langsam depressiv
Hallo
Epilepsie und Depression werden ja oft in Zusammenhang gebracht. Früher als ich mich mit der Epi nicht auseinander setzte bzw. es mir wurscht war hatte ich nie Probleme. Seit 2 Jahren ist die Diagnose offiziell, jetzt ist es mir richtig bewußt. Diabetes wär mir lieber gewesen, ist zwar medizinisch gesehen gefährlicher, wird aber allgemein akzeptiert.
Langsam aber sicher gleite ich mehr und mehr in die Depression ab. Immer wieder hab ich depressive Phasen. Wie ich sie beheben soll weiß ich nicht, richtig akzeptiert hab ich die Diagnose auch nicht. Mit Leuten reden ist extrem schwierig weil man keine passenden findet. Beim Herzen wars nie ein Problem aber epi ost für die meisten ein rotes Tuch, von vielen wird man als dumm hingestellt.
Grüße Dirk
Re: langsam depressiv
[zitat=Dirk]Hallo
Epilepsie und Depression werden ja oft in Zusammenhang gebracht. Früher als ich mich mit der Epi nicht auseinander setzte bzw. es mir wurscht war hatte ich nie Probleme. Seit 2 Jahren ist die Diagnose offiziell, jetzt ist es mir richtig bewußt. Diabetes wär mir lieber gewesen, ist zwar medizinisch gesehen gefährlicher, wird aber allgemein akzeptiert.
Hallo Dirk
Dies war eins meiner größten Probleme am Anfang !
Epi seit 2000 nicht einstellbar (schwer) u.s.w
Jetzt großartig Ratschläge zu geben ist nicht einfach,was dir aber sicherlich bewußt ist.
Suche dir eine Selbshilfe Gruppe in der Nähe,wo "Gleichgesinnte" Menschen sind und auch mit den gleichen Problemen zurecht kommen müssen.
Mir hats geholfen !
Auch der Offene Umgang mit dieser Krankheit "Reden" ist sehr hilfreich.
P.S. Mir ist es auch egal wenn ich einen GM auf der Straße bekomme und im KH aufwache.
Das wichtigste ist und bleibt das Reden !
Gruß und in Zukunft positive Gedanken
Schluffi
Langsam aber sicher gleite ich mehr und mehr in die Depression ab. Immer wieder hab ich depressive Phasen. Wie ich sie beheben soll weiß ich nicht, richtig akzeptiert hab ich die Diagnose auch nicht. Mit Leuten reden ist extrem schwierig weil man keine passenden findet. Beim Herzen wars nie ein Problem aber epi ost für die meisten ein rotes Tuch, von vielen wird man als dumm hingestellt.
Grüße Dirk[/zitat]
Re: Re: langsam depressiv
Hallo
Danke für eure Antworten. Das mit der SHG ist bei uns so ne Sache weil es so gut wie gar nichts gibt. In Tirol gehen die Uhren noch etwas anders. Epilepsie wird von vielen nicht als Krankheit anerkannt.
Früher hab ich meistens Alkohol vorgeschoben weil die Symptome nach dem Anfall einem Alkoholrausch nicht unähnlich sind. Da warst du ein richtiger Mann, stark ist der der viel verträgt. Das ist eine Art Gesetz. Ich hatte einen riesigen Bekanntenkreis. Weil die Anfälle immer mehr wurden und auch tagsüber auftraten wurde es bekannt, über 2 Monate war ich auf der Neuro. Mein Bekanntenkreis brach schlagartig auseinander, bis auf ein paar wenige gute Freunde blieb nicht viel übrig. Epilepsie und noch dazu stationär auf der Neurologie ist gar nicht so männlich wie z.b. mehrere Vollräusche oder Schlägereien wie ich es früher vortäuschte um die Anfälle zu verbergen.
Sogar Leute die im medizinischen Bereich arbeiten und es eigentlich wissen sollten spotten drüber. Solche haben meiner Meinung nach den Beruf verfehlt und in der Medizin nichts verloren.
Langsam aber sicher gleite ich mehr und mehr ab in depressive Phasen. Nach SHG's hab ich schon gesucht aber bis jetzt nichts gefunden. Das Internet ist momentan die einzige Möglichkeit mich mit Betroffenen auszutauschen. Einen riesigen Bekannten- und Freundeskreis, überall Verwandte und Kollegen aber trotzdem damit allein.
Grüße Dirk
Re: langsam depressiv
[zitat=Dirk]Hallo
Epilepsie und Depression werden ja oft in Zusammenhang gebracht. Früher als ich mich mit der Epi nicht auseinander setzte bzw. es mir wurscht war hatte ich nie Probleme. Seit 2 Jahren ist die Diagnose offiziell, jetzt ist es mir richtig bewußt. Diabetes wär mir lieber gewesen, ist zwar medizinisch gesehen gefährlicher, wird aber allgemein akzeptiert.
Langsam aber sicher gleite ich mehr und mehr in die Depression ab. Immer wieder hab ich depressive Phasen. Wie ich sie beheben soll weiß ich nicht, richtig akzeptiert hab ich die Diagnose auch nicht. Mit Leuten reden ist extrem schwierig weil man keine passenden findet. Beim Herzen wars nie ein Problem aber epi ost für die meisten ein rotes Tuch, von vielen wird man als dumm hingestellt.
Grüße Dirk[/zitat]
Vielleicht ziehen sich Deine Bekannten ja zurück weil sie denken du seist inzwischen Alkoholiker?!
Nimmst du denn Medikamente? Lamotrigin z.B. wirkt gegen Epilepsie und gleichzeitig stimmungsaufhellend. Frag doch mal deinen Arzt darüber aus oder wende dich an ein Epilepsiezentrum
Re: langsam depressiv
Hi Dirk,
1.
Du siehst ja Du bist nicht allein.
2.
Schau mal hier, in anderen Foren. Es gibt noch Epileptiker denens viel besch... geht!
3.
Du kannst dir kaum vorstellen wie ich da gehangen bin wie sie mir gesagt haben das ich Epilepsie habe. I
!!!!!!!!!!!!!!!!Ich habe auch gelernt nochmalt zu Leben!!!!!!!!!!!!!!! wenn ich das kann dann du sowieso! Also Kopf hoch! ;)
Alex ;)