber die Möglichkeit, dass es vielleicht auch ohne geht sollte man nie ausser Acht lassen. Sind ja schließlich keine "Bonbons", die man da nehmen muss.
LG Annika
[zitat=Uta Weigel][zitat=InaG_H]Hallo,
Ich würde gerne von anderen wissen, was sie für eine Erfahrung in der Sache von dem Absetzen von Ihren Medikamenten gemacht haben?
Ich habe 5Jahre nach einer Viruserkrankung im Gehirn einen Epileptischen Granmal Anfall gehabt,bin eingestellt worden und habe statt ruhiger zu werden stark nevös darauf reagiert und zwei Wochen später kam der Zweite Anfall. Durch ein anders Medikament (Trileptal) wurde es viel besser und ich blieb jetzt 4Jahre Anfallsfrei.-Es konnte mir bloß nie jemand genau sagen ob die Narbe schuld an den Anfällen war oder möglicher Drogenmissbrauch zu der Zeit.
Seid drei Monaten setz ich jetzt zusammen mit der Neurologin das Medikament ab und EEG und der Rest sieht super aus, aber trotzdem bleibt immer die Angst im Nacken dass ich wieder einen Anfall bekomme.
Kann mir jemand etwas über seine Erfahrungen sagen?[/zitat]
Grüß' Dich!
Meine Erfahrung hat die Statistik bestätigt, daß 80 % derer, die Antileptika verringern oder aussteigen, wieder Anfälle bekommen, und daß diese dann mit noch höheren Dosen von Antileptika behandelt werden müssen.
Sei klug und riskiere nichts.
Uta[/zitat][/zitat]
Re: Nie eine Sicherheit..?!
Also jeder einzelne Fall ist anders. Ich habe nach in der Vergagneheit mal nach mehr als 3 Jahren Anfallsfreiheit das Medikament eigenständig ausgeschlichen. Das ging dann auch über längere Zeit gut (etwas mehr als 2 Jahre). Dann hatte ich einen Sportunfall und der Orthopäde verschrieb mir ein Medikament, dass wieder einen Anfall auslöste. Dem folgten dann im Abstand von mehreren Monate weitere. Ich habe von da an wieder regelmäßig Medikamente und habe festgestellt, dass die Lbensqualtiät mit Medikamenten besser sein kann, trotz gewisser Nebenwirkungen. Ich war jedenfalls immer weitestgehend arbeitsfähig und hatte keine einfache Arbeit. Man muss da wirklich jeden Fall einzeln austesten. Das fragile Gleichgewicht muss nur, durch was auch immer, irritiert werden und schon kann es wieder zu neuen Anfällen kommen.
Re: Re: Nie eine Sicherheit..?!
Hallo Marion
Danke für deinen Beitrag, ich würde dich gerne noch fragen welche Art von Epilepsie du hast?- Auch durch eine Hirnerkrankung?- [zitat=Marion]Also jeder einzelne Fall ist anders. Ich habe nach in der Vergagneheit mal nach mehr als 3 Jahren Anfallsfreiheit das Medikament eigenständig ausgeschlichen. Das ging dann auch über längere Zeit gut (etwas mehr als 2 Jahre). Dann hatte ich einen Sportunfall und der Orthopäde verschrieb mir ein Medikament, dass wieder einen Anfall auslöste. Dem folgten dann im Abstand von mehreren Monate weitere. Ich habe von da an wieder regelmäßig Medikamente und habe festgestellt, dass die Lbensqualtiät mit Medikamenten besser sein kann, trotz gewisser Nebenwirkungen. Ich war jedenfalls immer weitestgehend arbeitsfähig und hatte keine einfache Arbeit. Man muss da wirklich jeden Fall einzeln austesten. Das fragile Gleichgewicht muss nur, durch was auch immer, irritiert werden und schon kann es wieder zu neuen Anfällen kommen. [/zitat]