Re: Medikament-Herstellerwechsel
[zitat=Claudia]Hallo zusammen!
Ich hab´ mal eine Frage: Hat schonmal jemand eine erhöhte Anfallsfrequenz gehabt, nachdem er oder sie nicht das Antiepileptikum, sondern den Hersteller desselben gewechselt hat???
Ich nehme, neben Topamax, auch Lamotrigin, mein Neurologe ist so nett, mir immer kostenlose Probepäckchen verschiedener Pharmaunternehmen mitzugeben...Topamax ist immer von derselben Firma, aber Lamotrigin ist immer von verschiedenen Firmen. Kürzlich hatte ich eine Großpackung, da war ich fast 3 Wochen anfallsfrei...dann wechsle ich den Hersteller und schon geht es wieder los...
Der Wirkstoff und die Dosierung ist/sind ja immer derselbe: Lamotrigin. Nur die Zusammensetzung ist immer unterschiedlich, das fängt schon bei Größe und Farbe an...und ein Blick in den Beipackzettel verrät dann auch Genaueres...mit pharma-chemischen Details will ich jetzt nicht langweilen, aber es ist offensichtlich, dass die Tabletten eben doch nicht ganz so gleich sind, wie mein Neurologe mir versichert, dass sie es wären! Ich finde das etwas beunruhigend, besonders weil in manchen Süßstoffe verwendet werden und ich diese überhaupt nicht vertrage, ich bekomme davon immer starke Kopfschmerzen, ob da ein Zusammenhang als "Auslöser" für meine Anfälle besteht kann ich nur vermuten...
Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen mit seinem Antiepileptikum oder Neurologen gemacht? Oder mal anders gefragt: Was würdet ihr da machen? Die verschiedenen Tabletten der einzelnen Firmen weiternehmen (Ich hab nämlich noch Packungen hier...die reichen bis in den Oktober!)oder Euren Arzt bitten, Euch ein einheitliches Medikament von einer Firma aufzuschreiben?
Ich bin mir sehr unsicher, was ich machen soll...ich will auch nicht paranoid wirken oder so...aber da könnte doch wirklich ein Zusammenhang bestehen...deswegen ist es mir so wichtig zu wissen, ob es jemandem schonmal so gegangen ist!? Wenn dem so ist, dann ist das ein Aspekt, der nicht nur für mich interessant ist, sondern bestimmt für jeden Betroffenen von Bedeutung ist, denn solche Gratismusterpackungen werden ja sehr gerne von Ärzten verteilt und von Patienten genommen...wenn dadurch die Lage für alle "verschlimmbessert" wird, sollte da vielleicht mal ein bisschen empirisch nachgeforscht werden...
Also, was meint Ihr? Ist das unbedenklich den Hersteller andauernd zu wechseln, oder nicht???
Danke für Eure Hilfe!
Liebe Grüße, Claudia[/zitat]
Wenn all die beigemischten Stoffe neben dem eigentlichen Wirkstoff unwichtig sind, warum werden die Wirkstoffe nicht einfach nur in Traubenzucker gehüllt wie ein Gölobuli? Nein, ich glaube fest, das all die Beimischungen auch auch einen gewissen Einfluss nehmen.
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Claudia,
13.07.2007, 09:23
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