Re: Re: Re: Re: Umstellung auf Lamictal
[zitat=Mausi]Hallo Melli,
also das muss der Arzt entscheiden. Habe auch von Ergenyl auf Lamictal umgestellt. Ich habe Lamictal nicht vertragen, aber darum geht es jetzt hier nicht. Aber ich kann Dir ein bißchen was zum Umstellen erzählen.
Je nachdem, wie Deine Anfallssituation ist, wird entschieden. Am besten ist es sicherlich, wenn man zunächst das Ergenyl, bzw. Valproat, komplett ausdosiert. Das sieht dann so aus, dass Du zum Beispiel alle 14 Tage eine 1/2 Tablette weglässt und EEG Kontrollen folgen. Man muss sehen, ob Du anfallsfrei bleibst ode rnicht. Solltest Du anfallsfrei bleiben, werden Dir Ärzte ggf. raten, eine Schwangerschaft ohne Medis anzustreben.
Na gut. SOllte aber Lamictal eindosiert werden, dann nur sehr langsam.
In der Regel alle 14 Tage 25 mg bis zu Erhaltungsdosis (im Duchchschnitt sind das so ca. 100 mg + - ein bissle) Aber das ist natürlich bei jedem anders...
Nicht das einige jetzt sagen, was das stimmt nicht, ich nehme mehr oder weniger... das kann natürlich sein.... ist nur so ein ca. Richtwert.
So wäre das was erstmal angesterbt wird.
Andere Möglichkeit ist das parallele Ein- und Ausdosieren. Ergenyl runter, Lamictal rauf. Das muss auch langsam erfolgen. Und mit viel Blutkontrollen. Die haben irgendwie Wechslewirkungen miteinander. Das Risiko wegen NW ist dabei etwas höher, dabei wird nach Möglichkeit oft die erste Variante angestrebt.
Aber wie gesagt, das muss der Arzt entscheiden...
Hoffe ich konnte Dir ein bißchen helfen
LG Mausi[/zitat]
Hallo,
bin jetzt zum ersten Mal hier im Forum und wollte mich gerade zu diesem Thema äußern. Ich war/bin iM in einer Umstellungsphase. Habe meine Epilepsie mit 18 bekommen und wurde damals auf Tegretal eingestellt. Funktionierte prima. Ich bekam mein Kind und weil mein Arzt irgendwann mal meinte, daß Carbamazepin eigentlich nicht das richtige Medikament für mich ist, ließ ich mich nach der Geburt auf Valproinsäure umstellen. Naja, auch alles easy. Bis auf die Tatsache, daß sich mein Gewicht fast verdoppelt hat. Als ich meinen Arzt mal drauf ansprach, meinte er nur, Ernährung umstellen oder Sport machen. Daß dies eine Nebenwirkung sein kann, erfuhr ich erst vor kurzem. Bin jetzt mittlerweile 9 Jahre anfallsfrei (gewesen) und auch die EEG´s waren Spitze. Da bei uns aber iM Kinderwunsch besteht, wollten wir umstellen. Lamotrigin wurde empfohlen und wir starteten. Das EEG war bescheiden, als das Valproat runtergefahren wurde. Dazu kam noch, daß ich Schwindelanfälle bekam, die Lichtanfälligkeit wuchs enorm und ich hatte das Gefühl, ich sah alles doppelt. Daraufhin sollte Lamotrigin wieder zurückgefahren und Valproinsäure wieder eingesetzt werden. Eigentlich dürfte ich von dem Tempo, was mein Arzt her angeordnet hat, kein Lamotrigin mehr nehmen, nur noch Valproinsäure. Aber es geht mir so schlecht, trotz Valproinsäure, daß ich regelrecht auf einen Anfall warte und Angst hab, daß Lamotrigin abzusetzen. Ach ja, Langzeitstudien haben ergeben, daß auch das Lamotrigin nicht ohne ist.
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- Umstellung auf Lamictal -
Melanie,
21.11.2006, 10:58
- Re: Umstellung auf Lamictal - Melanie, 21.11.2006, 13:24
- Re: Re: Umstellung auf Lamictal - Melanie, 21.11.2006, 16:48
- Re: Re: Re: Umstellung auf Lamictal -
Mausi,
26.11.2006, 16:06
- Re: Re: Re: Re: Umstellung auf Lamictal - Yve, 12.01.2007, 13:43