hallo.
also ich bin 20 jahre und hatte in meinem leben 3 grand mal und immer mal wieder kleinere zuckungen....also meine epilepsie ist nicht ganz so schlimm, manche haben viel mehr anfälle was ich shclimm finde.
bis zu meinem 18 . lebensjahr hatte ich keine ahnung was epilepsie ist. ich habe immer schön brav meine tabletten genommen, und die nebenwirkungen waren mir eigentlich gar nicht so bewusst.
heute weiß ich, wie wichtig es ist, die tabletten zu nehmen.
außerdem ist mir bewusst, dass z.b. autofahren total gefärhlich für mich sein kann.
früher habe ich nicth daran gedacht... ich saß im auto und bin angstfrei auto gefahren. heute sitz ich im auto und denke nur die ganze Zeit: hoffentlich krieg ich keinen anfall.. dann werd ich immer total panisch und muss manchmal sogar anhalten, weil ich mich gar nicht mehr auffs autofahren konzentrieren kann...
früher dachte ich nicht an die epilepsie.
heute die ganze zeit und das ist echt nicht gut.
weil man sich dann immer mehr reinsteigert.
nicht so viel dran denken, wenn die epilepsie nicht ganz so schlimm ist.
meine meinung.
grüße
Re: nicht so viel dran denken....
Mike. A.
, Wednesday, 27.09.2006, 18:43 (vor 7268 Tagen) @
lisa
[zitat=lisa]hallo.
also ich bin 20 jahre und hatte in meinem leben 3 grand mal und immer mal wieder kleinere zuckungen....also meine epilepsie ist nicht ganz so schlimm, manche haben viel mehr anfälle was ich shclimm finde.
bis zu meinem 18 . lebensjahr hatte ich keine ahnung was epilepsie ist. ich habe immer schön brav meine tabletten genommen, und die nebenwirkungen waren mir eigentlich gar nicht so bewusst.
heute weiß ich, wie wichtig es ist, die tabletten zu nehmen.
außerdem ist mir bewusst, dass z.b. autofahren total gefärhlich für mich sein kann.
früher habe ich nicth daran gedacht... ich saß im auto und bin angstfrei auto gefahren. heute sitz ich im auto und denke nur die ganze Zeit: hoffentlich krieg ich keinen anfall.. dann werd ich immer total panisch und muss manchmal sogar anhalten, weil ich mich gar nicht mehr auffs autofahren konzentrieren kann...
früher dachte ich nicht an die epilepsie.
heute die ganze zeit und das ist echt nicht gut.
weil man sich dann immer mehr reinsteigert.
nicht so viel dran denken, wenn die epilepsie nicht ganz so schlimm ist.
meine meinung.
grüße[/zitat]
Mir geht es ganz genau so! Ich hatte seit Jahren keinen mehr dank Medikamente, aber die Panik fährt immer mit.
Besonders Autobahnen sind der Horror.
Re: nicht so viel dran denken....
Lisa
, Wednesday, 27.09.2006, 19:38 (vor 7268 Tagen) @
lisa
[zitat=Mike. A.][zitat=lisa]hallo.
also ich bin 20 jahre und hatte in meinem leben 3 grand mal und immer mal wieder kleinere zuckungen....also meine epilepsie ist nicht ganz so schlimm, manche haben viel mehr anfälle was ich shclimm finde.
bis zu meinem 18 . lebensjahr hatte ich keine ahnung was epilepsie ist. ich habe immer schön brav meine tabletten genommen, und die nebenwirkungen waren mir eigentlich gar nicht so bewusst.
heute weiß ich, wie wichtig es ist, die tabletten zu nehmen.
außerdem ist mir bewusst, dass z.b. autofahren total gefärhlich für mich sein kann.
früher habe ich nicth daran gedacht... ich saß im auto und bin angstfrei auto gefahren. heute sitz ich im auto und denke nur die ganze Zeit: hoffentlich krieg ich keinen anfall.. dann werd ich immer total panisch und muss manchmal sogar anhalten, weil ich mich gar nicht mehr auffs autofahren konzentrieren kann...
früher dachte ich nicht an die epilepsie.
heute die ganze zeit und das ist echt nicht gut.
weil man sich dann immer mehr reinsteigert.
nicht so viel dran denken, wenn die epilepsie nicht ganz so schlimm ist.
meine meinung.
grüße[/zitat]
Mir geht es ganz genau so! Ich hatte seit Jahren keinen mehr dank Medikamente, aber die Panik fährt immer mit.
