Arbeitskündigung
Hallo,
ich möchte in diesem Jahr bei meiner Arbeitsstelle wegen Epilepsie selbst kündigen. Hat jemand im Forum Erfahrung wie man dazu vorgeht? Muss man vorher das Versorgungsamt fragen? Bekomme ich in jedem Fall eine 3 monatige Sperre vom Arbeitsamt? Ich bin seit ca. 39 Jahren Epileptiker mit Grand mal Anfällen, jedoch seit ca. 5 Jahren anfallsfrei.
Vielen Dank für Euere Hilfe
Brigitte
Re: Arbeitskündigung
Hallo Brigitte!
Weiß nicht so genau, kenne ich mich da auch nicht aus, aber Du solltes nichts überstürtsen und Dich rundherum kundig machen.
Vielleicht könntest Du auch mal zu einem Anwalt für Arbeitsrecht
gehen und Dich da mal beraten lassen. Du bist doch Rechtschutzversichert?
Oder wenn Du Dich mit Deinem Arbeitgeber gut verstehst Dich kündigen lassen.
Aber bitte mach`Dich erst kundig bevor Du dies bezüglich etwas in die Wege leitest!
Liebe Grüße Tina
Re: Arbeitskündigung
Hallo Brigitte,
in dem Moment wo Du selbst kündigst, bekommst Du eine Sperre.
Das Versorgungsamt mischt sich nur ein wenn Du gekündigt wirst und als Behinderte(r) gemeldet (Ausgleichsabgabe) bist.
Sei mir nicht böse, aber wenn nicht wirklich effektive Beweggründe dazu da sind, muss ich Dir sagen, dass Du echt mehr als blöd bist.
Dort kennt man Dich und hat Dir bisher wohl keine Steine in den Weg geworfen. - Sollte da so ein Arschloch dabei sein, der Dich ärgert, dann melde ihn ruhig bei der Obrigkeit, nach dem Du ihn eben "nur ein Mal" ermahnt hast und dann kann der Big entscheiden, ob er Abmahnungen schreibt; ihn kündigt, oder Dir den Flug gibt. - Dann bekommst Du keine Sperre rein.
Du hast jetzt noch nicht mal eine neue Stelle!!! - Wie kann man so blöd sein und dann freiwillig Gefahr laufen, ein Hartz-IV-ler zu werden!!! -
Meinst Du, dass Du dann, wenn Du vielleicht zur nächsten Bewerbung ein Passbild mit blonden Haaren beilegst, dass alle Firmen die Hände hoch reissen???
In unserer Gegend gibt es eine Art "Maffia" im 20-Kilometer-Umkreis. - Wenn du gar noch wo in der Gegend arbeitest, brauchst du dich da gar nicht erst bewerben und wenn Du eben zuvor dort bei so einem Maffioso warst, kannst Du Gift darauf nehmen, dass der Pc dort auch anruft. - Und der wird dann nicht nur einen eventuellen Grund, den Du angegeben hast, offenbaren, sondern auch dass Du Epi bist und bei ihm eben auch gemeldet warst.
Glaub' nicht, dass es nur behindertenfreundliche Betriebe gibt. Ich bekam vom Pc eines grossen Maschinen- und Flugzeugbauer in den 80ern "Sie sind mir ein zu grosses Risiko - Wenn wir sie einmal haben, bekommen wir sie bis zur Rente nicht mehr los!" Trotz dem ich ihm sagte, dass es bei mir nach einer- oder zwei Minuten ganz normal weiter geht, "wusste" er gleich, dass es bei mir "noch so werden könnte", wie bei einer Kollegin, die danach zwei bis drei Tage stationär behandelt werden muss.
Und wie Epilepsie verschrien ist, brauch ich hier nicht erwähnen.
Jetzt bist Du wo drinnen und vermutlich auch akzeptiert. - Meinst Du, dass Du im nächsten Betrieb diese Freiheiten weiter genießen darfst? - Bist Du sicher, dass Du auch beim nächsten Betrieb gleich wieder mit dem Lohn anfängst, mit dem Du jetzt raus bist, oder überhaupt nach der Probezeit auf dieses Geld kommst?
