Erster Anfall beim Kind

Moni @, Thursday, 02.11.2006, 14:01 (vor 7232 Tagen)

Hallo, ich bin Mutter einer 10jährigen Tochter. Sie hatte Sprachstörungen und Kopfschmerzen. Der Arzt diagnostizierte nach EEG und MRT Epilepsie. Soll nun Medikamente nehmen. Bin mir aber nicht sicher, ob das so richtig ist. Vielleicht war es nur ein einmaliger Anfall und man kann evtl. folgende Anfäle durch ausreichend Schlaf und geregelten Tagesablauf unterdrücken. Habe die Gabe von Medikamenten erst mal verschoben (auf meine Verantwortung). Habe Bedenken wegen der Nebenwirkungen. In 2 Monaten muss sie wieder zur Kontrolle. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Mfg Moni

Re: Erster Anfall beim Kind

m_Lohmann @, Thursday, 02.11.2006, 18:21 (vor 7232 Tagen) @ Moni

[zitat=Moni]Hallo, ich bin Mutter einer 10jährigen Tochter. Sie hatte Sprachstörungen und Kopfschmerzen. Der Arzt diagnostizierte nach EEG und MRT Epilepsie. Soll nun Medikamente nehmen. Bin mir aber nicht sicher, ob das so richtig ist. Vielleicht war es nur ein einmaliger Anfall und man kann evtl. folgende Anfäle durch ausreichend Schlaf und geregelten Tagesablauf unterdrücken. Habe die Gabe von Medikamenten erst mal verschoben (auf meine Verantwortung). Habe Bedenken wegen der Nebenwirkungen. In 2 Monaten muss sie wieder zur Kontrolle. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Mfg Moni[/zitat]Gebe deine Tochter die Medekamentte.wahl wenn der Artz schon sagt das sie krankeit hat.Meine Mutter hattes auch gemacht.das war der größte veller.

Re: Erster Anfall beim Kind

heinerle @, Thursday, 02.11.2006, 19:08 (vor 7232 Tagen) @ Moni

Hallo Moni,

Ich denke, dass du die Medikamente deiner Tochter geben solltest, denn wenn sich ein neuer Anfall ereignet, kann sie sich dabei unter Umständen schwer verletzen.
Wenn beim EEG Epilepsiepotentiale nachgewiesen wurde, ist die Diagnose ziemlich klar, viele Epilepsien kann man am EEG kaum nachweisen. Haben die Ärzte im MRT etwas gefunden? Ich würde mal nachfragen, vielleicht gibt es eine Fehlbildung oder eine Narbe, die die Epilepsie auslösen könnte?
Probier es mal aus, vielleicht verträgt deine Tochter die Therapie gut und auch die Kopfschmerzen werden besser. Zu Beginn bekommt sie ja sicher keine hohe Dosis und wird von Nebenwirkungen wahrscheinlich verschont bleiben.
Bleib trotzdem bei dem Vorsatz, auf eine geregelte Lebensweise zu achten, das kann nur nützen. Und vor allem Computer und Fernsehen einschränken!

Grüßle
heinerle

Re: Re: Erster Anfall beim Kind

Sylke ⌂ @, Friday, 03.11.2006, 17:17 (vor 7231 Tagen) @ Moni

Hi,

Du schreibst leider nicht wie oft Deine Tochter das bisher hatte, und wie genau es ablief.

Aber wenn auf dem EEG eindeutig krampfbereitschaft zu sehen ist geht das ned von alleine weg. Da ist es nur eine Frage der Zeit wann der nächste Anfall kommt......und meist wirds dann immer regelmässiger.

Bei dem Alter Deiner Tochter kann sich das ganz rasch auch wieder verwachsen.

Aber auf Medis tät ich sie auf jeden Fall einstellen lassen.....denn wie gesagt.....wenn sie ein sauberes EEG gehabt hätte, würde der Arzt nicht zu Medis raten.

Zur Not hol dir nochmal eine zweite Meinung von einem anderen Neurologen.

Re: Re: Re: Erster Anfall beim Kind

Gudrun @, Saturday, 04.11.2006, 13:41 (vor 7230 Tagen) @ Sylke

[Hallo Sylke
weist Du wie viele Menschen ein auffälliges EEG mit hoher Krampfbereitschaft haben, jedoch nie einen Anfall??
Und genauso viele gibt es bei denen nie etwas im EEG zu sehen ist, und dauernt Anfälle da sind!
Man darf die Psychische Belastung auch nicht aus klammern
Liebe Grüße
Gudrun

Erster Anfall beim Kind

Gudrun @, Saturday, 04.11.2006, 13:39 (vor 7230 Tagen) @ Moni

Hallo,
laß dir ruhig zeit mit deiner Entscheidung! Höre auf dein Bauchgefühl! So ein schwachsinn,das Du sie geben sollst weil sie sich beim nächsten Anfall verletzen könnte! Seid ihr objektiv! Wer sagt denn das je wieder einer kommt?? Wer sagt denn das nach Medikamenteneinnahme keiner mehr kommt?? Es weis keiner genau! Habe da schon hinreichend Erfahrung gemacht! Ich hätte von anfang an auf mein " Bauchgefühl" hören sollten, dann wäre uns viel Leid erspart geblieben!!!!
Überleg mal ob bei deiner Tochter eine Impfung mit Verursacher diese Anfalls sein könnte??
Las dich nicht verunsichern!
Liebe Grüße
Gudrun

Re: Erster Anfall beim Kind

cecile @, Sunday, 05.11.2006, 11:12 (vor 7230 Tagen) @ Moni

Hallo Moni, wir haben einen sohn der seid dem dritten Lebensmonat Epilepsie haben soll, jedoch bin ich mir nicht so sicher denn nach verschiedenen Medikamenten haben wir jetzt Keppra und das in der für dieses Alter (jetzt elf Mon.) höchsten dosis. Doch es hilft nicht. Er krampft ca. sechs mal die nacht. Dazu kommt das er eine Zwillingsschwester hat aber sie ist "gesund". Ich habe schon oft überlegt ob ich die Medikamente einfach absetzen soll weil sie ja eh nicht greifen. Ich bin mit meinen Nerven völlig am ende und weis nicht mehr wie es weitergehen soll....