Besonders Autobahnen sind der Horror.
[/zitat]
ja autobahnfahren werd ich in meinem leben net machen, das is mir zu gefährlich ehrlichgesagt. fahr immer zug und meide großere strecken allein zu fahren,wenn jemand dabei is, hab ich auch keine panik.....aber schön nicht so ganz alleine zu sein damit :)
Re: nicht so viel dran denken....
cokie
, Thursday, 28.09.2006, 10:20 (vor 7268 Tagen) @
lisa
hallo
da bist du sicher nicht alleine. ich hatte auch nur zwei grand mal und war dann viele jahre anfallsfrei, hab die epi so sehr "vergessen" das ich zuerst die gehäuften absencen gar nicht für voll nahm. als ich wußte was wieder abgeht, kamen auch die gedanken und die angst vor neuen grand mal zurück, damit die unsicherheit und das gefühl ständig angeschaut und beobachtet zu werden. seit ich die neuen medis eindosiere kommt auch immer wieder das gefühl anders zu sein, mich anders zu bewegen - so das andere es merken... das ständig dran denken ist wirklich nicht gut. aber ablenken nicht leicht. hab zum glück ne tolle familie und ne gute freundin, die mich wie zum beispiel heute zum nordicwalking aus der bude holt und mich ablenkt. auto fahren ist bei mir erstmal gar nicht mehr. hatte als die absencen wieder kamen dreimal situationen wo es fast gekracht hätte, zum beispiel bin ich einfach von ner abfahrt auf die straße gefahren obwohl was kam, habs einfach in dem moment nicht gesehen... und ich hatte meine tochter im auto.... also nicht nur die autobahn ist gefährlich! so gesehen bin ich total zureückgeworfen in meinem ganzen leben seit es wieder schlimmer ist.,hab voll gearbeitet, 3 kinder großgezogen, bin gerne und schnell(grins) autogefahren, bin viel tanzen gegangen.... jetzt bin ich ... zu hause....,die epi ist wieder da, mehr als zuvor, meine leber ist vom alten medi kaputt.. werd erstmal auf zeit in rente geschickt... mit 40... - schwer diesen plötzlichen stillstand zu akzeptieren, diesen rückschritt... aber es geht irgendwie. hab gemerkt, das es wichtig ist nicht immerzu dran zu denken, sich verrückt zu machen. besser ist neue kleine aufgaben, verantwortungen suchen. hab mir ein katerchen geholt. ich geb ihm ein zu hause und erziehe es... ***jetzt sitzt er auf meiner schulter und schaut wie ich tippe*** Es ist schwer neue ziele zu finden, aber nicht unmöglich.
lg cordula
Re: Re: nicht so viel dran denken....
Julia aus Lauffen/ Neckar
, Friday, 29.09.2006, 15:24 (vor 7266 Tagen) @
lisa
[zitat=cokie]hallo
da bist du sicher nicht alleine. ich hatte auch nur zwei grand mal und war dann viele jahre anfallsfrei, hab die epi so sehr "vergessen" das ich zuerst die gehäuften absencen gar nicht für voll nahm. als ich wußte was wieder abgeht, kamen auch die gedanken und die angst vor neuen grand mal zurück, damit die unsicherheit und das gefühl ständig angeschaut und beobachtet zu werden. seit ich die neuen medis eindosiere kommt auch immer wieder das gefühl anders zu sein, mich anders zu bewegen - so das andere es merken... das ständig dran denken ist wirklich nicht gut. aber ablenken nicht leicht. hab zum glück ne tolle familie und ne gute freundin, die mich wie zum beispiel heute zum nordicwalking aus der bude holt und mich ablenkt. auto fahren ist bei mir erstmal gar nicht mehr. hatte als die absencen wieder kamen dreimal situationen wo es fast gekracht hätte, zum beispiel bin ich einfach von ner abfahrt auf die straße gefahren obwohl was kam, habs einfach in dem moment nicht gesehen... und ich hatte meine tochter im auto.... also nicht nur die autobahn ist gefährlich! so gesehen bin ich total zureückgeworfen in meinem ganzen leben seit es wieder schlimmer ist.,hab voll gearbeitet, 3 kinder großgezogen, bin gerne und schnell(grins) autogefahren, bin viel tanzen gegangen.... jetzt bin ich ... zu hause....,die epi ist wieder da, mehr als zuvor, meine leber ist vom alten medi kaputt.. werd erstmal auf zeit in rente geschickt... mit 40... - schwer diesen plötzlichen stillstand zu akzeptieren, diesen rückschritt... aber es geht irgendwie. hab gemerkt, das es wichtig ist nicht immerzu dran zu denken, sich verrückt zu machen. besser ist neue kleine aufgaben, verantwortungen suchen. hab mir ein katerchen geholt. ich geb ihm ein zu hause und erziehe es... ***jetzt sitzt er auf meiner schulter und schaut wie ich tippe*** Es ist schwer neue ziele zu finden, aber nicht unmöglich.
