Re: epileptikerhunde

Katrin Kneiphof @, Sunday, 11.02.2007, 22:23 (vor 7131 Tagen) @ mary

[zitat=mary]Ich suche schon seit längerer zeit nach epileptikerführhunden.Aber selbst im internet sind"nur"die blindenhunde zu finden.Ich selbst leide seit ca.10 jahren an epileptischen anfällen.Habe sie aber durch keppra und lamictal recht gut im griff.Aus beruflichen gründen habe ich allerdings ein grosses interesse AN DER AUSBILDUNG dieser hunde.Es wäre ganz ganz toll,wenn mir jemand weierhelfen könnte.Liebe grüsse aus dem kalten hamburg
Mary[/zitat]

Hallo,
wir haben eine 7-jährige Tochter die an Rasmussen-Enzephalitis erkrankt ist. Zur Zeit hat sie zwischen 2 und 8 fokale Anfälle pro Tag. Wir haben das grosse Glück, daß wir von Freunden eine junge Australian-Sphephard-Hündin übernehmen konnten, die sie nicht mehr halten konnten, da sie regelmässigen Ausgang benötigt. Tessa ist zZt. 3 Jahre alt und ein vollwertiges Mitglied unserer Familie (Berhard 52 Jahre, Katrin 45, Jan 9, Anne 7, Feri 6 und die Katzen Klara und Tom). Sie hat sich ganz schnell angewöhnt, Annes häufige Anfälle durch kräftiges Gekläffe zu melden. Sie benötigt dazu Schlüsselwörter (zB. Kribbelbein etc.) oder spezielle Geräüsche, die Anne, da sie Ihre Anfälle kurz vorher merkt, sagt oder macht. Tessa merkt also die Anfälle nicht vorher (wie der eigentliche "Epilepsie-Hund") aber sie meldet sie sobald Anne ihr Besacheid sagt. Da Sie viel besser hören kann als ich und Ihre selbstgewählte Aufgabe mit großem Eifer (und 98% Sicherheit) wahrnimmt, verlasse ich mich in unserem Haus (3 Stockwerke) und Garten völlig auf sie. Sie ist uns wirklich eine riesige Hilfe.

Viele Grüße

Katrin Kneiphof


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