Re: Erster Anfall beim Kind

Marc @, Sunday, 05.11.2006, 12:17 (vor 7229 Tagen) @ Moni

ich würde dir raten deiner tochter die medikamente zu geben, du gehst ein großes risiko ein wenn du es nicht machst. Stel dir mal vor sie geht ind freibad und bekommt im wasser einen anfall.

Erster Anfall beim Kind

Gudrun @, Sunday, 05.11.2006, 13:42 (vor 7229 Tagen) @ Moni

Hallo,
so etwas wenn ich lese, das ist echt schwachsinn! Wer sagt denn das man mit Medikamente keine Anfälle bekommt??? Bekommst Du von keinem Arzt die Garantie,oder Marc?? Es gibt eine gewisse Warscheinlichkeit aber mehr nicht!
Meine Tochter bekam auf die MMR Impfung Anfälle, die Schulmedizinsich nicht zu bremsen waren! Sie brachten nichts aber auch garnichts! Man hätte sie bis an die Vergiftungsgrenze hochschrauben können und es hätte nichts gebracht! Was gibt es da für einen schlauen Tip????
Unsere Rettung war die Homöopathie!!
Und da kann mir jeder sagen was er will!
Wir hatten vorher eine Odisee durch die Schulmedizin mit Medikamentenversuchen ohen auch nur einen Hauch von Erfolg: ABer wir hatten Megamäsige Nebenwirkungen, die meine Tochter enrom beeinflußten, das war die einzige Wirkung!
Und die Homöopahtie brachte das zu Wege was die Schulmedizin nie oder in den wenigsten Fällen schafft, nämlich Heilung!!!!!!!!
Also überlegt euch doch erst vorher was ihr für "gutgemeinte " Tips andern verängstigenten und verunsicherten Menschen mit auf den Weg gebt! Ihr kennt die Situation doch garnicht!
Liebe Grüße
Gudrun

Re: Re: Erster Anfall beim Kind

m_Lohmann@hotmail.de @, Sunday, 05.11.2006, 15:08 (vor 7229 Tagen) @ Moni

ICH habe eine frage kommt es von eine seite.Oder von der mitte.Hast du schon mahl dein Artz gefragt

Re: Erster Anfall beim Kind

Cecié @, Sunday, 05.11.2006, 15:59 (vor 7229 Tagen) @ Moni

Hallo gudrun, was waren das für homöphatische mittel? wie bist du da drauf gekommen? In den Kliniken sind sie dadruf nicht gut zu sprechen. Wird das verschrieben? LG Cecilé

Re: Erster Anfall beim Kind

Marc @, Sunday, 05.11.2006, 20:05 (vor 7229 Tagen) @ Moni

Ich habe nicht von einer garantir grsprochen gudrun, aber wenn eine epilepsie vorliegt sollte man vor einer OP oder anderen dingen erstmal medikamenten eine change geben. Es gibt sehr viele patienten die durch medikamente wie lamictal ect. anfallsfrei wurden.

Re: Erster Anfall beim Kind

Anna @, Sunday, 05.11.2006, 21:22 (vor 7229 Tagen) @ Moni

Hallo Moni,

auch ich kann Dir nur raten, auf Dein Bauchgefühl zu hören. Mein Sohn hatte ab dem Alter von knapp vier Jahren insgesamt 5 Grand Mal Anfälle, immer im Abstand von ca. 5 Monaten. Die Ärzte wollten ihn unbedingt sofort mit Antiepileptika behandeln. Ich habe mich trotz übelster Vorwürfe seitens der Ärzte dagegen entschieden. Nach dem vierten Anfall habe ich mich an eine erfahrene Homöopathin gewandt. Unter ihrer Behandlung hatte er nach neun Monaten nur noch einen einzigen Anfall und nun seit über zweieinhalb Jahren keinen mehr.

Ich bin froh, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe, denn auch mit Medikamenten gibt es keine Garantie für Anfallsfreiheit, auch wenn die Ärtze so tun, als hätten sie diese Krankheit im Griff. In Wahrheit wissen sie immer noch sehr wenig darüber. Dafür gibt es aber jede Menge Nebenwirkungen und weiteren psychischen Streß für die Kinder. Natürlich hängt es auf jeden Fall von der Schwere und der Art der Epilepsie ab, wie man sich entscheidet, aber ich möchte Dir auf jeden Fall Mut für einen alternativen Weg machen!

Ich bin im übrigen auch fest davon überzeugt, dass die seelische Verfassung eine ganz große Rolle beim Auslösen eines Anfalls spielt. Das wird von den Schulmedizinern ja immer ganz gerne heruntergespielt, weil sie dagegen kein Medikament verschreiben können. Bei meinem Sohn fing das alles direkt nach unserer Trennung an. Inzwischen ist er wieder ein viel ausgeglicheneres Kind und seine Gesundheit scheint wesentlich stabiler zu sein.

Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung für Dein Kind triffst!

Viele Grüße
Anna