lg cordula[/zitat]
Hallo ihr da,
ich fühl mich manchmal auch nicht gut. Aber ein Lied von PUR sagt mir, dass ich nicht aufgeben darf. Pur ist zwar nicht gerade meine Lieblingsgruppe aber ihre Texte haben manchmal einen wahren Kern:
Es ist wie es ist:
Das WArten ist die Sterbenszeit - die Ungewissheit glotzt von weissen Wänden, du weisst zwar jetzt ist es noch nicht so weit, doch das Ergebnis kann die Welt verändern.
Die Welt wie du sie für dich siehst, wie du gewinnst, manchmal verlierst, gerät vielleicht aus der Balance....Es ist wie es ist. Du bist was Du bist. Du lebst mit den Freuden (HOFFENTLICH) und lebst mit den Leiden, ob bitter ob süss, was immer du fühlst, das hier ist Dein Leben Und DU KANNST ENTSCHEIDEN OB DU OHNMÄCHTIG ALLES erträgst oder all deine Chancen abwägst...usw...
Das Lied wurde eigentlich für Todkranke geschrieben.
Für mich war dieses Lied trotzdem ein kleiner Faustschlag ins Gesicht: He wach auf: Lass dich nicht hängen, mach weiter. In letzter Zeit hab ich viel Freude verloren.
Ich hab einen Halbtagsjob. Ich fahre kein Auto, weil ich mindestens einmal im Monat einen Grandmal habe. Mein Leben spielt sich eigentlich in einer Stadt ab. Und auf zwei Beinen. Mein Fahrrad verrostet in der Garrage. Ich trau mich nicht mal Fahrrad zu fahren. Ich wohne seit 29 Jahren bei meinen Eltern. Auch nicht gerade toll. Seit Januar habe ich einen Freund. Wenn ich Leute mit Kindern sehe oder schwangere Frauen, bekomme ich allerdings fast ne Krise. Ich bin fast fest entschlossen wegen meiner Epilepsie keine Kinder zu bekommen. Vor allem weil ich Grandmals habe.
Mein Immunsystem ist schwach.
Trotzdem....ich will einfach nicht verzweifeln...NEIN! Ich will trotzdem Freude am Leben haben...Manchmal schaff ich das einfach nicht ...Dann denk ich wieder: Es gibt viel schlimmeres, jammer doch nicht so viel rum du Waschlappen! Könnt ihr das verstehen? Oh Mann ...
Re: Re: nicht so viel dran denken....