Wenn Du nicht verheiratet bist, dann bist Du sozial ganz Unten, wenn Du nicht vielleicht noch drei Kleinkinder dazu hast.
Ich wurde ausgestellt, weil ein Mitarbeiter, der einige Bandscheibenvorfälle hatte und sich nicht kündigen ließ. - Fakt: Über 50; zwei Kinder und über 20 Jahre im Betrieb. - Und ich war ein halbes Jahr dort. - In so einem ähnlichen Fall wird Dein zukünftiger Chef Dich garantiert behalten und diesem Mitarbeiter dann die Abfindung und die Gerichtskosten bezahlen, wenn Du einen weniger belastenden Arbeitsort hast und sonst nirgends rein geschoben werden kannst?? - Kannst ja dann auch wieder selbst kündigen?
Und wenn die Auftragslage zurück geht?? - Dann wird man Dich natürlich auch behalten, wenn Du die zu letzt eingestellte Arbeitskraft bist- oder gar noch in der Probezeit schwebst.
Und wenn Du jetzt einen befristeten Vertrag bekommst und nach einem Jahr- oder einer weiteren Laufzeitverlängerung nach zwei Jahren dann doch wieder auf die Straße geschickt wirst. - Da hilft Dir dann weder eine Hauptfürsorgestelle, noch irgend eine Freundin oder sonst wer.
Und dann werden garantiert alle Firmen direkt schreien, wenn sich eine Frau (ich nenne es "Alzheimeralter") über 40 bei ihnen meldet. - Da helfen dann weder blinzelnde Augen, noch ein Passbild mit blonden Haaren, weil Du (natürlich Dein Bildchen mit den Unterlagen) da in 80% der Fälle sofort wieder im Postausgang landest.
Kündige also ruhig, aber überleg' Dir sehr gut, ob Du Deinem Pc eine Kündigung schreibst und auf den Schreibtisch legst, oder vielleicht besser die Finger davon lassen solltest.
Tu was Du willst, aber doch das Richtige!
Matthias
Re: Arbeitskündigung
Hallo Brigitte,
.......Matthias hat das zwar unverblümt ( für mich fast verletzend ) geschrieben. Doch
in der Sache hat er Recht:
Wieso kündigst Du? Wer 39 Jahre in einer Firma beschäftigt ist, muß sich doch da zum
Wohl der Firma eingesetzt haben.
Selbst wenn dir ein Stinkstiefel die Arbeit
erschwert, warum meldest Du das nicht nach oben?
Vielleicht reagieren die, wie Du es erhofft hast- nur mußt Du die Leitung erstmal
informieren, damit die überhaupt die
Notwendigkeit einer Entscheidung erkennen
können.
Selbstverständlich droht Dir auch die Sperre des ALG- warum auch nicht! Du hast
gekündigt.
Zusammengefasst: Werde Dir erstmal über
die Folgen Deines Handelns klar.
Mfg, Thomas
Re: Re: Arbeitskündigung
[zitat=Thomas]Hallo Thomas,
Danke für Deine Unterstützung. - Bei mir gibt es nur klare Worte.
Schau mal nochmal genau nach! - 39 Jahre "Epilepsie" - nicht Arbeitsjahre. - Wenn es Arbeitsjahre gewesen wären, dann hatte ich sie gefragt, ob sie jetzt total spinnt, wenn sie ja praktisch gerade noch ein paar Jährchen gehabt hätte.
Ich vermutete auch, dass sie vielleicht in der Umgebung einer Maffiabande am Werke ist, wie es einer Bekannten gegangen ist, die unter lauter Russinnen war. - Aber mal abwarten, mit was für Gründen sie kommt.
Vor Allem ist sie nicht in der Generation drinnen, die dann, wenn man mal was kritisiert hat, oder einen mal böse anschaut, gleich von Mobbing redet.
