Au Pair hat plötzlich Grand Mal
Wir haben 4 Kinder (14 J, 4J, 2J, 7 Monate) und seit 7 Monaten ein sehr nettes Au Pair Mädchen. Dieses hatte nun vor einer Woche einen Grand Mal und ist - da ihre Kopfschmerzen mit Erbrechen einhergingen seit Mittwoch im Krankenhaus. Dort wurde ein "stark" auffälliges EEG gemacht und sie soll nun auf Lamictal eingestellt werden. Nach ihrer Aussage war es ihr erster Anfall. Nun habe ich allerdings massive "Bauchschmerzen", wenn ich daran denke, dass ich sie mit den kleinen Kindern alleine lassen soll. Die Ärzte legen sich natürlich auch nicht fest, wie gross das Risiko eines weiteren Anfalls ist. Ich bin ratlos !
Re: Au Pair hat plötzlich Grand Mal
Hallo Petra,
ich kan voll und ganz Deine "Bauchschmerzen" verstehen. Epilepsie ist eine Krankheit, die überraschend kommt. Deine großen Kinder dürften da wenig schwierigeiten bekommen. Aber die kleinen, besonders das Baby würde ich mit bedacht zusammen mit dem Aupair lassen. Es ist auch eine Frage der Anfallsart.
Aber ich würde Sie kein Kind mehr auf den Arm tragen oder sie mit kleinen Kindern unbeaufsichtigt lassen wenn Sie GM oder Sturzanfälle hat. Auch bei kleinen Anfällen ist es nicht ganz ungefährlich, da kleine Kinder nicht richtig reagieren können oder noch nicht die Kraft haben sich zu schützen.
Gruß Andreas
Re: Au Pair hat plötzlich Grand Mal
Hallo Petra
es kommt sicher darauf an was für eine Anfallsform Dein Au Pair hat. Ich denke das müsst Ihr mit dem Arzt und der jungen Frau klären.
Ich kann verstehen, das dies nicht die Hilfe ist, die Ihr erwartet habt. Wie alt ist den diese junge Frau, und was ist dem alles voraus gegangen? Ein auffälliges EEg muss keine Epilepsie bedeuten und ein einzelner Anfall keine Epi. Was für Untersuchungen wurden da angeordnet? Es gibt so viele Möglichkeiten und nicht alles muss Epi sein
mit freundlichen Grüssen
Gabrielle
Re: Au Pair hat plötzlich Grand Mal
Hallo Petra,
Ich denke schon, dass es recht riskant ist, das Mädchen mit den Kindern ganz alleine zu lassen. In einer Anspannungs- oder Überforderungssituation, der das Mädchen jetzt ausgesetzt ist, ist ein Anfall viel wahrscheinlicher. Dabei denke ich nicht nur an die Unfallgefahr, es ist auch für die Kinder nicht einfach zu verarbeiten, wenn sie einem epileptischen Anfall beiwohnen, bei meinen Kindern hinterließ es auch sehr starke Eindrücke, wenn der Papa plötzlich ganz komisch war und es war schon ein Stück Bewältigungsarbeit notwendig, damit das keine Narben hinterläßt.
Und in welche Situationen können die Kinder kommen, wenn ein Anfall droht, lebensgefährlich zu werden?
Ich denke, da ist die mangelnde Aufsicht noch das geringste Problem.
liebe Grüße
heinerle