Ralf
, Saturday, 30.09.2006, 12:46 (vor 7266 Tagen) @
lisa
[zitat=cokie]hallo
da bist du sicher nicht alleine. ich hatte auch nur zwei grand mal und war dann viele jahre anfallsfrei, hab die epi so sehr "vergessen" das ich zuerst die gehäuften absencen gar nicht für voll nahm. als ich wußte was wieder abgeht, kamen auch die gedanken und die angst vor neuen grand mal zurück, damit die unsicherheit und das gefühl ständig angeschaut und beobachtet zu werden. seit ich die neuen medis eindosiere kommt auch immer wieder das gefühl anders zu sein, mich anders zu bewegen - so das andere es merken... das ständig dran denken ist wirklich nicht gut. aber ablenken nicht leicht. hab zum glück ne tolle familie und ne gute freundin, die mich wie zum beispiel heute zum nordicwalking aus der bude holt und mich ablenkt. auto fahren ist bei mir erstmal gar nicht mehr. hatte als die absencen wieder kamen dreimal situationen wo es fast gekracht hätte, zum beispiel bin ich einfach von ner abfahrt auf die straße gefahren obwohl was kam, habs einfach in dem moment nicht gesehen... und ich hatte meine tochter im auto.... also nicht nur die autobahn ist gefährlich! so gesehen bin ich total zureückgeworfen in meinem ganzen leben seit es wieder schlimmer ist.,hab voll gearbeitet, 3 kinder großgezogen, bin gerne und schnell(grins) autogefahren, bin viel tanzen gegangen.... jetzt bin ich ... zu hause....,die epi ist wieder da, mehr als zuvor, meine leber ist vom alten medi kaputt.. werd erstmal auf zeit in rente geschickt... mit 40... - schwer diesen plötzlichen stillstand zu akzeptieren, diesen rückschritt... aber es geht irgendwie. hab gemerkt, das es wichtig ist nicht immerzu dran zu denken, sich verrückt zu machen. besser ist neue kleine aufgaben, verantwortungen suchen. hab mir ein katerchen geholt. ich geb ihm ein zu hause und erziehe es... ***jetzt sitzt er auf meiner schulter und schaut wie ich tippe*** Es ist schwer neue ziele zu finden, aber nicht unmöglich.
lg cordula[/zitat]
Re: Re: Re: nicht so viel dran denken....
R
, Saturday, 30.09.2006, 12:49 (vor 7266 Tagen) @
lisa
[zitat=Ralf][zitat=cokie]hallo
da bist du sicher nicht alleine. ich hatte auch nur zwei grand mal und war dann viele jahre anfallsfrei, hab die epi so sehr "vergessen" das ich zuerst die gehäuften absencen gar nicht für voll nahm. als ich wußte was wieder abgeht, kamen auch die gedanken und die angst vor neuen grand mal zurück, damit die unsicherheit und das gefühl ständig angeschaut und beobachtet zu werden. seit ich die neuen medis eindosiere kommt auch immer wieder das gefühl anders zu sein, mich anders zu bewegen - so das andere es merken... das ständig dran denken ist wirklich nicht gut. aber ablenken nicht leicht. hab zum glück ne tolle familie und ne gute freundin, die mich wie zum beispiel heute zum nordicwalking aus der bude holt und mich ablenkt. auto fahren ist bei mir erstmal gar nicht mehr. hatte als die absencen wieder kamen dreimal situationen wo es fast gekracht hätte, zum beispiel bin ich einfach von ner abfahrt auf die straße gefahren obwohl was kam, habs einfach in dem moment nicht gesehen... und ich hatte meine tochter im auto.... also nicht nur die autobahn ist gefährlich! so gesehen bin ich total zureückgeworfen in meinem ganzen leben seit es wieder schlimmer ist.,hab voll gearbeitet, 3 kinder großgezogen, bin gerne und schnell(grins) autogefahren, bin viel tanzen gegangen.... jetzt bin ich ... zu hause....,die epi ist wieder da, mehr als zuvor, meine leber ist vom alten medi kaputt.. werd erstmal auf zeit in rente geschickt... mit 40... - schwer diesen plötzlichen stillstand zu akzeptieren, diesen rückschritt... aber es geht irgendwie. hab gemerkt, das es wichtig ist nicht immerzu dran zu denken, sich verrückt zu machen. besser ist neue kleine aufgaben, verantwortungen suchen. hab mir ein katerchen geholt. ich geb ihm ein zu hause und erziehe es... ***jetzt sitzt er auf meiner schulter und schaut wie ich tippe*** Es ist schwer neue ziele zu finden, aber nicht unmöglich.
lg cordula[/zitat][/zitat]
Dein Bericht erinnert mich an vieles! boomerby@web.de