Re: Re: fragen...
Hallo Triniti, hallo thomas,
ich glaub mit menses meint triniti einfach nur wenn ihre Mutter die Regel hat. da gibts so viele "Redewendungen" dafür... hier wurde ja schon öfter geschrieben, das frauen anfälle öfter bekommen wenn sie ihre Tage haben.
ob deine Mutter so arbeiten gehen kann und wie stark ihre epi für sie ist oder nicht ist, kann denk ich nur ein Arzt mit ihr entscheiden.
Vielleicht kannst du triniti ja nur große anfälle sehen und "kleine" wie absencen z.b. nicht....
warum ich das so schreib? .... nun ich bin 40, seit 17 jahren epi, "nur" 2 "Große Anfälle" aber im letzten jahr hunderte von "kleinen" und glaub mir thomas - soviele davon sind genauso unerträglich und können dein Leben komplett auf den Kopf stellen. Und wegen der Rente - ich bin seit 2006 Rentnerin. Es kommt doch immer auf den jeweiligen Menschen an. Wie einen die Anfälle, die Medis, de Umstände beeinflussen, wie sie die Lebensqualität verändern, wie man all das verkraftet. Wie man Medis verträgt. Der eine steckt Valproat weg wie nix und ist jahrelang anfallsfrei - bei mir war das so bis es meine Leber zerstört hatte. Der andere wird mit Lamotrigin anfallsfrei - bei mir wurden sie davon schlimmer. Der eine ist mit Keppra happy, anfallsfrei, kann weiter ein normales Leben führen - bei mir reduziert es die anfälle, schont meine Leber, das sie sich erholen kann, dass ich weiter einigermaßen "normal" leben kann - aber nur morgens bevor ich meine erste 1500mg-dosis genommen habe bin ich so wie früher.... danach bin ich müde, kraft- und lustlos, mir ist schlecht, vergesse viel, kann nicht mehr so gut denken und ich fühle das ich anders bin wie noch vor einem jahr als valproat mich komplett anfallsfrei machte und mich dem Leberversagen gefährlich nahe brachte...
Ich will damit nur eines sagen - man kann es nicht pauschalisieren, man kann nicht sagen vom äußeren Schein her du kannst rente haben weil du täglich nen grandmal hast und du nicht weil bei dir keiner von außen was sieht... wichtig ist ersteinmal (das ist meine Erfahrung) akzeptieren zulernen, das man eine Krankheit hat und sich dann helfen zu lassen und auch vor anderen mal sagen tut mir leid ich kann dieses oder jenes nicht.
Triniti ich finde es super das du dir gedanken um deine mutter machst und ich wünsche euch beiden und deiner ganzen familie, das ihr es schafft einen für euch akzeptablen weg zu finden damit umzugehen und klar zu kommen. Ich habe auch drei Kinder - ihr Verständnis und ihre Unterstützung helfen mir wahnsinnig viel, genauso viel die Liebe und Hilfe meines Mannes - auch wenns hier vielleicht nicht rein gehört, ich will einfach mal sagen: Danke Karsten, Melli, Tino und Tammy.
Liebe Grüße an alle - Cordula
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- fragen... -
triniti,
13.01.2007, 06:30
- Re: fragen... - Hamburg-Thomas, 13.01.2007, 17:31
- Re: Re: fragen... - cokie, 14.01.2007, 13:28
- Re: Re: fragen... - triniti, 16.01.2007, 19:06