Re: Epilepsie und Beruf
hallo marco,
ich habe seit vielen jahren epilepsie und studiere auch lehramt. natürlich könnte es kritisch werden, wenn es um die aufsichtspflicht geht. ganz entscheidend ist sicherlich, ob sie durch medikamentöse behandlung anfallsfrei wird oder nicht. wahrscheinlich muss man schon eine gewisse zeit anfallsfrei sein (wie beim führerschein auch). angeben muss man die krankheit auch nur, wenn sie akut ist- glaube ich. nach einer entsprechend langen anfallsfreien zeit ist man dazu nicht mehr verpflichtet (ich weiß leider nicht mehr, wie lange man anfallsfrei sein muss.bei mir sind es mehrere jahre). ich würde mich erst sehr gut informieren, bevor ich der schulleitung etwas davon sage. im allgemeinen habe ich allerdings positive erfahrungen gemacht, was die reaktionen auf die krankheit angeht. einige meiner professoren wissen davon (weil ich kürzlich wegen gesundheitlicher probleme ein urlaubssemester nehmen musste)und haben sehr nett reagiert.
im hinblick auf die einstellungschancen habe ich folgende informationen bekommen: sicherlich wird es problematisch verbeamtet zu werden. allerdings gibt es ja auch die möglichkeit als angestellter in den den schuldienst zu kommen. außerdem habe ich gehört, dass in manchen fällen ein schwerbehindertenausweis ausgestellt wird und man somit die möglichkeit hat über die schwerbehindertenquote eingestellt zu werden. das sollte man sich aber sicherlich gut überlegen.
so, dass war jetzt alles etwas durcheinander..naja...
wünsche ihr -und dir natürlich auch- alles gute, viel kraft und optimismus!
liebe grüße,
nora
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- Epilepsie und Beruf -
Marco,
03.04.2007, 10:26
- Re: Epilepsie und Beruf - nora, 03.04.2007, 16:10