Arbeit und autofahren.

goldi @, Monday, 05.02.2007, 11:19 (vor 7137 Tagen)

Hallo. Mal eine Frage. Wisst ihr, ob man fuer einen Beruf, wo man flexibel sein muss (eigentl. der FS oft verlangt wird) bei Aemtern Unterstuetzung via eines Chauffeurs etc. anfragen kann. Damit dieser einen dann rumfahren kann. Wenn es da um die Einnahmequelle auch noch geht, dann sollte das doch moeglich sein. Danke fuer die Auskunft. Der Goldi.

Re: Arbeit und autofahren.

Jonny1303 @, Monday, 05.02.2007, 16:32 (vor 7137 Tagen) @ goldi

Hallo Goldi,

bei den Ämtern wirst Du da wohl wenig Verständnis finden.
Wenn Du das Auto unbedingt für Deinen Job brauchst, aber nicht Auto fahren darst, dann wirst Du wohl Dir einen neuen Job suchen dürfen.
Ein Taxifahrer, oder Außendienstmitarbeiter bekommst sicher keinen Chauffeur, wenn er Epi hat und deswegen nicht fahren darf...
Aber vielleicht tun's bei Dir ja Bus und Bahn?

zuckende Grüße

jürgen

Re: Re: Arbeit und autofahren.

Danny @, Monday, 05.02.2007, 21:50 (vor 7137 Tagen) @ goldi


... was wiederum zeigt, dass nicht nur "bei Ämtern" wenig Verständnis bzw. Fantasie in Sachen Berufsbild zu finden ist...
Vermutlich könnte ein Formel 1-Pilot, Taxifahrer oder Fernfahrer KEINEN Chauffeur beantragen. Wichtig, da mal drüber gesprochen zu haben ;-), danke für die Info?!
Wenn der Goldi nicht neben ner Bushaltestelle arbeitet und den Chauffeur vorstreckt/mit dem Arbeitgeber teilt, was wird da steuerlich anerkannt?? (Internationale) Spezialisten haben das Wort! Stellt euch nicht doof, stellt euch vor, ein Architekt muss zur Großbaustelle...
Danny

Re: Re: Re: Arbeit und autofahren.

goldi @, Tuesday, 06.02.2007, 13:46 (vor 7136 Tagen) @ goldi

@Juergen: Das sehe ich anders. Bei einem Taxifahrer ist der Fueherschein unverzichtbar, da das Fahren der "eigentliche" Beruf ist. Das geht also sicher nicht. Du sagst so leicht, dass man dann eben solch einen Beruf nicht auswaehlen sollte. Schon mal daran gedacht, dass man Epilepsie auch zu spaeterer Lebzeit bekommen kann. => Da hat man den Beruf bereits gewaehlt. Danny hat es mit dem Architektenberuf eigentlich gut beschrieben. Seine "eigentliche" Arbeit ist ja das Planen etc. (nicht das autofahren), aber er muss eben auch mal auf die Baustelle. Es kann doch nicht sein, dass man jemanden seinen Beruf wegnimmt (entlassen etc.), weil die Person den Transport nicht organisieren kann. Dafuer duerfte es schon Unterstuetzung geben. Ich forsch mal nach und lass es euch dann wissen. Goldi

Re: Re: Re: Re: Arbeit und autofahren.

goldi @, Tuesday, 06.02.2007, 15:49 (vor 7136 Tagen) @ goldi

[zitat=goldi]@Juergen: Das sehe ich anders. Bei einem Taxifahrer ist der Fueherschein unverzichtbar, da das Fahren der "eigentliche" Beruf ist. Das geht also sicher nicht. Du sagst so leicht, dass man dann eben solch einen Beruf nicht auswaehlen sollte. Schon mal daran gedacht, dass man Epilepsie auch zu spaeterer Lebzeit bekommen kann. => Da hat man den Beruf bereits gewaehlt. Danny hat es mit dem Architektenberuf eigentlich gut beschrieben. Seine "eigentliche" Arbeit ist ja das Planen etc.
(nicht das autofahren), aber er muss eben auch mal auf die Baustelle. Es kann doch nicht sein, dass man jemanden seinen Beruf wegnimmt (entlassen etc.), weil die Person den Transport nicht organisieren kann. Dafuer duerfte es schon Unterstuetzung geben. Ich forsch mal nach und lass es euch dann wissen. Goldi[/zitat]

http://www.izepilepsie.de/cweb/design/home.icom?id=183&selid=627&type=VAL_MEMO

Re: Re: Re: Re: Re: Arbeit und autofahren.

Jonny1303 @, Wednesday, 07.02.2007, 09:27 (vor 7135 Tagen) @ goldi

Hallo Goldi,

zugegeben, das von mir angeführte Beispiel ist etwas krass...
Es ist schön zu lesen, daß es hier eine entsprechende Gesetzgebung
[zitat=goldi]http://www.izepilepsie.de/cweb/design/home.icom?id=183&selid=627&type=VAL_MEMO[/zitat]
gibt, nur glaube ich kaum, das die wirklich immer praxisrelevant ist, gern lasse ich mich aber eines besseren belehren.

Wünsche Dir alles Gute!

zuckende Grüße

jürgen

Re: Arbeit und autofahren.

Michael @, Wednesday, 07.02.2007, 23:38 (vor 7135 Tagen) @ goldi

[zitat=goldi]Hallo. Mal eine Frage. Wisst ihr, ob man fuer einen Beruf, wo man flexibel sein muss (eigentl. der FS oft verlangt wird) bei Aemtern Unterstuetzung via eines Chauffeurs etc. anfragen kann. Damit dieser einen dann rumfahren kann. Wenn es da um die Einnahmequelle auch noch geht, dann sollte das doch moeglich sein. Danke fuer die Auskunft. Der Goldi. [/zitat]
Hallo Goldie

Ich habe schon seit ca. 14 Jahren Epilepsie und ich wohne auch noch in einem sehr kleinen Dorf in der es fast keine Busverbindung gibt.
Ich mußte mich immer in ein anderes Dorf fahren lassen in der es eine bessere Busverbindung gab, aber es ging immer irgendwie.
Doch ich bemerkte bald das das Bus und Zugfahren sehr teuer ist.
Doch ich habe einen Epileptiker kennen gelernt der es garnicht glauben konnte das ich den Buchstaben G nicht beim Schwerbehindertenausweis beantragt hatte.
Kurz darauf beantragte ich beim Versorgungsamt den Buchstaben G bei dem man im Umkreis von 50 Kilometern umsonst Bus und Bahn fahren kann.
Nach einer Weile bekam ich ohne Probleme nicht nur den Buchstaben G, sondern auch noch den Buchstaben B, der bedeutet das noch eine Begleitperson noch umsonst mitfahren kann.
Der Ausweis kostet im Jahr 60 Euro, aber ich denke schon das man billiger mit Begleitperson garnicht fahren kann.
Gruß Michael