Absencen Epilepsie 6 jähriger Sohn

Astrid @, Thursday, 08.02.2007, 10:10 (vor 7134 Tagen)

Bei meinem Sohn wurde am 1. Dez. 2006 Absencen Epilepsie diagnostiziert. Er hatte ein auffälliges EEG und stündlich ca. 2 Absencen mit Augenverdrehen und Kopfnicken. Wir bekamen von der Neuropädiatrie Salzburg Petinimidsaft (Ethosuximid)welches wir bereits auf 9 ml morgens und abends dosiert haben, jedoch waren immer noch mehr als 5 Absencen/Tag. Er klagte über Bauchschmerzen und Übelkeit und der Blutspiegel ging auch nur bis 76. Also wurde das Medi wieder ausdosiert und seit 2 Wochen nehmen wir Depakine 50 mg Granulat.(Derzeit 4 Päckchen morgens und abends)Nächsten Dienstag hat er erstesmal Blutspiegel unter Depakine. Wie lange kann das denn noch dauern, bis es endlich mal besser wird, bzw. wie hoch kann man das Medi dosieren? Er wiegt 23 kg. Zeigt keine Nebenwirkungen bis jetzt und ist ansonsten ganz normal entwickelt.

Re: Absencen Epilepsie 6 jähriger Sohn

katja @, Thursday, 08.02.2007, 10:40 (vor 7134 Tagen) @ Astrid

[zitat=Astrid]Bei meinem Sohn wurde am 1. Dez. 2006 Absencen Epilepsie diagnostiziert. Er hatte ein auffälliges EEG und stündlich ca. 2 Absencen mit Augenverdrehen und Kopfnicken. Wir bekamen von der Neuropädiatrie Salzburg Petinimidsaft (Ethosuximid)welches wir bereits auf 9 ml morgens und abends dosiert haben, jedoch waren immer noch mehr als 5 Absencen/Tag. Er klagte über Bauchschmerzen und Übelkeit und der Blutspiegel ging auch nur bis 76. Also wurde das Medi wieder ausdosiert und seit 2 Wochen nehmen wir Depakine 50 mg Granulat.(Derzeit 4 Päckchen morgens und abends)Nächsten Dienstag hat er erstesmal Blutspiegel unter Depakine. Wie lange kann das denn noch dauern, bis es endlich mal besser wird, bzw. wie hoch kann man das Medi dosieren? Er wiegt 23 kg. Zeigt keine Nebenwirkungen bis jetzt und ist ansonsten ganz normal entwickelt. [/zitat]

Hallo Astrid,
ich denke das ist nicht nur eine FRage der Dosis, sondern auch, ob das richtige Medikament gefunden wurde. Ich würde mir da nicht die Hölle heiß machen, Absencen sind im Grund meistens gut behandelbar und es gibt eine Vielzahl in Frage kommender Medikamente. Bei meinem Sohn war Valproat erfolgreich (obwohl es eine Menge Nebenwirkungen hatte, waren die Absencen dann aber zum Glück weg) und wir haben über eine Zeit von ca drei Monaten von 300 mg auf 900 mg aufdosiert, bis er anfallsfrei war! Das kann also schon ein Weilchen dauern.
LG und viel Glück!
Katja