Und wenn ihr Big sich zwischendurch an ihr vergreifen sollte, dann muß sie ihm halt mal eine heftigere "Streicheleinheit" zurück geben, damit seine Frau zu Hause dann auch weiß, dass da was los war, während er in der Arbeit war. Und wenn er sie dann raus schmeißt, dann hat das für ihn auch noch Konsequenzen, weil ich an so einer Stelle zwar gehen würde, aber es würde eine Verhandlung nach sich ziehen.
Warten wir also mal ab, mit was für Gründen- oder gar Ausreden sie kommt und ob die wirklich so grausam sind, wie sie es vielleicht glaubt. Wenn sie eben mindestens 20 Dienstjahre hat, dann bedarf es schon einem richtigen Grund und selbst ein Umzug wäre für mich kein richtiger Grund, wenn man dann nicht über hundert Kilometer zum Arbeitsplatz hin hätte.
Matthias
Re: Re: Arbeitskündigung
Hallo Matthias,
ich wollte mich erst einmal für Deine Antwort bedanken. Du hast schon Recht. Jedoch will ich selbst kündigen. Ausserdem ist vielleicht nicht richtig rüber gekommen, dass ich 1o Jahre in diesem Betrieb bin und nicht 39 Jahre. Ich bin 39 Jahre Epileptikerin. Jetzt bin ich 57 Jahre und wolte von mir aus kündigen, weil ich ganz einfach keine Lust mehr habe zu "malochen". Ich gehe mittlerweile 41 Jahre arbeiten und da denke ich dass ich genug gearbeitet habe. Es hat mich bis jetzt niemand geärgert, ausser, dass mir in der letzten Zeit die Arbeit immer schwerer fällt. Mein Arbeitgeber will mir nicht kündigen, deshalb will ich es tun. Finanziell bin ich doch ziemlich abgesichert. Ich bin nicht allein stehend und habe keine Kinder zu versorgen. Ausserdem wollte ich mich auch nirgends mehr bewerben. Du siehst ich habe mir schon vorher Gedanken gemacht. Trotzdem nochmals vielen Dank für Deine Aufrichtigkeit.
lG
Brigitte
Re: Re: Re: Arbeitskündigung
[zitat=Brigitte]Hallo Matthias,
ich wollte mich erst einmal für Deine Antwort bedanken. Du hast schon Recht. Jedoch will ich selbst kündigen. Ausserdem ist vielleicht nicht richtig rüber gekommen, dass ich 1o Jahre in diesem Betrieb bin und nicht 39 Jahre. Ich bin 39 Jahre Epileptikerin. Jetzt bin ich 57 Jahre und wolte von mir aus kündigen, weil ich ganz einfach keine Lust mehr habe zu "malochen". Ich gehe mittlerweile 41 Jahre arbeiten und da denke ich dass ich genug gearbeitet habe. Es hat mich bis jetzt niemand geärgert, ausser, dass mir in der letzten Zeit die Arbeit immer schwerer fällt. Mein Arbeitgeber will mir nicht kündigen, deshalb will ich es tun. Finanziell bin ich doch ziemlich abgesichert. Ich bin nicht allein stehend und habe keine Kinder zu versorgen. Ausserdem wollte ich mich auch nirgends mehr bewerben. Du siehst ich habe mir schon vorher Gedanken gemacht. Trotzdem nochmals vielen Dank für Deine Aufrichtigkeit.
lG
Brigitte[/zitat]
Mesch Brigitte!
jetzt bist Du 57 Jahre! - Ein paar Jährchen und Du könntest offiziell in den Vorruhestand gehen!!!!!
Das kommt mir vor, wie ein ehemaliger Mitarbeiter, der meinte, dass er gemobbt wurde und dann ein halbes Jahr vor seiner Gesellenprüfung den Job hingeschmissen hatte. - Ich bezeichnete ihn damals, als er es sagte, als ein Arschloch, weil er jetzt eben kein Werkzeugmacher ist, sondern ein Hilfsjockey.
Du hast nie zu lange gearbeitet, weil jede Stunde mehr Geld für die Zukunft bedeutet, falls wir überhaupt noch eine Rente bekommen, was ich bezweifle. - Uns wird es halt für Essensmarken reichen, weil die Rentenversicherer und der Staat vom Pleitegeier gefressen wurden.
