regelmässige anfälle?

Nicole @, Thursday, 12.10.2006, 09:22 (vor 7254 Tagen)

Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen. Ich habe mit 15 Jahren einen ersten Epilepsieanfall gehabt, anschliessend ca. alle 18 Monate einen weiteren "Grandmal" - also sehr selten und unabhängig von Stress und anderen Faktoren. Ich wurde mit 25 austherapiert, alle Medikamente ausgeschlichen und als geheilt entlassen. Mit 33 ging es wieder los - im Frühsommer einen Grandmal, dann mit 35 und nun mit 36,5 Jahren. Es ist tatsächlich zeitlich einzugrenzen- übrigens immer in der Menstruationsphase. Ich habe wegen der Seltenheit keine Medikamente mehr genommen, bekomme auch keine Hinweise, was diese Anfälle auslösen könnte. Ich bin mir sicher, es hat mit Abbauprodukten zu tun, die sich bei normaler Ernährung und auch Alkoholgenuss einlagern und nach einer Zeit Anfälle auslösen, um etwaige "Verkalkungen" oder ähnliches in den Nervenzellen zu lösen, kombiniert mit höherer Hypophysenaktivität während der Mens. Ich möchte gern wissen, ob Ihr - vorzugsweise die Frauen - ähnliches bemerkt habt. Es würde mich sehr interessieren, zumal es überhaupt keine Studien zu geben scheint, die sich mit den Zyklen der Frauen und Anfälle befassen bzw. endokrinologische Zusammenhänge aufdecken.
Ich würde mich über Antworten sehr freuen.
Liebe Grüße
Nicole

Re: regelmässige anfälle?

Antje @, Friday, 13.10.2006, 10:48 (vor 7253 Tagen) @ Nicole

[zitat=Nicole]Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen. Ich habe mit 15 Jahren einen ersten Epilepsieanfall gehabt, anschliessend ca. alle 18 Monate einen weiteren "Grandmal" - also sehr selten und unabhängig von Stress und anderen Faktoren. Ich wurde mit 25 austherapiert, alle Medikamente ausgeschlichen und als geheilt entlassen. Mit 33 ging es wieder los - im Frühsommer einen Grandmal, dann mit 35 und nun mit 36,5 Jahren. Es ist tatsächlich zeitlich einzugrenzen- übrigens immer in der Menstruationsphase. Ich habe wegen der Seltenheit keine Medikamente mehr genommen, bekomme auch keine Hinweise, was diese Anfälle auslösen könnte. Ich bin mir sicher, es hat mit Abbauprodukten zu tun, die sich bei normaler Ernährung und auch Alkoholgenuss einlagern und nach einer Zeit Anfälle auslösen, um etwaige "Verkalkungen" oder ähnliches in den Nervenzellen zu lösen, kombiniert mit höherer Hypophysenaktivität während der Mens. Ich möchte gern wissen, ob Ihr - vorzugsweise die Frauen - ähnliches bemerkt habt. Es würde mich sehr interessieren, zumal es überhaupt keine Studien zu geben scheint, die sich mit den Zyklen der Frauen und Anfälle befassen bzw. endokrinologische Zusammenhänge aufdecken.
Ich würde mich über Antworten sehr freuen.
Liebe Grüße
Nicole[/zitat]

Hallo Nicole,

ich kann immer danach gehen, daß meine Anfälle kurz vor oder während der Periode kommen.Diese Phase geht ca. eine Woche und dann ist (mit wenigen Ausnahmen , oft stressbedingt) wieder Pause.
Sie kommen also regelmäßiger aber auch immer mit der Menstruation. Kann mich also schon darauf einstellen und stehe dieser Zeit schon mit Abneigung gegenüber..

Liebe Grüße
Antje

Re: regelmässige anfälle?

Julia aus Lauffen/ Neckar @, Friday, 13.10.2006, 18:53 (vor 7252 Tagen) @ Nicole

Hallo Nicole,

mir geht es seit März so wie dir. Allerdings weiß ich nicht genau, ob meine Hormonspirale auch eine Rolle spielt. Die ich im März einsetzen ließ. Verstärkt habe ich jetzt monatliche Grandmals und kleine Krampfanfälle kurz vor der Regel. Zwei Ausnahmen gab es jetzt: Juni und Oktober. Ich glaube, dass manche Frauen extrem empfindlich während des Hormonumschwungs sind. Davon bin ich fest überzeugt.
Vor der Hormonspirale hatte ich auch schon immer kurz vor der Regel die Probleme...ich denke, das ist wirklich nicht so selten, oder?

Julia

Katameniale Epilepsie !!

