Re: Re: Schulprobleme und Teilleistungsstörungen

eva @, Saturday, 05.05.2007, 07:56 (vor 7048 Tagen) @ eva

[zitat=Katja]Hallo Eva,
ich habe eine 6 Jahre alten Sohn. Er hat Epilepsie und ADHS. Bei uns geht es jetzt gerade um die Schule (er soll zum 1.9. eingeschult werden und wir wissen noch nicht einmal wohin). Bei uns gibt es ganz normale Schulen wo man "besondere" Kinder als Indikrativkind einschulen bzw. umschulen kann. Dazu müssen die Kinder "zu gut" für eine Förderschule sein aber auch mehr Hilfe brauchen als "normale".
Wende Dich dazu an einen Vertrauenslehrer oder das Schulamt. Normaler weise kann man Dir dort Auskunft geben, wie man so etwas anstossen kann bzw. welche Vorraussetzungen das Kind dazu haben muss.
Viel Glück!
Gruß
Katja[/zitat]

Hallo ,

danke für die Antworten!
Ist das so , dass Epilepsie so oft mit ADHS in Verbindung steht? Oder wird das durch die Medis hervorgerufen? Unser Sohnemann hat in dieser Hinsicht zum Glück nun keinerlei Probleme. Er ist zwar auch kein völliger Engel, aber eben vom Verhalten her ein ganz normaler Junge. Uns machen nur die Teilleistungsstörungen und die mangelnde Konzentrationsfähigkeit und die Langsamkeit in der Bearbeitung von Aufgaben zu schaffen. Das allerdings ziemlich stark. Man merkt richtig, dass er darum kämpft bei einer Aufgabenerledigung bei der Stange zu bleiben, oft ohne Erfolg.Ich muss mich danebensetzen und ihm helfen sich zu fokussieren.
Hatte jetzt allerdings ein Gespräch mit der momentanen Lehrerin, die sehr verständnisvoll ist, allerdings eben nur in dieser Spezialklasse, sonst läuft es eher schlecht mit der Grundschule in unserem Dorf.(Die Lehrerinnen dort kennen als einzige Antwort, dass er dann eben nicht versetzt werden kann. na super!!!) Er darf nun die Aufgabenmenge je nach Tagesform verkürzen, wenn er das braucht.
Die Lehrerin riet mir eher eine Privatschule anzustreben. Es gibt bei uns noch eine freie anthroposophisch orientierte Privatschule mit kleinen Klassen, die auch bereit wären ihn aufzunehmen. allerdings 30 min Fahrtzeit mit dem Auto....
Wir werden aber auf alle Fälle auch die Möglicheiten in der Regelschule in Zusammenarbeit mit dem Schulamt checken.
Die Integrativen Hilfen mit einem Helfer im Unterricht vom JA sind ein zweischneidiges Schwert, da es das Kind in so einen "Behinderten-Status" bringt in der Wahrnehmung der anderen Kinder. Bei einem Kind an unserer Grundschule läuft das so, auch ein Epilepsiekind, allerdings ist der Fall ganz anders gelagert wie bei unserem Sohn. Da ist das gut zu beobachten. Ich bezweifle auch , ob das der richtige Weg ist für unseren Fall.

Schwierig, schwierig!!!
Gruß eva


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