Re: Unsicherheit

Thomas @, Friday, 15.12.2006, 15:51 (vor 7189 Tagen) @ renate

Hallo Renate,

....wie schon in anderen Antworten genannt:
Was für ein Arzt war das- der einfach Tabletten verschreibt, ohne sich wirklich ein Bild zur möglichen Erkrankung und Anamnese zu machen- ein Neurolge? Sonst sucht einen.
Der wird zumindest die Symptome mehr hinterfragen und auch einen EEG machen- obwohl auch der bei diagnostizierten Epileptikern unauffällig sein kann!

Das Wichtigste aus meiner Sicht: Offenheit, keine Angst haben, zur Epilepsie zu stehen.

Erstaunlich war für mich, wieviel Menschen ( Kollegen, Freunde, Nachbarn ) mit dem Thema sehr locker umgehen, wenn man sich dazu bekennt, weil nach meiner Erfahrung
so gut wie jeder irgendeinen Kontakt zu Epileptikern hatte. Rein statistisch muß das ja auch schon sein, wenn 1% der Menschen darunter leiden.

Werdet Euch zunächst in der Familie bewußt, das die Krankheit ( nach den Symptomen )
da ist, und stellt Euch dem Thema. So helft ihr der Betroffenen sofort. Sie wird es dann leichter haben, auch außerhalb der Familie darüber zu sprechen. Das dann erlebte Verständnis von vielen Mitmenschen, hat mir sehr geholfen, mich wieder wie ein ganz normaler Mensch zu fühlen.

Alles Liebe, Thomas


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