Herr

Anderle @, Wednesday, 09.05.2007, 08:16 (vor 7044 Tagen)

Eigentlich habe ich 1000 Fragen.
Der Sohn meiner Freundin hat seit 2 Jahren Epilepsie.
Kämpft aber emotional gegen an.Landet nach einem Anfall in der Depression,kommt aber geistig,in Form der Anerkennung immer einen Milli-
meter weiter.Hat,mehr unter "Druck-Betriebsrat"Behindertenausweis beantragt.In der Firma lt.nun der Satz aber Kündigungsschutz nicht gleich doch die Möglichkeit der Kündigung.Ist eingestellt mit Tabletten
nimmt aber unregelmäßig die Tabletten.Termin beim Psychologen ist Ende
Mai-Erwartungen der Eltern sehr hoch!Aber die Situation von dem Jungen
ändert sich doch nicht.Epilepsie=darf kein Auto fahren,Non Alkohol bei
seinen Freunden(die immer weniger werden)in der Sturm und Drangzeit leben wie ein Spießer,in der eigenen Wohnung alleine-keine Wünsche und Träume mehr,weil die Epilepsie das Leben versaut ........usw.
Ich habe einen guten Draht zu ihm,will aber nichts falsch machen,darum
eine meiner dringendsten Frage:Wo sind Ansprechpartner,die nicht erst
in einem halben Jahr einen Termin vergeben und was kann ich auf Grund
des Vertrauensvorschusses tun ,an praktischen Dingen-also nicht sagen mach dies und mach jenes -geh dahin usw.In Depriphasen ist er manchmal der Brücke näher (mein empfinden)und wenn es ihm gut geht vergisst er
alles und denkt nicht an die Krankheit,bis er einen Klatsch bekommt
und alles geht wieder von vorne los.....

Für ein paar Antworten . wäre ich dankbar.
Günter Anderle

Re: Herr

Günter @, Wednesday, 09.05.2007, 19:41 (vor 7044 Tagen) @ Anderle

[zitat=Anderle]Eigentlich habe ich 1000 Fragen.
Der Sohn meiner Freundin hat seit 2 Jahren Epilepsie.
Kämpft aber emotional gegen an.Landet nach einem Anfall in der Depression,kommt aber geistig,in Form der Anerkennung immer einen Milli-
meter weiter.Hat,mehr unter "Druck-Betriebsrat"Behindertenausweis beantragt.In der Firma lt.nun der Satz aber Kündigungsschutz nicht gleich doch die Möglichkeit der Kündigung.Ist eingestellt mit Tabletten
nimmt aber unregelmäßig die Tabletten.Termin beim Psychologen ist Ende
Mai-Erwartungen der Eltern sehr hoch!Aber die Situation von dem Jungen
ändert sich doch nicht.Epilepsie=darf kein Auto fahren,Non Alkohol bei
seinen Freunden(die immer weniger werden)in der Sturm und Drangzeit leben wie ein Spießer,in der eigenen Wohnung alleine-keine Wünsche und Träume mehr,weil die Epilepsie das Leben versaut ........usw.
Ich habe einen guten Draht zu ihm,will aber nichts falsch machen,darum
eine meiner dringendsten Frage:Wo sind Ansprechpartner,die nicht erst
in einem halben Jahr einen Termin vergeben und was kann ich auf Grund
des Vertrauensvorschusses tun ,an praktischen Dingen-also nicht sagen mach dies und mach jenes -geh dahin usw.In Depriphasen ist er manchmal der Brücke näher (mein empfinden)und wenn es ihm gut geht vergisst er
alles und denkt nicht an die Krankheit,bis er einen Klatsch bekommt
und alles geht wieder von vorne los.....

Für ein paar Antworten . wäre ich dankbar.
Günter Anderle[/zitat] Warum überhaubt keine Antworten=Hilfe????

Re: Re: Herr

Bella @, Thursday, 10.05.2007, 09:25 (vor 7043 Tagen) @ Anderle

Lieber Günther,
sehr viel helfen werde ich dir vielleicht nicht könnnen. Meine Kinder sind gesund, bin nur selbst betroffen. Ich weiss aber, dass es sehr viele Selbsthilfegruppen auch mit Jugendlichen gibt. Vielleicht würde das ihm helfen, wenn er sieht, dass es andere Menschen in seinem Alter gibt, denen es genauso geht. Es gibt auch bestimmte Schulungen für Epilepsiekranke. Es gibt in Deutschland Krankenhäuser mit einer Epilepsieambulanz( z.Bsp. Bonn oder ERlangen). Vielleicht kannst du da ja einfach mal anrufen und die verbinden dich weiter und du erfährst wo es in eurer Nähe so etwas gibt.Vielleicht bekommst du noch hilfreichere Tipps, manchmal muss man einfach ein bisschen Geduld haben. Alles Gute Bella

Re: Herr

Nicole66 @, Thursday, 10.05.2007, 13:01 (vor 7043 Tagen) @ Anderle

Hallo Günter,
ihr steckt da in einer ganz schwierigen Situation, man steht hilflos daneben und weiß nicht was man machen soll. Ganz wichtig ist, dass der Sohn Deiner Freundin in gute neurologische Behandlung kommt - aber am allerwichtigsten ist, er muss die Medikamente regelmäßig nehmen. Nicht einnehmen kann alles nur noch schlimmer machen. Ich glaube manchmal hilft es den betroffenen einfach, dass sie wissen jemand akzepiert sie so wie sie sind. Epilepsie versaut dir nur das Leben, wenn man sich das Leben versauen läßt. Es gibt Dinge, die muss mann einfach hinnehmen - kein Auto fahren ist blöd - aber die eigene Sicherheit sollte da wichtiger sein. Man muss sein Leben umgestalten aber es ist nicht zu Ende! Das ist das, was der Sohn Deiner Freundin begreifen muss. Wenn Du und alle die ihm Nahe stehen helfen zu verstehen, kann er auch mit Epilepsie leben.
Ich wünsche Euch alles Gute!

Nicole