SHG gründen

Dieter @, Friday, 12.01.2007, 11:32 (vor 7161 Tagen)

Hallo,

ich habe vor , im Umkreis RT/TÜ eine SHG zu gründen. Es ist leider so, dass sich sehr wenige Leute (Betroffene u. Angehörige) melden , obwohl ich Zeitungsanzeigen,Aushänge gemacht habe. Es ist vermutlich eine große Hemmschwelle bei den Leuten zu überwinden. Bitte traut Euch , es kann für den Epi-kranken nur von Vorteil sein , mit anderen Leuten seine Probleme u. Sorgen auszutauschen.
Ich bin 65 Jahre alt u. habe seit 51 Jahren Epilepsie . Kann also mit meiner langen Erfahrung vielleicht ein paar Menschen helfen , ihre Krankheit besser zu verarbeiten.
Es wäre natürlich ganz toll , wenn ihr euren Bekanntenkreis befragen würdet. Es gibt mehr Epileptiker als man allgemein annimmt. Über eine Resonnanz würde ich mich sehr freuen.
Gruss Dieter

Re: SHG gründen

heinerle @, Friday, 12.01.2007, 11:41 (vor 7161 Tagen) @ Dieter

Hallo Dieter,

zufällig wohne ich in RT und vermisse auch schon lange eine SHG vor Ort. Ich würde sehr gerne mitmachen! Läßt du mir nähere Infos zukommen?

Danke

heinerle

Re: Re: SHG gründen

Dieter @, Friday, 12.01.2007, 16:17 (vor 7161 Tagen) @ Dieter

[zitat=heinerle]Hallo Dieter,

zufällig wohne ich in RT und vermisse auch schon lange eine SHG vor Ort. Ich würde sehr gerne mitmachen! Läßt du mir nähere Infos zukommen?

Danke

heinerle[/zitat]
Hallo Heinerle,

Freut mich dass du Interessiert bist. Schreib mir Deine E-mail Adresse und wir können näheres besprechen
Gruss Dieter

Re: Re: Re: SHG gründen

heinerle @, Friday, 12.01.2007, 19:09 (vor 7161 Tagen) @ Dieter

Hallo Dieter,

meine E-Mail-Adresse:
heinrichweber@arcor.de

ich hoffe, wir hören voneinander

Gruß

heinerle (alias Heinrich)

Re: SHG gründen

Andreas Frenzel @, Saturday, 13.01.2007, 00:52 (vor 7161 Tagen) @ Dieter


Hallo Dieter,
ich widme Dir diesem Thema, da wir eine Fam. sind die genau dieses Schicksal bei unserem Sohn durchleben.
Jeder Mensch ob Erwachsen oder noch Kind stellt sich ständig diese Frage : Warum gerade ich?
Nun möchte ich doch erstmals über das Schicksal von unserem Sohn berichten.
Im Jahre 1988 erblickte unser erstes Kind das Licht der Welt. Das lieblingswerkzeug des Geburtshelfer einer Klinik war in dem Fall die Zange. Über die eventuellen Schäden die verursacht werden können, sah dieser Arzt hinweg. Das Endresultat ist eine cerebrale Gehirnschädigung auf Lebzeiten. Eine Klage gegen solche Ärzt können in diesem Land nie gewonnen werden, da diese Ärzte noch intern gesetzlich geschützt werden.
Nachdem wir nun bemerkten das unser Kind, niemals die Lebensfreude, Lebensqualität und alle andreren Dinge wie z.B. das normale Laufen, Spielen und Sprechen erreichen wird, stellten wir alle kpl. unser Leben um. Seine zwei Geschwister, gehen sehr behutsam, verständnisvoll mit Ihrem Brüderchen um.Der Spießrutenlauf von Arzt zu Arzt begann. In einer Klinik bekam er Medikamente als Baby, die noch nicht gestzlich zur Freigabe erlaubt waren und die laut Aussage einer anderen Person, für unseren Sohn aufgrund der Nebenwirkungen gefährlich wären. Es wurde ohne unsere Erlaubnis unserem Sohn verabreicht. Da unser Sohn nicht sprechen kann, müssen wir und werden wir besonders auf alles acht geben. Er ist jetzt 18 Jahre. Die bisherigen Ärzte wie auch Einrichtungen erreichen bisher keine vernümpftige Medi bezüglich seinen Anfällen.
Wir suchen also ein Medi für unseren Sohn, dass die plötzlichen Anfälle reduziert werden oder sie sogar völlig ausschaltet. Schreibe mir doch wenn Du willst, auch gerne per Email.

Bis bald
Andreas

Re: SHG gründen

Ändy @, Saturday, 13.01.2007, 13:54 (vor 7160 Tagen) @ Dieter

Hallo Dieter,

ich bin zwar nicht betroffen aber mein 18 jähriger Sohn.

Ich unterstütze Deinen Aufruf.

Meine
Email Adr. frenzel01A-darmstadt@t-onine.de

Bis baldigst Gruss Andreas

Re: SHG gründen

Biggi @, Sunday, 14.01.2007, 20:57 (vor 7159 Tagen) @ Dieter

[zitat=Dieter]Hallo,

ich habe vor , im Umkreis RT/TÜ eine SHG zu gründen. Es ist leider so, dass sich sehr wenige Leute (Betroffene u. Angehörige) melden , obwohl ich Zeitungsanzeigen,Aushänge gemacht habe. Es ist vermutlich eine große Hemmschwelle bei den Leuten zu überwinden. Bitte traut Euch , es kann für den Epi-kranken nur von Vorteil sein , mit anderen Leuten seine Probleme u. Sorgen auszutauschen.
Ich bin 65 Jahre alt u. habe seit 51 Jahren Epilepsie . Kann also mit meiner langen Erfahrung vielleicht ein paar Menschen helfen , ihre Krankheit besser zu verarbeiten.
Es wäre natürlich ganz toll , wenn ihr euren Bekanntenkreis befragen würdet. Es gibt mehr Epileptiker als man allgemein annimmt. Über eine Resonnanz würde ich mich sehr freuen.
Gruss Dieter[/zitat]

Ich finde deine idee TOOOOLLLLL!!!!
Ich gehe in dortmund in einer shg!
Seit 2 monaten.
Ich weiß ja erst seit 3 monaten das ich abcenzen habe!
Mir hat das schon am 1.abend was gebracht!!!!
Das gefühl nicht alleine zu sein,
ratschläge über fachliteratur und und und
Nur viele leute schämmen sich wegen der epilepsie und
gehen deshalb nicht hin!
Die meisten meiner eigenen familie wissen nicht was ich habe!
Weil ich ja "nur"abcenzen habe!
Gruß biggi