Alternative Behandlungsmethoden

Pitou84 @, Friday, 06.07.2007, 14:21 (vor 6986 Tagen)

Hallo!

Ich habe seit 8 Jahren Epilepsie, und bekomme unregelmäßig Anfälle (bisher 6). Ich nehme Lamotrigin und war eigentlich auch sehr zufrieden,bis ich einen großen Anfall hatte trotz des Medikamentes.

Ich habe mich jetzt mal umgehört, was es noch für Möglichkeiten gibt.
Daher mein Frage: Hat jemand Erfahrungen mit einer Canabis therapie, gibt es sowas schon erprobterweise und kann es wirklich helfen?

Vielleicht weiss jemand etwas dazu,

Grüße

Patrick

Re: Alternative Behandlungsmethoden

heinerle @, Sunday, 08.07.2007, 17:04 (vor 6984 Tagen) @ Pitou84

Hallo Patrick,

du suchst nach alternativen Behandlungsmethoden? Warum eigentlich Cannabis? Der enthaltene Wirkstoff THC ist gar nicht ungefährlich und wirkt sich nicht gerade positiv auf die Psyche aus, deshalb ist man mit Cannabis-Anwendungen allgemein sehr zurückhaltend.
Alternative Therapien sind alle Entspannungstechniken wie autogenes Training, Jacobsen, Yoga oder Tai-Chi und so weiter. Ausserdem gibt es die ketogene Diät oder Bio-Feedback...
Epilepsie mit Cannabis behandeln zu wollen heißt, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Für eine Schmerztherapie scheint es ja recht sinnvoll zu sein, aber Epilepsie?
Viel Erfolg

heinerle

Re: Alternative Behandlungsmethoden

Ben @, Thursday, 19.07.2007, 12:58 (vor 6973 Tagen) @ Pitou84

Hi Patrick

Als alternative Behandlungsmethoden könntest du durchaus auch die "Cranio-Sacral-Therapie" in Erwägung ziehen. Das ist eine sanfte Art ganzheitlichen Heilens und hilft den Körper zu Entspannen und auszugleichen auf körperlicher, geistiger und psychischer Ebene, wird sehr häufig für Traumaarbeit verwendet. Heilversprechen dürfen wie immer nicht gegeben werden. Es gibt auch viele Menschen die Cranio als Wellness in Anspruch nehmen,...
Bei Epilepsie würde es sich anbieten zunächst im Abstand von ca 2 Wochen eine Behandlung zu geben, mit dem Ziel die Abstände zwischen den Behandlungen stets zu vergrößern.
Eine Behandlung kostet, je nach Therapeut zwischen 40 bis ca 70€. Da Cranio-Sacral-Therapie Schulmedizinisch nicht (bzw. bedingt) anerkannt ist, werden die Kosten von der Krankenkasse leider nur in sehr wenigen Sonderfällen getragen. Und zwar eigentlich nur dann, wenn Schulmedizinisch sehr teure Medikamente zur Behandlung notwendig sind, und diese ein Leben lang genommen werden müssten, ziehen manche Krankenkassen tatsächlich alternative Therapieformen in Erwägung und ist dann auch bedingt bereit die Kosten zu tragen. (Geht wie immer halt leider ums Geld...)
Wenn du interessiert bist und nähere Informationen möchstest, kannst du dich gerne bei mir melden! Am besten e-mail an:

gladiator-ben@web.de

Jenachdem wo du wohnst würde ich dir anbieten, dir eine kostenlose Behandlung zu geben, damit du weißt was Cranio-Sacral-Therapie ist und außerdem hab ich bisher noch niemanden mit Epilepsie behandelt....würde mich sehr interessieren...

liebe Grüße,

Ben =)

Re: Re: Alternative Behandlungsmethoden

Jutta Wink @, Wednesday, 01.10.2008, 18:53 (vor 6533 Tagen) @ Pitou84

Hallo Heinerle!
deine Einwände bezüglich Kanabis in allen ehren du solltest dich eingehender informieren
Autogenes Training und entspannungsübungen sind für Epileptiker gefährlich da sie zu vermehrten und stärkeren Anfällen führen deshalb darf bei Epileptikern auch nicht mit Hypnose gearbeitet werden. Es gibt ein Epilepsie Medikament auf Kanabisbasis wo lediglich der Rausch erzeugende Wirkstoff entzogen wurde muß man leider selber zahlen mit ca 1500 € im Monat die Antwort eines Arztes für Epileptologie war sie wissen sicher wo es das preiswerter gibt. Wenn keines der auf dem Markt befindlichen Medis den gewünschten Erfolg bringt ist mir ein Epileptiker ohne Anfälle der mich auf Grund Kanabiskonsums angrinst lieber als wenn er alle Stunde Anfälle hat die letztlich bekanntermaßen jede Menge Gehirnzellen zerstören Oder???? mfg Jutta