Hi,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Eventuell kann ich im Dezember mein Lamotrigin absetzen und wieder Auto fahren,
denn dann ist meine 6 Monatige Anfallsfreiheit vorbei. Ich freue mich schon riesig, aber ich habe heute eine Frage bzgl. des Absetzens von Lamotrigin.
Ich habe schon desöfteren gehört und auch gelesen, das man Antiepileptika nur in Zusammenhang mit einen Krankenhausaufenthalt absetzen kann, ist das richtig ???
Natürlich wäre es vielleicht schlauer wenn man das würde, denn die Ärzte hätten einen besser im Auge und im Griff wenn man vielleicht krampfen würde, aber die turnen ja auch nicht ständig um einen rum.
Meinen Doc habe ich diesbezüglich noch nicht angesprochen, nicht das er dann auf dumme Gedanken kommt!
Hoffe das mir jemand helfen kann !!!
Jane
Re: Absetzen von Antiepileptika
Christa
, Wednesday, 15.11.2006, 11:23 (vor 7220 Tagen) @
Jane
[zitat=Jane]Hi,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Eventuell kann ich im Dezember mein Lamotrigin absetzen und wieder Auto fahren,
denn dann ist meine 6 Monatige Anfallsfreiheit vorbei. Ich freue mich schon riesig, aber ich habe heute eine Frage bzgl. des Absetzens von Lamotrigin.
Ich habe schon desöfteren gehört und auch gelesen, das man Antiepileptika nur in Zusammenhang mit einen Krankenhausaufenthalt absetzen kann, ist das richtig ???
Natürlich wäre es vielleicht schlauer wenn man das würde, denn die Ärzte hätten einen besser im Auge und im Griff wenn man vielleicht krampfen würde, aber die turnen ja auch nicht ständig um einen rum.
Meinen Doc habe ich diesbezüglich noch nicht angesprochen, nicht das er dann auf dumme Gedanken kommt!
Hoffe das mir jemand helfen kann !!!
Jane[/zitat]
Hallo Jane,
ich würde auf keinen!!!! Fall die Medikamente absetzen. Warum willst Du sie absetzen? Das geht mit einiger Sicherheit schief. Wenn auch nicht sofort, aber wenn der Spiegel im Blut immer weiter runter geht, kommt mit einiger Sicherheit ein Anfall. Dann bist Du Deinen Führerschein wieder los. Willst Du das Risiko tragen?
Ich nehme schon seit 35 Jahren Medikamente und werde sie auch bis an mein Lebensende nehmen. Mir ist das Risiko viel zu groß.
Ich habe im Moment das Theater, das ich die Med. nicht mehr bezahlt bekomme. Da besorge ich sie mir halt selber. Aber ich lasse mich auch nicht umstellen. Vor allem wegen dem Führerschein.
Deshalb würde ich lieb und brav die Med. weiternehmen.
LG
Christa
Re: Absetzen von Antiepileptika
Jane
, Wednesday, 15.11.2006, 17:48 (vor 7219 Tagen) @
Jane
Hallo Christa,
also mein Doc meinte, das wenn mein nächsten EEG ok wäre, wäre es kein Problem das Medikament abzusetzen. Was ich allerdings auch nicht wirklich verstehe, denn ich denke unter den Medikamenten müßte das EEG doch auf alle Fälle ok sein, oder täusche ich mich da?
Naja, jedenfalls besser als ohne die Medikamente, oder ???
Ich bin eigentlich auch der Meinung lieber die Tabletten weiter zu schlucken, denn ich habe wirklich Angst davor wieder einen Anfall zu bekommen, denn mein letzter war in Barcelona und da war es wirklich nicht schön im Krankenhaus. Und man weiß nie wo der nächste passieren wird. Und ich möchte natürlich weiterhin in Urlaub fahren und nicht immer zu Hause bleiben müssen.
Aber danke schonmal für deine Antwort !
Gruß,
Jane
[zitat=Christa][zitat=Jane]Hi,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Eventuell kann ich im Dezember mein Lamotrigin absetzen und wieder Auto fahren,
denn dann ist meine 6 Monatige Anfallsfreiheit vorbei. Ich freue mich schon riesig, aber ich habe heute eine Frage bzgl. des Absetzens von Lamotrigin.
Ich habe schon desöfteren gehört und auch gelesen, das man Antiepileptika nur in Zusammenhang mit einen Krankenhausaufenthalt absetzen kann, ist das richtig ???
