Schlafklinik/Labor

Martin @, Monday, 01.01.2007, 19:32 (vor 7172 Tagen)

Hallo zusammen...

Meine Freundin hat jetzt seit 2 Jahren Epilepsie. Anfangs hat sie Orfiril zu sich genommen, was sie allerdings wieder absetzen musste da ihr die Haare ausgefallen sind. Und welches Mädchen möchte ohne Haare rumlaufen??? Ich denke mal keins!

Mittlerweile nimmt sie Lamotrigin 25mg. Was allerdings nicht richtig anzuschlagen scheint.

Jetzt möchte sie ins Schlaflabor.

Kann mir einer sagen ob es eins in der nähe der Postleitzahl 415** gibt?
Hab extra die beiden Sternchen gemacht. Die Entfernung kann auch was größer sein.

Re: Schlafklinik/Labor

Matthias @, Monday, 01.01.2007, 20:54 (vor 7172 Tagen) @ Martin

Hallo Martin,

versuch' mal bei der Krankenkasse Erkundigungen ein zu holen, oder frag' bei der Bundesärztekammer nach. - Oder ein Lungenfacharzt oder ein HNO kann Dir auch Vorschläge bringen. - Aber am ehesten die Krankenkasse und die kostet auch nur die Telefoneinheiten oder die nötige Zeit zum Vorbeischauen. Und die können Dir vielleicht auch dortige Erfolge sagen.

Ob das natürlich mit Epilepsie verbindbar ist, bezweifle ich. Und wenn ein Anfall kommt, kann der Patient weder eine Maske selbst anbringen, noch das Beatmungsgerät einschalten, oder mit der entsrechenden Lösung bestücken. Gar wenn er Schaum entwickelt, oder vielleicht einen Zungenbiss erleiden könnte. - Das Beatmungsgerät ist da gnadenlos und wird lospumpen, sobald der Überdruck weg ist. - Wenn er also nicht anderweitig Probleme mit der Atmung hat, oder Schnarcher ist und eventuell über längere Zeit Atemausfälle hat, dann würde ich mir das schon gut überlegen. Zudem ist es auch eine erhebliche Belastung, wenn du (vom Gummiträger) die Vollmaske (luftdicht) aufgedrückt bekommst und einen Schlauch im Weg hast. - Vom Lärm wollen wir nicht reden. - Ohrstöpsel sind da sowieso erst mal angesagt und ob es die Zweite Seite des Paares erträgt, ist auch fraglich, weil die andauernde Pumperei schon gewöhnungsbedürftig ist. - Geh mal in ein Krankenhaus und lass Dir einen Patienten, der an so einem Ding angeklemmt ist, zeigen. - In der Nähe einer Uniklinik geh in die Lungenabteilung, oder zu den CF'lern hin. - Bei Letzteren möglichst alleine und möglichst (kein Glimmstängelgestank oder Ähnliches in der Kleidung enthalten) sauber. - Und wenn Du dort dann raus kommst, dann geh' den womöglich weiteren Patienten im Gang zu liebe, auch wieder die selbe Richtung zurück, aus der Du rein gekommen bist.

Alles Gute

Matthias

Re: Re: Schlafklinik/Labor

Martin @, Monday, 01.01.2007, 22:12 (vor 7172 Tagen) @ Martin

[zitat=Matthias]
Ob das natürlich mit Epilepsie verbindbar ist, bezweifle ich. Und wenn ein Anfall kommt, kann der Patient weder eine Maske selbst anbringen, noch das Beatmungsgerät einschalten, oder mit der entsrechenden Lösung bestücken. Gar wenn er Schaum entwickelt, oder vielleicht einen Zungenbiss erleiden könnte. - Das Beatmungsgerät ist da gnadenlos und wird lospumpen, sobald der Überdruck weg ist. - Wenn er also nicht anderweitig Probleme mit der Atmung hat, oder Schnarcher ist und eventuell über längere Zeit Atemausfälle hat, dann würde ich mir das schon gut überlegen. Zudem ist es auch eine erhebliche Belastung, wenn du (vom Gummiträger) die Vollmaske (luftdicht) aufgedrückt bekommst und einen Schlauch im Weg hast. - Vom Lärm wollen wir nicht reden. - Ohrstöpsel sind da sowieso erst mal angesagt und ob es die Zweite Seite des Paares erträgt, ist auch fraglich, weil die andauernde Pumperei schon gewöhnungsbedürftig ist. - Geh mal in ein Krankenhaus und lass Dir einen Patienten, der an so einem Ding angeklemmt ist, zeigen. - In der Nähe einer Uniklinik geh in die Lungenabteilung, oder zu den CF'lern hin. - Bei Letzteren möglichst alleine und möglichst (kein Glimmstängelgestank oder Ähnliches in der Kleidung enthalten) sauber. - Und wenn Du dort dann raus kommst, dann geh' den womöglich weiteren Patienten im Gang zu liebe, auch wieder die selbe Richtung zurück, aus der Du rein gekommen bist.

Alles Gute

Matthias[/zitat]

Was heißt damit vereinbar ist...
die würden ein EEG, EMG usw machen...
die Anfälle meiner freundin kommen nur Nachts wenn sie in die Tiefschlafphase wechselt. So hat es uns die Ärztin erklärt die uns das Krankheitsbild erklärt hat. In so einer Schlafklinik würde sie dann halt
Medikamentös eingestellt werden. Aber diesmal richtig (auch wieder laut Aussage der Ärztin). Sie hat uns halt ein in Bielefeld empfohlen. Aber dazu hab ich keine Adresse usw...

gruß
Martin

Re: Re: Re: Schlafklinik/Labor

Mirjam @, Monday, 01.01.2007, 23:14 (vor 7172 Tagen) @ Martin

Hallo Matthias,

ich glaube, ihr redet ein bißchen aneinander vorbei. Deine Frau sollte nicht in ein Schlaflabor, sondern in ein Klinik, wo sie aufgrund der Epi auf Medis eingestellt werden kann. Bethel-Bielefeld ist natürlich Spezialklinik dafür, allerdings mit ziemlichen Wartezeiten. Adresse und so könntest du aus dem Internet holen.

Aber es kann auch z.B. ne Uniklinik sein, mit einer Abt. für Neurologie. Ich habe meine Anfälle auch nachts und war in einer Uni-Klinik zum Langzeit-EEG. Dort haben sie mir auch die Medis gegeben und ich bin dort auch weiter in Behandlung. Schau mal im Internet unter Epilepsie. Dort findest du sicher in eurer Gegend Adressen. Da habe ich auch meine her. Bin leider aus Bayern, kann euch also da nicht so gut helfen.

Trotzdem viel Glück!
LG Mirjam

Re: Schlafklinik/Labor

Hamburg-Thomas @, Friday, 05.01.2007, 12:27 (vor 7168 Tagen) @ Martin

Hallo Martin,

auch ich sehe das so wie Miriam. Spontan fällt mir die( aus meiner Sicht ) sehr niedrige Dosis Lamictal auf!
Ich wiege 85 kg und nehme 150-100-100 Lamotrigin, Lamictal. Dazu noch 250 Keppra morgens- ein wenig Hustenreiz, sonst keine! Nebenwirkungen. Besprecht doch mal mit Eurem Neuro die Dosis.
Vielleicht hängt schon damit die ausbleibende Anfallsfreiheit zusammen.

Viele Grüße,

Hamburg-Thomas