18 jähriges Kind

Andreas F. @, Sunday, 14.01.2007, 00:47 (vor 7160 Tagen)

Hallo liebe Forum Mitglieder,
ich werde Euch nun einmal einen Anfall genauestens schildern, der leider bei unserem Sohn (18 Jahre) regelmässig auftritt.
Er wird da er instabiel läuft von uns morgens nach dem Aufwachen in das Wohnzimmer geführt, da es beim selbstständigen Laufen auch vorkam, dass er plötzlich in sich zusammensackte. Nachdem er in seinem Sessel ( mit Gurt)
eine kurze Zeit sitzt, fängt er an zu krampfen. Er fällt nach rechts, seine Finger verkrampfen sich zuckend. Auch sein Gesicht ( Mund Augen )sind kramfpend und zuckend. Dies dauert ca. 1 Min. Danach ist er schnaufend und schlapp. Wegen diesen Vorfällen stellte ich unseren Sohn Kehl Kork vor. Er wurde stationär aufgenommen und nach einer Zeit wieder entlassen, da es die Ärzte nicht in den Griff bekamen. Es wurde ein Medi verordnet Valproat & Phenhydan. Die beschriebenen Anfälle bestehen weiterhin, trotz Medi. Die Dosierung ist vorgeschrieben worden, wird aber dadurch jetzt aufeinmal müder und schlaffer. Er kann uns leider nicht sagen, wie er sich nach der Medi Einnahme fühlt, da er leider nicht sprechen kann. Nach unseren Beobachtungen fühlt er sich schlecht. Da schon von Ärzten zahlreiche Medi´s angesetzt wurden und auch keine sichtbaren Erfolge erzielt wurden, sind alle ratlos. Er lebt die besagten Nebenwirkungen 100 % aus.
Ich habe diese Anfälle gefilmt und dokumentiert, doch die Ärzte ereichen an unserem Sohn leider absolut nichts. Da unser Sohn nicht sprechen kann, bin ich für Ihm das Sprachrohr, was den Ärzten garnicht so passt. Denn meine Fragen sind gezielt und diese Zeit möchten sich die Ärzte leider nicht nehmen.

Schreibt mir bitte, wenn ihr in der selben Situation seid, oder wenn irgend jemand Ratschläge hat.

Ich Danke im Voraus
Andreas (Ändy)

Re: 18 jähriges Kind

Sylke ⌂ @, Sunday, 14.01.2007, 10:54 (vor 7159 Tagen) @ Andreas F.

Grossartig helfen kann ich Dir da auch nicht,....nur den Tip geben dich mal an eine Uni-Klinik zu wenden.

Bei so wirklich schweren Fällen wäre das vielleicht das sinnvollste.

Re: Re: 18 jähriges Kind

Andreas F. @, Sunday, 14.01.2007, 14:11 (vor 7159 Tagen) @ Andreas F.

Hallo Sylke,
ich danke Dir vielmals, aber genau das machen wir seit Jahren und keiner der angeblich spezialiesierten Neuro Ärtzte, schafften es. Das ist ungefähr so, als wie Du bringst Dein Auto zu einer Spezialwerkstatt und keiner kann Helfen und kassieren dafür noch Geld.
Na ja wir suchen einen Arzt der sein Handwerk versteht. Was nützt es dem Kind und deren Eltern, wenn nach langem Klinikaufenthalt keine Erfolge aufzuweisen sind und die Anfälle noch stärker oder weiterhin auftreten. Man kann einem Kind nicht zumuten, dass es alle Pillen erstmals verucht, bevor irgendetwas gelingt. Das ist im Moment das Ärgernis was wir haben. Mit der beweisbaren Aroganz verschiedener Ärzte, müssen auch erstmals Eltern klar kommen. Glaube mir, es ist manchmal zum K......wenn man solchen Göttern in Weis gegenüber steht und diese Herren zucken mit den Schultern und sagen, lassen Sie mal Ihr Kind da, wir werden schauen was wir machen könnenund es ist anschliessend genau dasselbe, wie zu vor.
Laut meinen Infos beklagen sich mehrere über dieses System.
So nun habe ich mir wiedermal Luft gemacht, trotzdem nehme ich weiterhin gerne gute Ratschläge an.

BG Andreas


Re: Re: Re: 18 jähriges Kind

woelfin_b @, Monday, 15.01.2007, 11:38 (vor 7158 Tagen) @ Andreas F.

Lieber Andreas,

ich bin selbst betroffen und möchte Dich jenseits jeder Pro- und Contra-Diskussion in Bezug auf 'moderne' Epilepsiemedikamente auf die Möglichkeiten der Orthomolekularmedizin aufmerksam machen. Mir selbst hat es sehr geholfen, was sicher immer auch eine Frage der Übernahme von Eigenverantwortung und Einstellung ist. Du hast sehr viel Einsatz und Stärke bewiesen, so daß ich mir dieser Voraussetzung bei Dir sicher bin.

Vielleicht findest Du Zeit, den angegebenen Artikel zu lesen und wenn Du mehr hierzu wissen möchtest, kann ich Dir gerne weitere Details, auch zu meinem Krankheitsverlauf vor und nach Einsatz von hochdosierten Vitaminen, Mineralstoffen etc. geben.

Den chemischen Weg bist Du schon mit Deinem Kind gegangen. Es würde mich freuen, wenn Du über eine Alternative nachdenken könntest, nicht zuletzt weil ich davon überzeugt bin, daß Euer Leben damit besser werden kann.

http://www.semmelweis.com/sanumpost/56/rau.pdf

http://www.hilifeev.com/site/1045/

Alles Glück für Euch

woelfin_b

Re: Re: Re: Re: 18 jähriges Kind

Andreas F. @, Monday, 15.01.2007, 13:58 (vor 7158 Tagen) @ Andreas F.

Hallo,
ich danke Dir und bin interessiert. Schreibe mir bitte mal per Email unter
frenzel01A-darmstadt@t-online.de
Bist Du aus dem Raum Darmstadt? Wemn nicht, auch kein Problem.

Alles Gute bis dahin
Andreas