Natürlich wäre es vielleicht schlauer wenn man das würde, denn die Ärzte hätten einen besser im Auge und im Griff wenn man vielleicht krampfen würde, aber die turnen ja auch nicht ständig um einen rum.
Meinen Doc habe ich diesbezüglich noch nicht angesprochen, nicht das er dann auf dumme Gedanken kommt!
Hoffe das mir jemand helfen kann !!!
Jane[/zitat]
Hallo Jane,
ich würde auf keinen!!!! Fall die Medikamente absetzen. Warum willst Du sie absetzen? Das geht mit einiger Sicherheit schief. Wenn auch nicht sofort, aber wenn der Spiegel im Blut immer weiter runter geht, kommt mit einiger Sicherheit ein Anfall. Dann bist Du Deinen Führerschein wieder los. Willst Du das Risiko tragen?
Ich nehme schon seit 35 Jahren Medikamente und werde sie auch bis an mein Lebensende nehmen. Mir ist das Risiko viel zu groß.
Ich habe im Moment das Theater, das ich die Med. nicht mehr bezahlt bekomme. Da besorge ich sie mir halt selber. Aber ich lasse mich auch nicht umstellen. Vor allem wegen dem Führerschein.
Deshalb würde ich lieb und brav die Med. weiternehmen.
LG
Christa[/zitat]
Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
blubba
, Wednesday, 15.11.2006, 18:32 (vor 7219 Tagen) @
Jane
[zitat=Jane]Hallo Christa,
also mein Doc meinte, das wenn mein nächsten EEG ok wäre, wäre es kein Problem das Medikament abzusetzen. Was ich allerdings auch nicht wirklich verstehe, denn ich denke unter den Medikamenten müßte das EEG doch auf alle Fälle ok sein, oder täusche ich mich da?
[/zitat]
Na ja, nicht unbedingt. Habe trotz Medis immer ein path. EEG.
Aber in Deinem Fall würde ich es auch so sehen, da die Medis die Anfallsbereitschaft senken, wodurch auch die EEG-Veränderungen verschwinden.
Wie viele Anfälle hattest Du? Umstände (damit meine ich, gab's konst. Provikationsfaktoren?)
Wenn's 1,2 waren würde ich persönlich absetzten & schauen.
Vermeide Medikamente wann immer mgl. Für die Leber. ;)
Ansonsten:
"Bei mehrjähriger Anfallsfreiheit kann man manchmal die Medikamente unter EEG- Kontrolle langsam ausschleichen, berücksichtigen muss man dabei immer: Welche Folgen hätte ein erneuter Anfall? Je nach Art der Epilepsie treten nach Absetzen Anfallsrezidive in 20 bis 80 % auf, durchschnittlich 30-40%. "
Quelle: http://www.neuro24.de/epilepsie_medikamente.htm
der blubba
Re: Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
Christa
, Thursday, 16.11.2006, 12:46 (vor 7218 Tagen) @
Jane
Hallo Jane,
in Bezug auf den Führerschein kann ich Dich nur warnen, die Med. abzusetzen. Stell Dir vor, es passiert was, ich weis nicht ob Du dann überhaupt versichert bist. Vor allem darfst Du dann 3 Jahre nicht mehr fahren. Das wäre für mich jedenfalls das schlimmste. Zufällig sprach ich gestern mit einem Neurologen, aber wegen einer anderen Sache, der mich denn fragte, wie lange ich schon die Med. nehme, und ich ihm sagte, seit 35 J. Da meinte er auch, warum ich nach 20jähr. Anfallfreiheit, überhaupt noch nehme. Da habe ich ihm auch gesagt, das mir das Risiko viel zu gross sei. Ich lasse mich davon nicht abbringen.
Übrigens kann man an einem EEG so gut wie nie was feststellen, jedenfalls bei mir nicht. Als ich das beste EEG hatte, bekam ich am nächsten Tag prompt einen Anfall. Daraufhin habe ich es gelassen mit den EEGs. Ich lasse meine Blutwerte 1 mal im Jahr bestimmen und damit ist gut.
Ich wünsche Dir alles Gute
LG Christa
Re: Absetzen von Antiepileptika
Jane
, Thursday, 16.11.2006, 18:51 (vor 7218 Tagen) @
Jane
Hallo Blubba,
ich hatte offiziell bisher 2 Anfälle die auch nachgewiesen wurden bzw. beobachtet wurden.
