Operation

Claudia @, Sunday, 07.01.2007, 12:33 (vor 7166 Tagen)

Mein Sohn 19 mon. hat seit er 7 mon. alt ist fokale generalisierte Anfälle die sich in West-Syndrom (BNS) Anfälle äussern. Da der Herd sich genau lokalisieren lässt, wird er sobald er genau abgrenzbar ist operativ entfernt. Wer hat ähnliches miterlebt und kann mir seine Erfahrung mitteilen?

Re: Operation

Conny @, Monday, 08.01.2007, 08:55 (vor 7165 Tagen) @ Claudia

Hallo Claudia
mein sohn wurde am 15.11.06 in münster operiert.er ist 20jahre alt und hat eine 65%ige chance anfallsfrei zu bleiben.nach der op hatte er starke kopfschmerzen,ist aber am gleichen tag schon aufgestanden um zur toilette zu gehen.10 tage nach der op durfte er schon nach hause.nun hat er eine narbe auf der rechten seite vom ohr bis über die schläfe gibt schlimmeres das haar wächst darüber bald wird man kaum noch etwas sehen.er muß weiterhin seine medis nehmen in gleicher höhe doch wenn er dadurch anfallsfrei bleibt ist es egal.ich habe hier im forum gelesen das gerade mal 9% der betroffenen überhaupt die möglichkeit einer op haben.also würde ich es machen lassen.mein sohn hat das für sich selber entscheiden können ganz schön mutig und für mich als mutter sehr schwer,weil natürlich angst usw aber ich glaube je jünger um so besser stecken sie es weg.wenn die riesiken einer op gering sind und ein "normaleres leben" gelebt werden kann,würde ich es tun.
wo soll die op denn gemacht werden?

viel glück für euch
gruß Conny

Re: Re: Operation

Claudia @, Monday, 08.01.2007, 12:46 (vor 7165 Tagen) @ Claudia

Hallo Claudia
mein sohn wurde am 15.11.06 in münster operiert.er ist 20jahre alt und hat eine 65%ige chance anfallsfrei zu bleiben.nach der op hatte er starke kopfschmerzen,ist aber am gleichen tag schon aufgestanden um zur toilette zu gehen.10 tage nach der op durfte er schon nach hause.nun hat er eine narbe auf der rechten seite vom ohr bis über die schläfe gibt schlimmeres das haar wächst darüber bald wird man kaum noch etwas sehen.er muß weiterhin seine medis nehmen in gleicher höhe doch wenn er dadurch anfallsfrei bleibt ist es egal.ich habe hier im forum gelesen das gerade mal 9% der betroffenen überhaupt die möglichkeit einer op haben.also würde ich es machen lassen.mein sohn hat das für sich selber entscheiden können ganz schön mutig und für mich als mutter sehr schwer,weil natürlich angst usw aber ich glaube je jünger um so besser stecken sie es weg.wenn die riesiken einer op gering sind und ein "normaleres leben" gelebt werden kann,würde ich es tun.
wo soll die op denn gemacht werden?

viel glück für euch
gruß Conny

Hallo Conny!
Danke für Deine ermunterten Worte. Die OP wird in Vogtareuth (Bayern) gemacht. Für meinen Sohn geht es nicht nur um die Anfallsfreiheit sondern auch das er sich danach normal entwickeln kann, denn durch die Epilepsie ist natürlich seine Entwicklung etwas auf der Strecke geblieben. Ich werden die OP auf alle Fälle machen lassen, denn ich möchte meinem Sohn die best mögliche Chance für ein "normales Leben" geben. Angst ist natürlich dabei, aber die Hoffnung das alles gut wird ist größer.

Gruß Claudia