Rosmarie @, Saturday, 14.10.2006, 04:29 (vor 7252 Tagen) @ Nicole

Hallo Nicole
Der Name deiner Epilepsie Form ist eine Katameniale Epilepsie!! Die wird Gestört mit dem Ablauf der Zyklen durch zentral oder peripher
wirkende Einflussfaktoren. Kontrolliert und gesteuert wird die im Zyklusverlauf unterschiedliche Sezernierung ovarieller Steroidhormone (Östradiol und Progesteron) durch die Hypophysenhormone luteotropes Hormon (LH) und follikelstimulierendes Hormon (FSH), deren Sezernierung durch das hypothalamische gonadotropin
releasing hormone (GnRH) reguliert wird.


[zitat=Nicole]Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen. Ich habe mit 15 Jahren einen ersten Epilepsieanfall gehabt, anschliessend ca. alle 18 Monate einen weiteren "Grandmal" - also sehr selten und unabhängig von Stress und anderen Faktoren. Ich wurde mit 25 austherapiert, alle Medikamente ausgeschlichen und als geheilt entlassen. Mit 33 ging es wieder los - im Frühsommer einen Grandmal, dann mit 35 und nun mit 36,5 Jahren. Es ist tatsächlich zeitlich einzugrenzen- übrigens immer in der Menstruationsphase. Ich habe wegen der Seltenheit keine Medikamente mehr genommen, bekomme auch keine Hinweise, was diese Anfälle auslösen könnte. Ich bin mir sicher, es hat mit Abbauprodukten zu tun, die sich bei normaler Ernährung und auch Alkoholgenuss einlagern und nach einer Zeit Anfälle auslösen, um etwaige "Verkalkungen" oder ähnliches in den Nervenzellen zu lösen, kombiniert mit höherer Hypophysenaktivität während der Mens. Ich möchte gern wissen, ob Ihr - vorzugsweise die Frauen - ähnliches bemerkt habt. Es würde mich sehr interessieren, zumal es überhaupt keine Studien zu geben scheint, die sich mit den Zyklen der Frauen und Anfälle befassen bzw. endokrinologische Zusammenhänge aufdecken.
Ich würde mich über Antworten sehr freuen.
Liebe Grüße
Nicole[/zitat]

Katameniale Epilepsie

Rosmarie @, Saturday, 14.10.2006, 04:32 (vor 7252 Tagen) @ Nicole

Hallo Antje
Hallo Nicole
Der Name deiner Epilepsie Form ist eine Katameniale Epilepsie!! Die wird Gestört mit dem Ablauf der Zyklen durch zentral oder peripher
wirkende Einflussfaktoren. Kontrolliert und gesteuert wird die im Zyklusverlauf unterschiedliche Sezernierung ovarieller Steroidhormone (Östradiol und Progesteron) durch die Hypophysenhormone luteotropes Hormon (LH) und follikelstimulierendes Hormon (FSH), deren Sezernierung durch das hypothalamische gonadotropin
releasing hormone (GnRH) reguliert wird.


[zitat=Antje][zitat=Nicole]Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen. Ich habe mit 15 Jahren einen ersten Epilepsieanfall gehabt, anschliessend ca. alle 18 Monate einen weiteren "Grandmal" - also sehr selten und unabhängig von Stress und anderen Faktoren. Ich wurde mit 25 austherapiert, alle Medikamente ausgeschlichen und als geheilt entlassen. Mit 33 ging es wieder los - im Frühsommer einen Grandmal, dann mit 35 und nun mit 36,5 Jahren. Es ist tatsächlich zeitlich einzugrenzen- übrigens immer in der Menstruationsphase. Ich habe wegen der Seltenheit keine Medikamente mehr genommen, bekomme auch keine Hinweise, was diese Anfälle auslösen könnte. Ich bin mir sicher, es hat mit Abbauprodukten zu tun, die sich bei normaler Ernährung und auch Alkoholgenuss einlagern und nach einer Zeit Anfälle auslösen, um etwaige "Verkalkungen" oder ähnliches in den Nervenzellen zu lösen, kombiniert mit höherer Hypophysenaktivität während der Mens. Ich möchte gern wissen, ob Ihr - vorzugsweise die Frauen - ähnliches bemerkt habt. Es würde mich sehr interessieren, zumal es überhaupt keine Studien zu geben scheint, die sich mit den Zyklen der Frauen und Anfälle befassen bzw. endokrinologische Zusammenhänge aufdecken.
Ich würde mich über Antworten sehr freuen.
Liebe Grüße
Nicole[/zitat]

Hallo Nicole,

ich kann immer danach gehen, daß meine Anfälle kurz vor oder während der Periode kommen.Diese Phase geht ca. eine Woche und dann ist (mit wenigen Ausnahmen , oft stressbedingt) wieder Pause.
Sie kommen also regelmäßiger aber auch immer mit der Menstruation. Kann mich also schon darauf einstellen und stehe dieser Zeit schon mit Abneigung gegenüber..

Liebe Grüße
Antje[/zitat]