Desweiteren hatte ich eindeutig mindestens 5 Stück nachts, wo leider keiner mich beobachtet hat, aber es deuten alle Anzeichen darauf hin ( mehrere Zungenbisse, blaue Flecke, starke Kopfschmerzen, Schlaffheit am nächsten Tag ).
Nun ja, da sind wir dann bei 7 Anfällen im 1 Jahr was ja nicht besonders wenig ist, finde ich.
Aber in der Zeit habe ich noch keine AE genommen.
Seit dem Tag wo ich die schlucke, sind die Anfälle eindeutig weg, oder es hat sie wieder keiner mitbekommen, aber ich hatte auch keine Anzeichen mehr dafür. Das ist natürlich super.
Natürlich würde ich die Tabletten gerne absetzen, denn bei den ganzen Nebenwirkungen die man kriegen kann, und Tabletten hasse ich allgemein.
Allerdings habe ich wahnsinnige Angst dann doch wieder einen Anfall zu bekommen. Vor allem wenn man nicht weiß wo der passiert und vor allem sich nichtmal anmeldet und sich darauf vorbereiten kann.
Gruß,
Jane
[zitat=blubba]
Na ja, nicht unbedingt. Habe trotz Medis immer ein path. EEG.
Aber in Deinem Fall würde ich es auch so sehen, da die Medis die Anfallsbereitschaft senken, wodurch auch die EEG-Veränderungen verschwinden.
Wie viele Anfälle hattest Du? Umstände (damit meine ich, gab's konst. Provikationsfaktoren?)
Wenn's 1,2 waren würde ich persönlich absetzten & schauen.
Vermeide Medikamente wann immer mgl. Für die Leber. ;)
Ansonsten:
"Bei mehrjähriger Anfallsfreiheit kann man manchmal die Medikamente unter EEG- Kontrolle langsam ausschleichen, berücksichtigen muss man dabei immer: Welche Folgen hätte ein erneuter Anfall? Je nach Art der Epilepsie treten nach Absetzen Anfallsrezidive in 20 bis 80 % auf, durchschnittlich 30-40%. "
Quelle: http://www.neuro24.de/epilepsie_medikamente.htm
der blubba
[/zitat]
Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
Matthias
, Saturday, 18.11.2006, 11:11 (vor 7217 Tagen) @
Jane
Hallo,
freu Dich nur auf das Autofahren. Aber lies erst mal die Richtlinien, die Du auch in diesem Forum anklicken kannst und wenn Du auch beim letzten Wort noch wissen solltest, was Du Anfangs gelesen hast, dann könntest Du vielleicht wissen, wann das halbe Jahr gilt. - Vielleicht solltest Du Dir den Text mal ausdrucken lassen und von Jemandem, der der Deutschen Sprache etwas besser bewandt ist, erklären lassen.
Freu' Dich also ruhig auf das Autofahren; bei der gestrigen Tour ist ja auch nichts passiert und so wird bei der heutigen Tour ja auch nichts passieren. - Jammer dann aber nicht herum, wenn nach einem Unfall die Versicherung streikt und Du die FE dann halt etwas länger als das wiederverflossene "halbe" Jahr weg hast und zur Zugabe vielleicht auch noch eine MPU- oder vielleicht eine zweite- und dritte aufgelegt bekommst und zwei- oder drei Prüfungsfahrten machen darfst, was bei so selbstsicheren Persönlichkeiten öfters der Fall ist, da sie ja nicht erwischt werden können. - Und wenn Du nur Freunde hast, dann ist es ja gut, aber wenn einige Scheinheilige- oder Feinde dabei sind, könnte das Dir auch zum Verhängnis werden, wenn diese dann vielleicht mal beim LRA anläuten und denen sagen, dass Du Dein halbes Jahr nach mehrmaligen Anfällen abgewartet hast. - Vielleicht zieht man dann im Amt so eine kleine Broschüre raus und deutet den Text eben so, wie er dorten steht und klaubt sich nicht unbedingt den besten Fall heraus.
Gruß Matthias
Re: Absetzen von Antiepileptika
Jürgen
, Saturday, 18.11.2006, 11:25 (vor 7217 Tagen) @
Jane
Hallo Jane, mich wundert dass du nach sechs monatiger Anfallsfreiheit schon AUTOFAHREN DARFST: HAST DU DES MIT DEN äRZTEN ABGESPROCHEN ODER MACHST DES AUF EIGENE fAUST??
Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
blubba
, Saturday, 18.11.2006, 16:49 (vor 7216 Tagen) @
Jane
Habt Ihr schlecht geschlafen? Der eine schreit, der andere...ach lassen wir es. Und ja, ich nehme die Thematik "Autofahren bei Epi" auch sehr ernst, allerdings wäre das für mich kein Grund, gleich einen solchen Ton anzuschlagen, insb. nicht, wenn die angesprochene Person sich nicht über "Anfallszeiten", Arztempfehlung etc. geäußert hat. Sie schrieb lediglich, dass der letzte Anfall ein halbes Jahr zurückliegt.
Ich zitiere:
"Im Falle eines Anfallsrezidivs genügt in der Regel eine Fahrunterbrechung von 6 Monaten, wenn vorher die vorgeschriebene anfallsfreie Frist eingehalten wurde."
Quellen: http://www.neuro24.de/epilepsie_fuehrerschein.htm
http://www.epilepsie-online.de/daten/be1.htm
Re: Absetzen von Antiepileptika
Jane
, Saturday, 18.11.2006, 18:10 (vor 7216 Tagen) @
Jane
Als erstes möchte ich mich bei Blubba bedanken.
Ich glaube manche Leute sind echt nur am Meckern oder haben vielleicht auch gerade einen Anfall wenn sie schreiben. ( Auch wenn es jetzt von mir hart klingen mag, aber wenn man sich manche Texte so durchliest, scheint es einem so! )
Aber erstmal, ja ich kenne die Bestimmungen und ich bin ja auch noch nicht gefahren! Und werde es vor Ablauf der 6 Monate auf keinen Fall machen!
Ich nehme die Thematik auch sehr ernst, da ich ja auch nicht will, das ich oder jemand anderes eventuell durch mich verletzt werden kann, nur weil ich einen Anfall habe.
Allerdings gibt es auch noch andere Krankheiten bei denen man kein Fahrverbot bekommt, obwohl es genau der gleiche Fall wäre. Stellt Euch doch bitte nur einmal vor, Ihr hättet Diabetes und bekommt beim Autofahren Unterzucker, dann könnt Ihr auch nicht mehr richtig handeln oder denken und baut einen Unfall. Aber hier quarkt keiner und man bekommt keine Auflagen das man nicht Autofahren darf.
Bisher jedenfalls nicht. Es wird einem nur geraten, bei einer öfter vorkommenden Unterzuckerung erstmal auf das Fahren zu verzichten, aber mehr auch nicht!
Außerdem habe ich auch geschrieben, das ich seit dem ich die AE nehme keine Anfälle mehr hatte.
Meine Ärzte wissen auch noch nicht, ob es wirklich Epilepsie ist, oder ob die Anfälle durch eine Hirnkrankheit ( welche aber behoben wurde ) hervorgerufen wurde, und dieses würde eindeutig unter Punkt --> Klasse A,B,C1, Nachweis, daß die Bedingungen die auslösend waren nicht mehr gegeben sind. -> 3-6 Monate Verbot, fallen !
Außerdem Mathias, ich bin der Deutschen Sprache mächtig und das eventuell besser als Du! Ich finde es eine Unverschämtheit, wie Du schreibst. Du kennst mich erstens gar nicht und weißt meine komplette Vorgeschichte. Es war auch nicht meine Frage nach dem Autofahren, sondern nach dem Absetzen der Medikamente ( ob das nur in einer Klinik erfolgen darf oder auch zu Hause ). Aber ich glaube da wirst du mir sicherlich auch eine Antwort geben können, nachdem du mich schon so klasse über das Autofahren aufklären konntest
Natürlich freue ich mich auf das Autofahren, allerdings jeden Neurologen ( den ich habe und ich glaube es sind insgesamt 3 oder 4 ), erzählt mir etwas anderes über das Autofahren.
Außerdem scheint es mir so, das gerade du ein großes Problem mit dem Autofahren gehabt habe mußt oder immer noch hast. Hat deine Versicherung eventuell nicht gezahlt, weil du vorzeitig wieder gefahren bist, kann das angehen? Denn du schreibst wirklich sehr "altklug" über dieses Thema!
Jürgen, ich hoffe deine Frage ist damit geklärt.
Ich hoffe ich habe in diesem Fall nicht zu hart geschrieben, aber ich finde manche Antworten einfach zu "frech" und kriege echt eine Kriese wenn ich das lese!
