Re: Re: Hilfe, Tochter kippt um

Thomas @, Saturday, 09.12.2006, 10:49 (vor 7196 Tagen) @ Thomas

Hallo Markus,

...........wirklich helfen- wird als Laie aus der räunlichen Entfernung ein wenig schwierig, wenn nicht sogar anmaßend.

Ich möchte Dir/Euch jedoch gern Mut machen, weil daß, was Ihr mit den Ärzten erlebt habt, nicht ungewöhnlich ist.

Selbst Neurologen sind beim Thema Epilepsie nicht besonders orientiert- zumindest verwundert es mich immer wieder, wie grundverschieden Ärzte die gleichen Selbstanamnesen und Beobachtungen von Angehörigen für die Behandlung/Diagnose einstufen.

Laßt Euch bloß nicht von Notärzten und RTW-Besatzungen behandeln oder Diagnosen stellen! Die stehen unter enormen Zeitdruck, haben oft keine Ahnung, wollen das natürlich nicht zugeben, und liefern den Patienten ( zu ihrer eigenen! Sicherheit ) gern ins Krankenhaus ein, damit der dort ansässige Neurologe den Fall nach Stunden bewertet.

Deine Idee mit Bethel ist nicht schlecht, weil dort wirklich Spezialisten tätig sind. Informiert Euch doch vorab hier, und googelt, um eine Selbsthilfegruppe in Eurer Nähe zu finden. So lernt man Betroffene kennen, tauscht sich aus, gibt Tips. Das Wichtigste: Dort erlebt Ihr, daß Epilepsie die häufigste neurologische Krankheit ist, weil andere Teilnehmer genauso normal und ansonsten gesund sind, wie Ihr auch seid!
Schreib´ gern nochmal hier einen Beitrag, wenn Du mehr Hilfe brauchst. Viele hier wissen mehr über Epilepsie und deren Behandlung als die meisten Ärzte.

Alles Gute,

Thomas

Nach Deinen Schilderungen paßt sowohl Fieberkrampf als auch Epilepsie- eher das Letztere


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