Hallo,
puh das sind ja wirklich keine schönen Nachrichten. Aber so etwas habe ich schon vermutet. Außer eine(r) scheint keine(r) damit klar zu kommen. Das ist traurig. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe aus Verzweiflung auch schon eine Psychotherapie angefangen ohne wirklichen Erfolg. Das ist jetzt beihnahe schon ein Jahr her. Eine Frau ist jedoch wegen ihrem Kind ziemlich verzweifelt, weil das auch schon mit agressiven Handlungen beginnt an seinen Geschwistern. Es nimmt auch Keppra. Die Frau hat etwas später als ich geschrieben. Ich frage mich langsam, ob max aus Südtirol recht hat. Wirkliche Hilfe gibt es da nicht, außer absetzen, schätze ich.
JEDENFALLS DANKE FÜR EURE BEITRÄGE. Sie haben meine Vermutung LEIDER bestätigt. Ich spinne also doch nicht.
Viele liebe Grüße
Julia
Re: An alle Keppra-Schreiber
Burkhard
, Saturday, 11.11.2006, 18:19 (vor 7223 Tagen) @
Julia aus Lauffen/ Neckar
[zitat=Julia aus Lauffen/ Neckar]Hallo,
puh das sind ja wirklich keine schönen Nachrichten. Aber so etwas habe ich schon vermutet. Außer eine(r) scheint keine(r) damit klar zu kommen. Das ist traurig. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe aus Verzweiflung auch schon eine Psychotherapie angefangen ohne wirklichen Erfolg. Das ist jetzt beihnahe schon ein Jahr her. Eine Frau ist jedoch wegen ihrem Kind ziemlich verzweifelt, weil das auch schon mit agressiven Handlungen beginnt an seinen Geschwistern. Es nimmt auch Keppra. Die Frau hat etwas später als ich geschrieben. Ich frage mich langsam, ob max aus Südtirol recht hat. Wirkliche Hilfe gibt es da nicht, außer absetzen, schätze ich.
JEDENFALLS DANKE FÜR EURE BEITRÄGE. Sie haben meine Vermutung LEIDER bestätigt. Ich spinne also doch nicht.
Viele liebe Grüße
Julia[/zitat]
Hallo Julia,
ich würde Keppra nicht sofort als schlecht abstempeln. Ich habe schon 10 verschiedene Medikamente genommen (z.Zt. Keppra/Zonegran/lamictal). Nur bei Keppra wurden meine Anfälle weniger. Nebenwirkungunen konnte ich bei Keppra keine größeren erkennen, weder Gereiztheit noch Deppresionen. Leider gewöhnt sich mein Körper anscheinend an Keppra, so dass ich die Dosierung regelmäßig erhöhen muss. Jetzt bin ich bald am oberen Ende angelangt und ich darf nach neuen Alternativen suchen....
Also Keppra kann auch wirken und nicht nur Nebenwirken!
VG
Burkhard
Re: An alle Keppra-Schreiber
Ellibeth, Wednesday, 09.06.2010, 20:41 (vor 5917 Tagen) @ Burkhard
Keider kann ich Burkhard nur zustimmen
Ich bin 16 und habe irre schlechte erfahrungen mit keppra gemacht wurde depressiv und es wird jetzt besser weil ich mit der dosis riúntergehe zu topzeiten hatte ich am tag 1000mg-0-1000mg
jetzt 500mg-0-500mg
Hoffe euch geht es besser damit
Re: An alle Keppra-Schreiber
Mondenkind, Thursday, 10.06.2010, 21:31 (vor 5916 Tagen) @ Ellibeth
Hallo,
ich nehme Keppra schon seit 2003 und bin sehr zufrieden damit - keine Nebenwirkungen.
Anfangs habe ich Mono eingenommen, etwa ein Jahr später kam noch ein Oxcarpazepin hinzu.
Letztes Jahr wurde ich operiert und bisher ist alles gut verlaufen (also seit einem dreiviertel Jahr anfallsfrei - vorher jede Woche 1 - 2 Anfälle)
Oxcarpazepin wird im Herbst so langsam ausgeschlichten, Keppra muss ich sehr wahrscheinlich mein Leben lang weiter einnehmen. Aber wenn ich dafür anfallsfrei bin - gerne!