Hast Du Dich erkundigt, wie viel an Rente Du da für diese wohl maximal sechs "Jährchen" einbüßt, oder nur kalkuliert, ob Dir das Geld momentan halt zum Leben und für Kleidung reichen würde???
Was ist, wenn heute Dein Mann stirbt? - Weißt Du wie viel Du dann von seiner Rentenversicherung bekommst?
Überleg' mal, was bei Euch die Miete kostet, oder ein Unterhalt Eueres Hauses? - Reicht diese Rente dann aus, die Du bekommst. - Und bei einer Scheidung?
Jetzt kannst Du noch Geld anlegen. - Was ist, wenn Dein Mann den KArren mal schrottet, oder jemand seinen Karren schrottet. - Der letztere Fall ist besser, aber für diesen bekommt ihr dann nichts mehr und im ersten Falle könnten 20.000 für einen Neuen anstehen. - Es muß ja kein Maybach- oder Ruf-Porsche sein, aber 20.000 sind schnell verschluckt. - "Was man hat, das hat man!"
Mein Vater bekommt genügend Rente und trotz dem ist seine Partnerin um jeden Euro, den sie selbst in der eigenen Tasche zum Ausgeben für Irgendwas, das man vielleicht gerade nicht braucht, hat, glücklich. - Sie ging auch selbst bis zur Rente in die Arbeit und meint, dass sie von der Witweenrente nicht auskommen könnte. Und ihr Mann war am Bau, wo man bekanntlich auch nicht ganz schlecht verdient.
Dein Arbeitgeber hat ganz Recht und ich würde es auch so machen. - Er wäre doch auch mehr als blöd, wenn er Jemanden mit so einer Erfahrung einfach raus lassen würde.
Es kann doch nicht sein, dass man Dir dann nicht eine leichtere Arbeit geben kann, oder Dich an einem anderen Platz einarbeitet, an dem Du Dich erneut beweisen kannst.
Und was machst Du dann zu Hause????
Fernseh'n und Zeitunglesen; Zeitunglesen und Radiohören; Radiohören und Fernseh'n; Warten bis der Mann heim kommt und Kochen; Kochen und Warten bis der Mann heim kommt; Die Nachbarschaft- oder den Sonnenuntergang beobachten?
Kannst Du Dir vorstellen, wie lange einem vielleicht 16 Stunden vorkommen können, wenn man keine richtige Abwechslung- oder einen richtigen Auftrag hat? - Warum soll man Eltern, die in Ruhestand sind, nicht einfach auf's Abstellgleis schieben? - Im Altersheim sind sie dann ein halbes Jahr zum Sterben. - Jede Stunde, die Du im Betrieb bist, in dem es Dir doch anscheinend auch gefällt, hast Du einen Auftag; bist nicht alleine; bekommst Dein Geld und kannst in einigen Jahren um wesentlich mehr Geld verfügen.
Du kannst vielleicht sogar noch einige Hundert Überstunden schieben, wenn der Betrieb nicht morgen Pleite geht. - Das gewährt Dir dann, wenn das der Chef auch akzeptiert, ein halbes- oder ein ganzes- oder gar mehrere Jahre früher zu gehen und trotz dem den vollen Lohn und die vollen SV-Beiträge zu erhalten und eben doch nicht hinlangen zu müssen. - So macht es Einer in unserer Nachbarschaft, der zwei Jahre weiter eingestellt ist und zwei Jahre sein Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhält und trotz dem in seinem Garten wursteln kann und mit den Enkeln mit dem Roller herumkutschen kann.
Und je nach dem, wo Du arbeitest. - Ich bin erst gekündigt worden und hatte auch über 100 Ü-Stunden auf Lager. > Drei Wochen (incl. Urlaub) früher aufhören und drei Wochen Kilometergeld und dem Staat über 100 Stunden Überstundenzuschläge "verweigert", weil ich kein Wohlfahrtsverband bin und dafür dann die Hälfte mehr an Steuern abgib.
