Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Hallo an alle!
Ich möchte gern Informationen mit Angehörigen von Epileptikern austauschen. Persönlich ist für mich die Tatsache, einen Epileptiker in der Familie zu haben, sehr belastend. Darüber will ich eine Arbeit schreiben, die ich aus Befragungen entnehme. Würde mich sehr freuen, wenn Sie im Forum mit mir über Ihre Last reden würden.
Herzlichen Dank im Voraus!
Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Tanja
, Tuesday, 17.07.2007, 14:55 (vor 6975 Tagen) @
Salvia
Schick mir deine Fragen und ich werde sie gerne beantworten!
Lg
Re: Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Salvia
, Tuesday, 17.07.2007, 15:11 (vor 6975 Tagen) @
Tanja
[zitat=Tanja]Schick mir deine Fragen und ich werde sie gerne beantworten!
Lg [/zitat]
Hallo Tanja! Vielen Dank, dass Sie bereit sind, mir zu helfen. Ich habe bis jetzt noch keine konkrete Befragung erstellen können, denn zuerst will ich mit einigen über die Belastung allgemein reden, was sie für Probleme und Schwierigkeiten haben. Aus ähnlichen Antworten und Empfindungen der Angehörigen will ich erst die konkrete Befragung erstellen und weitergeben, um daraus Statistiken zu entwerfen. Das ist mein Plan.
sie können mir einfach erzählen, wie Sie mit dem epileptischem Familienmitglied umgehen. Ist er eine sehr große Last für Sie oder können Sie locker das akzeptieren? Verspüren Sie Ängste oder schämen Sie sich, über ihn zu reden, sich mit ihm beschäftigen? Bei mir war es bis jetzt so, dass ich mich immer davor gescheut hab, über diesen epilepsiekranken Menschen zu reden. Kaum einer weiß davon, dass ich einen schwer erkrankten Epileptiker in der Familie habe. Ich hab auch immer versucht ihn zu vermeiden, da ich schreckliche Angst vor ihm habe, weil er sehr aggressiv ist und nicht selten mich angegriffen hat. Gelegentlich muss ich ihn auch zum Arzt bringen und das ist mir äußerst unangeehm. Also im Allgemeinen ist diese Tatsache eine große Belastung für mich und ich möchte gern wissen, ob es anderen auch so geht oder ob es bei mir eher ein Einzelfall ist.
Vielen Dank für die nächsten Beiträge.
Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Tanja
, Tuesday, 17.07.2007, 14:56 (vor 6975 Tagen) @
Salvia
Tanja.Oberacher@hypotirol.com
Re: Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Salvia
, Tuesday, 17.07.2007, 19:32 (vor 6975 Tagen) @
Tanja
[zitat=Tanja]Tanja.Oberacher@hypotirol.com[/zitat]
Hallo Tanja!
Ich weiß nicht warum, aber es ist mir leider nicht gelungen, Ihnen eine Email an Ihre Adresse zu schicken.
Ich freue mcih, wenn Sie sich nochmal melden würden.
Re: Re: Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Tanja
, Wednesday, 18.07.2007, 12:15 (vor 6974 Tagen) @
Salvia
Tanja.Oberacher@hypotirol.com
E-Mail einer Bank ??
Eric
, Thursday, 19.07.2007, 05:03 (vor 6973 Tagen) @
Salvia
Hallo Silvia,
sich mit anderen Betroffenen über eine Firmen-email auszutauschen find ich nicht o.k.
Wer liest dort mit?
Es gibt doch auch gmx.net oder andere kostenlose Mail-Anbieter in Österreich/Tirol.
Ein Austausch über eine Bank-eMail ?????
Eric
Re: E-Mail einer Bank ??
Tanja
, Thursday, 19.07.2007, 08:13 (vor 6973 Tagen) @
Salvia
lieber eric!
schön, wenn du internet zu hause hast - ich nicht - in der Bank sind gmx.at seiten usw. gesperrt - logischer weise...
Re: Re: E-Mail einer Bank ??
tanja
, Thursday, 19.07.2007, 08:21 (vor 6973 Tagen) @
Tanja
und noch was - mitlesen tut niemand außer mir! und außerdem gibt es nichts was andere nicht auch lesen dürfte finde ich!
ich leide seit 3 jahren unter depressionen und meine arbeitskollegen und mein chef stehen zu 10000% hinter mir!
ebenso jetzt, wo meine tochter anfälle hat! wenn ich etwas gelernt habe, dann, das man die dinge die einem leben passieren annehmen muß! es hilft einen nichts sich zu verstecken oder sich völlig abzukapseln.
die gewissheit, das der eine oder andere mit der situation nicht klar kommt - ist mir klar. auch ich habe "freunde" durch meine depressionen verloren, aber die waren wahrscheinlich nie wirklich welche!
und hier in diesem forum kann es wohl egal sein ob und welche email adresse ich habe! es geht um meine tochter, die mir das wichtigste auf der welt ist! und ich möchte helfen! ganz einfach - egal wie - einfach helfen und da sein für jemanden, der in einer gleichen oder ähnlichen situation ist!
ich hoffe, dass diese frage "email einer bank" nun geklärt ist!
Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Marion 44
, Thursday, 19.07.2007, 13:58 (vor 6973 Tagen) @
Salvia
[zitat=Salvia]Hallo an alle!
Ich möchte gern Informationen mit Angehörigen von Epileptikern austauschen. Persönlich ist für mich die Tatsache, einen Epileptiker in der Familie zu haben, sehr belastend. Darüber will ich eine Arbeit schreiben, die ich aus Befragungen entnehme. Würde mich sehr freuen, wenn Sie im Forum mit mir über Ihre Last reden würden.
Herzlichen Dank im Voraus![/zitat]
Hallo Tanja,
ich weiß nicht, ob Du das brauchen kannst, aber vielleicht liest du mal in englisch:
The Brainstorms Family: Epilepsy on our terms
Stories by children with seizures and their parents
Von : Schachter, Montouris, Pellock
Lippincott-Raven 1996
Das war ein Projekt von Dr. Steven C. Schachter aus der Neurologie in Boston USA. Sie haben Berichte gesammelt von Selbstbetroffenen, Familienangehörigen, Ärzten , Pflegern, Freunden und der Öffentlichkeit. Jeder Bereich ist ein einzelner Band. Der genannte Band ist das Buch mit den Berichten von Eltern, Kindern, Geschwistern usw.
Das gesamte Paket ist genannt: "The Brainstorms Series" und ist bei Lippincott - Raven veröffentlicht. Meines Wissens ist nur ein Band, der der Selbstbetroffenen, ins Deutsche übersetzt. Es ist aber schon länger her, dass ich mit Dr. Schachter in Briefkontakt war. Es ist daher möglich, dass inzwischen weitere Bände auch in deutsch erschienen sind. Ich habe das nicht weiter verfolgt, weil er mir damals den Schuber mit allen 4 Bänden in englisch schickte. Es ist kein medizinisches Fachbuch, sondern es beschreibt in einfacher Sprache, was die Leute so erzählen, wie sie die Krankheit erleben, wie sie leiden oder sich damit arrangieren usw. Also Alltagssprache.
Grüße von Marion
Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Katja
, Thursday, 19.07.2007, 14:06 (vor 6973 Tagen) @
Salvia
[zitat=Tanja]Tanja.Oberacher@hypotirol.com[/zitat]
Da sind immer irgenwelche Punkte und ein Oberacher zu viel drin, oder??? Salvia, wenn Du im "Briefkopf" auf den Namen "Tanja" klickst, kannst Du direkt mailen!
LG
Katja
Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
Eric
, Friday, 20.07.2007, 06:36 (vor 6972 Tagen) @
Salvia
[zitat=tanja]"Darüber will ich eine Arbeit schreiben, die ich aus Befragungen entnehme. Würde mich sehr freuen, wenn Sie im Forum mit mir über Ihre Last reden würden."[/zitat]
Arbeit schreiben über Epilepsie mit Befragung hört sich eigendlich nach Facharbeit einer Schülerin oder Studentin an -- aber siehe da
Selbstbetroffene mit Epi-Kind und Angestellte einer Bank !
Ist dies nicht Vortäuschung??
[zitat=tanja]und noch was - mitlesen tut niemand außer mir! und außerdem gibt es nichts was andere nicht auch lesen dürfte finde ich!
ich leide seit 3 jahren unter depressionen und meine arbeitskollegen und mein chef stehen zu 10000% hinter mir!
ebenso jetzt, wo meine tochter anfälle hat! wenn ich etwas gelernt habe, dann, das man die dinge die einem leben passieren annehmen muß! es hilft einen nichts sich zu verstecken oder sich völlig abzukapseln.
die gewissheit, das der eine oder andere mit der situation nicht klar kommt - ist mir klar. auch ich habe "freunde" durch meine depressionen verloren, aber die waren wahrscheinlich nie wirklich welche!
und hier in diesem forum kann es wohl egal sein ob und welche email adresse ich habe! es geht um meine tochter, die mir das wichtigste auf der welt ist! und ich möchte helfen! ganz einfach - egal wie - einfach helfen und da sein für jemanden, der in einer gleichen oder ähnlichen situation ist!
ich hoffe, dass diese frage "email einer bank" nun geklärt ist! [/zitat]
In jeder Firma auch in einer Bank können meist andere mitlesen -- und wenn es nur dein eigerner Chef oder eurer IT-Angestellter ist.
Kannst du wirklich gewährleisten, daß das was dir andere in emails anvertauen auch nur bei dir landet??
Re: Belastung für Familienangehörige von Epileptikern
D.
, Friday, 20.07.2007, 12:13 (vor 6972 Tagen) @
Salvia
Man kann auch Anfallskrank sagen klingt gleich netter.
Mich würde interesieren ob Sie die zahlreichen Berichte von Betroffenen jegleicher Art hier auf diesen und anderen Seiten gelesen haben.
Das Forum selber ist auch voll damit.somit hat man doch eigentlich einen grossen Erfahrungsschatz schon oder?
Gruss D.