LG
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Re: Re: An alle Keppra-Schreiber
Julia aus Lauffen/ Neckar
, Monday, 13.11.2006, 11:44 (vor 7222 Tagen) @
Julia aus Lauffen/ Neckar
Hallo Burkhard,
Du magst schon recht haben. Aber ich nehme auch schon 4000 mg und habe die 3000 überschritten verstehst du? Da darf man sich über die Nebenwirkung schon langsam mal Gedanken machen, meinst Du nicht auch? Woher Kommst Du? Wieviel nimmst Du? Wie alt bist Du? Seit wann nimmst Du Keppra?
Außerdem hab ich monatlich trotzdem regelmäßig noch Anfälle, 1mal - 2mal kann man sagen. Im Gegensatz zu anderen ein Klacks, wahrscheinlich. Aber früher hatte ich monatelang nichts. Ich nehme zusätzlich noch Zonegran und Timox. Ich habe auch schon etliche Medis durchprobiert.. Vielleicht willst Du mir mal schreiben: Julia.Wiedemann@t-online.de.
Gruß Julia
Re: An alle Keppra-Schreiber
Julia aus Lauffen/ Neckar
, Monday, 13.11.2006, 11:51 (vor 7222 Tagen) @
Julia aus Lauffen/ Neckar
[zitat=Burkhard][zitat=Julia aus Lauffen/ Neckar]Hallo,
puh das sind ja wirklich keine schönen Nachrichten. Aber so etwas habe ich schon vermutet. Außer eine(r) scheint keine(r) damit klar zu kommen. Das ist traurig. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe aus Verzweiflung auch schon eine Psychotherapie angefangen ohne wirklichen Erfolg. Das ist jetzt beihnahe schon ein Jahr her. Eine Frau ist jedoch wegen ihrem Kind ziemlich verzweifelt, weil das auch schon mit agressiven Handlungen beginnt an seinen Geschwistern. Es nimmt auch Keppra. Die Frau hat etwas später als ich geschrieben. Ich frage mich langsam, ob max aus Südtirol recht hat. Wirkliche Hilfe gibt es da nicht, außer absetzen, schätze ich.
JEDENFALLS DANKE FÜR EURE BEITRÄGE. Sie haben meine Vermutung LEIDER bestätigt. Ich spinne also doch nicht.
Viele liebe Grüße
Julia[/zitat]
Hallo Julia,
ich würde Keppra nicht sofort als schlecht abstempeln. Ich habe schon 10 verschiedene Medikamente genommen (z.Zt. Keppra/Zonegran/lamictal). Nur bei Keppra wurden meine Anfälle weniger. Nebenwirkungunen konnte ich bei Keppra keine größeren erkennen, weder Gereiztheit noch Deppresionen. Leider gewöhnt sich mein Körper anscheinend an Keppra, so dass ich die Dosierung regelmäßig erhöhen muss. Jetzt bin ich bald am oberen Ende angelangt und ich darf nach neuen Alternativen suchen....
Also Keppra kann auch wirken und nicht nur Nebenwirken!
VG
Burkhard
[/zitat]
Sorry Burkhard, meine e-mail: Julia.Wiedemann@t-online.de! Habs vorher falsch geschrieben.
Re: Re: An alle Keppra-Schreiber
Peter
, Wednesday, 15.11.2006, 21:31 (vor 7219 Tagen) @
Julia aus Lauffen/ Neckar
[zitat=Julia aus Lauffen/ Neckar][zitat=Burkhard][zitat=Julia aus Lauffen/ Neckar]Hallo,
puh das sind ja wirklich keine schönen Nachrichten. Aber so etwas habe ich schon vermutet. Außer eine(r) scheint keine(r) damit klar zu kommen. Das ist traurig. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe aus Verzweiflung auch schon eine Psychotherapie angefangen ohne wirklichen Erfolg. Das ist jetzt beihnahe schon ein Jahr her. Eine Frau ist jedoch wegen ihrem Kind ziemlich verzweifelt, weil das auch schon mit agressiven Handlungen beginnt an seinen Geschwistern. Es nimmt auch Keppra. Die Frau hat etwas später als ich geschrieben. Ich frage mich langsam, ob max aus Südtirol recht hat. Wirkliche Hilfe gibt es da nicht, außer absetzen, schätze ich.