Wenn Ihr das Thema allerdings gerne weiter ausdiskutieren wollt, stehe ich gerne weiterhin zur Verfügung und freue mich immer wieder von Euch zu hören!
Gruß,
Jane
Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
Matthias
, Sunday, 19.11.2006, 11:04 (vor 7216 Tagen) @
Jane
Hallo!
Auf die Sprache zu kommen. - Legastheniker können die Deutsche Sprache zwar schon perfekt, aber sie wissen halt leider nicht mehr was sie da in dem vorigen Absatz gelesen haben. Zwei Häuser von uns entfernt ist ein Mädchen, das in Mathe sehr gut ist und auch die Deutsche Sprache kann, aber sie braucht halt Jemanden, der ihr den Text aus dem Buch vor liest, damit sie zum richtigen Ergebnis kommt. - Aber sie hat keine Anfälle und kann dann bestimmt trotz dem "einmalig" erklären.
Einen Satz aus den Richtlinien:
""nach einem einmaligen Anfall (nach einer Beobachtungszeit von 3 bis 6 Monaten),""
Sicher ist die Deutsche Sprache dehnbar und wird halt von Vielen eben speziell auf sich selbst zugeschnitten.
Für mich ist einmal ein mal. - Also die erste Zahl in unserem Dezimalsystem!
Und wenn ich seit Jahren mit Anfällen herum tu, was da auch, zwar nicht in der ersten Mail- oder vielleicht auch aus Unachtsamkeit erwähnt wurde, der Fall ist, dann ist das zwar für mich ein einmaliger Anfall nach dieser Stunde- oder nach dieser Woche, aber nicht in diesem Sinne von dem Verfasser. - Schreib', wenn Du willst von mir aus mal den Professor Dr. med. Elger an und frag' ich mal ob er sich da verschrieben hat und einmalig nach fünf Minuten bedeutet, oder einmalig vielleicht nach einem besonders guten Anfall- oder einmalig nach zwei Stunden wieder erneut- oder wie es gemaint ist. OK???
Vielleicht können Dir Deine Familienmitglieder eventuell genauer erklären, wie sie "einmalig" deuten würden und nach welcher Situation sie diesen Text für gerechtfertigt sehen.
Jetzt kannst Du Dir überlegen, welche Frist für Dich gilt. Und wenn Andere eben auch Probleme haben, können sie es auch mal bei ihren Antworten auf den nächsten sog. "einmaligen" Anfall nach einem Tag und 10 jähriger Vorlaufzeit immer, sich wieder wiederholender Anfälle richtig äußern und nicht was dahrequaken. Auch die Möchtegernärztin, die ja sogar verkehrsmedizinische Qualifikation haben will, meldet sich dazu nicht, wobei sie mir mal das bekannt geben wollte. - Ich habe jedenfalls Kontakt mit einer Ärztin mit Verkehrsmedizinischer Qualifikation und weiß damit auch was "einmalig" ist und wie die Anfallssituationen mit der oftmals von Anderen beschworenen "Meldepflicht"- oder dem "Arztgeheimnis" aussieht und ob eine Meldung eines Arztes unter die Schweigepflicht über die Krankeit selbst, oder einen Hinweis, dass so eine Krankheit Gefahren im Verkehr eben ein Risiko bringen können. Und diese Ärztin ist da schon entsprechend bewandt; hat auch Kontakte zu Professor Elger und Professor Bauer, weil sie auch in der Epilepsieliga ist. - Und sie weiß auch, was in den entsprechenden Richtlinien unter "einmalig" verstanden wird.
Gruß
Matthias
Re: Absetzen von Antiepileptika
Nadja
, Sunday, 19.11.2006, 21:16 (vor 7215 Tagen) @
Jane
Hallo Jane,
ich finde, du hast recht.
Langsam wird es hier etwas zu aggressiv für meinen Geschmack.
Dies hier ist ein Diskussionsforum.
Hier sollten Meinungen ausgetauscht werden.
Nicht mehr und nicht weniger.
Ich wollte mal fragen, da wir hier das Thema "Absetzen von Antiepileptika" haben...
Hat dies schon mal jemand von euch unvernünftigerweise auf eigene Faust getan?
Ich muss zugeben, 3-4 mal habe ich es gemacht.
Ich konnte es nicht länger ertragen mit diesen Tabletten zu leben.
Diese Verwirrung...
Konzentrationsstörungen...
