Hallo Tanja,
als Erstes will ich Dir natürlich auch raten, bitte geh zum Arzt (evt. gleich zum Neurologe) und schieb es nicht auf die lange Bank, denn es könnte ja auch harmlos sein und Du würdest Dir unnötig Gedanken machen. Dennoch will ich Dir meine Symtome beschreiben, die sich Deinen ziemlich ähneln:
Es fing schon vor ca. 20 Jahren an (bin jetzt 47 Jahre) immer wenn ich zu wenig geschlafen hatte bekam ich diese Zuckungen und mir ist alles aus der Hand gefallen. Anfänglich lachte jeder darüber und ich natürlich auch, das gehörte schon zu meinem Leben. Erst als es schlimmer wurde, fing ich an mir Gedanken zu machen. Trank meinen Kaffee nach nicht ausreichendem Schlaf mit einem Strohhalm und wartete letztendlich, dass es wieder aufhörte, was ja immer so war. Hatte mich dann auch von einem Neurologen untersuchen lassen, der leider zu diesem Zeitpunkt nichts Auffälliges feststellen konnte. Im Dezember 2006 habe ich dann (wieder nach nicht ausreichendem Schlaf) einen großen Anfall (grand mal) bekommen). Von nun an wurde auch mit EEG festgestellt, dass ich eine sogenannte Provokationsepilepsie habe) Wach.-Schlafrythmus. Hätte mich früher einmal ein Neurologe darauf hingewiesen, dass es soetwas überhaupt gibt, denn zuvor befasst man sich ja nicht damit, hätte ich bestimmt mein Leben umgestellt um mich diesem nicht auszusetzen, doch natürlich weiß ich nicht sicher, ob ich so einen Anfall auch bekommen hätte, wenn ich immer regelmäßig ins Bett gegangen wäre.
So, nun hattest Du jede Menge zu lesen. Ich wünsche Dir für Deine Zukunft viel Glück und wie schon gesagt, bitte kümmere Dich darum.
LG Helga 2 aus dem Schwabenland (es gibt mehrere Helga´s)