JEDENFALLS DANKE FÜR EURE BEITRÄGE. Sie haben meine Vermutung LEIDER bestätigt. Ich spinne also doch nicht.
Viele liebe Grüße
Julia[/zitat]
Hallo Julia,
ich würde Keppra nicht sofort als schlecht abstempeln. Ich habe schon 10 verschiedene Medikamente genommen (z.Zt. Keppra/Zonegran/lamictal). Nur bei Keppra wurden meine Anfälle weniger. Nebenwirkungunen konnte ich bei Keppra keine größeren erkennen, weder Gereiztheit noch Deppresionen. Leider gewöhnt sich mein Körper anscheinend an Keppra, so dass ich die Dosierung regelmäßig erhöhen muss. Jetzt bin ich bald am oberen Ende angelangt und ich darf nach neuen Alternativen suchen....
Also Keppra kann auch wirken und nicht nur Nebenwirken!
VG
Burkhard
[/zitat]
Sorry Burkhard, meine e-mail: Julia.Wiedemann@t-online.de! Habs vorher falsch geschrieben.[/zitat]
Re: Re: Re: An alle Keppra-Schreiber
Susanne Albers
, Thursday, 16.11.2006, 01:55 (vor 7219 Tagen) @
Julia aus Lauffen/ Neckar
Hallo Burkhard,
also so einfach ist das nun bei weitem nicht mit den Nebenwirkungen beim Keppra.
Es gab schon unzählige Postings, in denen berichtet wurde, daß Keppra sowohl aggressiv machen kann, als auch psychische Probleme, wie z.B. Depressionen verursachen kann.
Ja, es scheint ein sog. Wundermittel zu sein, wenn es darum geht, die Anfälle auf ein Minimum zu reduzieren - ABER -
die Nebenwirkungen sind wirklich nicht zu unterschätzen, sei bitte vorsichtig mit dem, was Du schreibst.
Nicht umsonst darf es erst Jugendlichen ab 16 Jahren verschrieben werden.
Das Einzige, was mir bei meinen 3000 mg Keppra gefällt, sind weniger Anfälle, und daß es ein Schlankmacher ist, und das ist schon alles.
Berichte von Aggressivität und Depressionen sollte man auf keinen Fall abtun.
Herzliche Grüße von Susanne
Re: Re: Re: An alle Keppra-Schreiber
Pina Colada, Thursday, 10.06.2010, 23:22 (vor 5916 Tagen) @ Susanne Albers
Hallo Susanne,
leider muß ich Dir da zustimmen, Keppra hat bei meiner 15 jährigen Tochter, die an psychogenen und an epeleptischen Anfällen leidet, auch die beschriebenen Nebenwirkungen, wie Aggressivität und Depressionen.
Sie nimmt morgens 2000mg und abends 2000 mg Keppra, dazu morgens 500mg und abends 500mg Pednidan.
Re: Re: Re: Re: An alle Keppra-Schreiber
Burkhard
, Saturday, 18.11.2006, 11:22 (vor 7217 Tagen) @
Julia aus Lauffen/ Neckar
Hallo Susanne,
ich wollte die Berichte über Aggressivität und Depression auf keinen Fall abtun sondern nur von meinen Erfahrungen berichten.
Doch ich fand, die vorherigen Berichte waren ziemlich einseitig geschrieben. Überspitzt zusammengefasst: Keppra verursacht in allen Fällen Depressionen. Da ich mit 3750mg keine allzu niedrige Dosis schlucke könnte ich auch von Keppra Nebenwirkungen mitbekommen. Ich habe zwar z.Zt. Nebenwirkungen, bei denen Depression und Agression aber keine Rolle spielen. Ausserdem ist es mE ein bisschen zu einfach Depressionen an einem Medikament festzumachen. Vor allem Keppra, das nur in Ausnahmefällen zur Monotherapie verwendet wird und der Patient noch Epilepsie hat, was bei einer Depression nicht aufbauend ist.
Und auch hat sich Keppra leider nicht als dauerhaftes Wundermittel für Anfallsreduzierung herausgestellt, da sich mein Körper auf die Dosis gewöhnt hat.
Viele Grüße
Burkhard