Einfach schrecklich.
Seit der Medikamenteneinnahme fühle ich mich so dumm.
Ohne übertreiben zu wollen.
DUMM!
Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
blubba
, Sunday, 19.11.2006, 23:13 (vor 7215 Tagen) @
Jane
Nebenwirkungen. 
Man kann sehr wohl mehrere "Gelegenheitsanfälle" haben -> bis 6 Monate Fahrverbot (keine EPI-Diagnose). Es empfiehlt sich mal danach zu suchen. "Einmalig" ist dehnbar.
Kann man auch bei Herrn Bauer lesen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=27254
Ansonsten, Jane, wie sah Dein EEG aus?
Re: Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
Jane
, Monday, 20.11.2006, 18:41 (vor 7214 Tagen) @
Jane
Hallo blubba,
mein letztes EEG sah lt. meinen Docs sehr gut aus. Daher meinten diese wir wollen es versuchen dann die AE abzusetzen.
Da das nächste EEG schon bald kommt, habe ich mich nun gefragt ob man weges des Absetzens wieder in die Klinik muß. Aber so richtig wirklich hat mir keiner die Frage bisher beantwortet.
Ok, mir wurde geraten die Tabletten weiter zu nehmen, damit nicht wieder ein Anfall kommt und ich dann wieder nicht Autofahren darf. Aber mehr auch nicht!
Und dann sind wir schon auf das Thema Führerschein gekommen... und da sind wir immer noch, ohne meine Frage wirklich beantwortet zu haben.
Können wir vielleicht zu dem Thema nochmal zurück kehren ???
Gruß,
Jane
[zitat=blubba]Nebenwirkungen. 
Man kann sehr wohl mehrere "Gelegenheitsanfälle" haben -> bis 6 Monate Fahrverbot (keine EPI-Diagnose). Es empfiehlt sich mal danach zu suchen. "Einmalig" ist dehnbar.
Kann man auch bei Herrn Bauer lesen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=27254
Ansonsten, Jane, wie sah Dein EEG aus?
[/zitat]
Re: Re: Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
Matthias
, Tuesday, 21.11.2006, 11:16 (vor 7214 Tagen) @
Jane
Wenn das nicht eindeutig genug gewesen ist, dann geh auf die Fahrerlaubnisstelle in Deinem zuständigen Landratsamt. Dort wirst Du erfahren was Sache ist. Ich habe mein 4-jähriges Gutachten gerade hinter mir und weiß was Sache ist und glaube auch, die Vorschriften entsprechend zu kennen. Lass also die Forumsmitglieder damit in Ruhe und informiere Dich an der richtigen Stelle. - Dort wird man Dir den Gesetzestext zeigen, der bestimmt, wer- und wann was zu tun hat. Von denen Damen und Herren, die sich hier zu Wort melden ist vermutlich nicht ein(e) Einzige(r) dabei, der wirklich offiziell (begutachtet) am Verkehr teil nimmt- oder so einen Schrieb vorlegen kann, weil sie alle dazu nicht bereit sind und die entsprechenden Kosten, die auf sie zu kommen scheuen. - Aber Anderen dann blöde Ratschläge geben. - Keine(r) von denen gibt die Adresse her- oder stellt sich für Jemandem, dem der weise Ratschag über die auslegung der Richtlinien gegeben wurde, vor den Richter hin, wenn was passiert ist und Jede(r) ist noch besser informiert.
Wenn sie bei einem Facharzt für Verkehrsmedizin gewesen wären, würden sie nicht solche netten Kommentare und Diagnosen über die Richtlinien abgeben, sondern entsprechende Fakten bringen- oder vorlegen können.
Kümmere Dich also selbst- und an der richtigen, zuständigen Stelle und lass endlich das Thema vom Forum weg und überleg' ob Du Ausschleichen willst. und in dem Fall erkundige Dich dann auch noch beim Verkehrsmediziner, der Dir dann auch sagt, was Fakt ist. - Ich kenne die Fakten und werde das Zeug weiterhin runterfressen und nicht an Ausschleichen denken.
Matthias
Re: Re: Re: Re: Re: Absetzen von Antiepileptika
Nadja
, Monday, 27.11.2006, 20:42 (vor 7207 Tagen) @
Jane
Komisch...
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass
wir vom Thema abgekommen sind.
Nicht böse sein, aber langsam finde ich das Thema "Autofahren und Führerschein" uninteressant.