Epilepsie nach einem Hirntumor

Mark @, Friday, 17.11.2006, 23:59 (vor 7217 Tagen)

Hallo an alle,

ich wende mich an diese Community weil ich Hilfe benötige. Ich selbst bin nicht betroffen dennoch brauche ich Rat von Menschen die mir nicht gebetmühlenartig Lehrmeinungen verkaufen.

Meine Freundin hatte vor ca. 3 Jahren eine Operation bei der ihr ein diagonostizierter Gerhirntumor entfernt wurde. Ca 1 Jahr später bekam sie den erste Anfall und nimmt seither täglich 3 mal Medikamente. Nach meiner Beobachtung hat sie im Jahr nicht mehr als 4 bis 7 Anfälle (ohne Zungenbiss).
Vor kurzem war sie im Krankenhaus um zu testen inwiefern sie zu Anfällne neigt. Die Diagnose war zzmindest für mich ernüchternd. Es scheint so als ob Reste des Tumors noch da sind.
Da unsere Familienplanung stark in Richtung Kind und Ehe verläuft habe ich nun Angst. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen in der Klinik eine werdende Mutter im Status Epileptikus zu sehen. Das kann ich nicht tun. Lieber verzichte ich auf eigene Kinder und adoptiere welche.

Kann mir jemand erklären was auf mich zukommt wenn wir uns für eigene Kinder entscheiden. Ich habe derzeit alle Möglichkeiten, will aber keine Fehler machen.

Schon komisch.. man lebt ein Leben ohne Angst und gröberen Problemen und dann steht man hilflos neben seinem Partner und hat mehr Angst als man jemals hatte. Ich möchte diese Angst zumindest für meine Kinder minimieren. Und meine Kinder sind Kind meiner Erziehung nicht nur meiner Gene.

Möglicherweise hat jemand von euch einen Rat für mich bzw. Informationen die ich nicht habe.

LiebeGrüße

Mark


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