Überwinde also besser den Inneren Schweinehund und überleg' Dir schon genau was Du tust und ob Du Dich wirklich zu Hause als Schlaftablette langweilen willst. - Dann, wenn man Dich sozusagen "alleine" lässt, fängst Du vielleicht sogar noch das Spinnen an, weil weder Körper, noch Geist im Einsatz ist und womöglich keine Kontakte nach außen mehr da sind.
Wenn Dein Mann morgen in Rente geht, kannst Du ja den Löffel werfen, aber sonst könnte es sein, dass Du es nach einem halben Jahr schon bereust. - Glaub' dann aber nicht, dass Dich der jetzige Chef noch mal durch die Bürotür laufen lässt, oder Du vielleicht eine Putzsstelle dort bekommen könntest, wenn Du es vor Langeweile nicht mehr aushältst.
Überleg's Dir echt gut!!!!
Matthias
Re: Re: Re: Arbeitskündigung
Hallo Brigitte,
ich kann aus deinen Schilderung nicht erkennen, in was für einem Beruf du arbeitest. Ich sage das, weil es eine Möglichkeit gibt, zukündigen ohne, dass du eine 3monatige Sperre vin der Arbeitsagentur erhälst: du mußt zu deinem Facharzt oder Hausarzt gehen und dir bestättigen lassen, dass du aus gesundheitlichen Gründen diesen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Mit dieser Bestättigung kannst du dich vorher sogar bei der Arbeitsagentur anfragen, ob du eine Sperre erhälst. Du mußt dann auch sagen, dass eine innerbetriebliche Umsetzungsmöglichkeit nicht besteht.
MfG
Josef
Re: Re: Re: Re: Arbeitskündigung
Hallo Josef,
vielen Dank erst eimal für Deine Antwort. Ich bin Arzthelferin und ich glaube, dass ich keine Schwierigkeiten habe, ein entsprechendes Attest zu bekommen. Mein Neuro hat mir schon so etwas signalisiert.
Aber nichts desto Trotz werde ich noch einige Monate warten. Denn man weiß nie, was die Zukunft bringt.
Nochmals vielen Dank und
lG
Brigitte
Re: Re: Re: Re: Arbeitskündigung
Hallo Matthias,
nochmals vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Du hast in allen Punkten Recht. Ich habe mir auch alles schon überlegt und werde noch einige Monate warten. Du hast mir doch über vieles die Augen geöffnet, worauf ich doch nicht so geachtet habe. Ich gehe jetzt erst einmal alles ganz easy an und mal sehen, was die Zukunft bringt.
Nochmals vielen Dank und vielleicht hören wir wieder einmal im Chat von einander.
lG
Brigitte
Re: Re: Re: Re: Re: Arbeitskündigung
Hallo Brigitte
manche haben die Hände über dem Kopf heftig zusammen geschlagen, wenn sie meine Mails gelesen haben, weil sie zu direkt sind.
Es zeigt sich jedoch immer wieder dass Fakten halt anders sind als einfache Gedanken, wenn sie eben doch mit Härte gebracht werden.
Als Arzthelferin kannst Du nicht an irgendwelchen Kursen teilnehmen, oder spezialisiert werden? - Vielleich kauft der Arzt mal ein neues Gerät, wenn nicht Alles in der Praxis steht (Lungenfunktion usw.). - Oder ins Labor?
Jedenfalls schon mal gut, dass Du Dir doch Gedanken machst und noch etwas wartest. - Jeden Tag, den Du Dich eben für ein Weitermachen entscheidest, wirst Du später mal schätzen und das hast Du vermutlich eben auch akzeptiert. - Vielen stinkt der Weg zur Arbeit, aber man braucht ihn halt doch irgendwie.
Dann mach's gut und richtig und vor Allem nicht voreilig entschließen.
Matthias
Das mit dem Attest ist auch zu Durchdenken. - Das mag im direkten Handwerk vielleicht anwendbar sein, aber ich glaube auch kaum, dass ohne einen Unfall- oder schwerere Krankheiten so einfach ein Attest ausgeschrieben werden würde, wenn es über 30 Jahre so ging.