Was kann meine Freundin tun?

Berit @, Sunday, 29.07.2007, 16:08 (vor 6963 Tagen)

Hallo!
Meine Freundin hat folgendes Problem. Sie hat ihre Ausbildung zur Altenpflege gemacht. Jetzt hat sie die dritte Stelle angetreten. Die ersten 2 wo sie war waren auch vom Klima nicht unbedingt die besten. Aber ein großes Problem ist ihr Arbeitstempo. Wegen Ihrer Medis ist sie vom Arbeitstempo einfach langsamer. Sie hat ihren Ausbildern nix gesagt und auch ihrem jetztigen Chef nix aus Angst auf Ablehnung zu stoßen. Sie meinte vorhin am Telefon zu mir, daß sie nur wieder auf ihren Rausschmiß wartet. Ich denke manchmal das es besser für sie wäre wenn sie was sagen würde, aber sie hat davor zuviel Angst.
Ich selber hatte sehr viel Glück was das angeht. Ich hab schon beim Vorstellungsgespräch gesagt, daß ich Epilepsie hab und er hat mich trotzdem genommen. Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren da.
Ich würde ihr sehr gerne irgendwie helfen, aber ich weiß nicht wie. Hat jemand irgendwelche Tips?

Danke im Vorraus

Berit

Re: Was kann meine Freundin tun?

Träumer @, Monday, 30.07.2007, 13:18 (vor 6962 Tagen) @ Berit

[zitat=Berit]Hallo!
Meine Freundin hat folgendes Problem. Sie hat ihre Ausbildung zur Altenpflege gemacht. Jetzt hat sie die dritte Stelle angetreten. Die ersten 2 wo sie war waren auch vom Klima nicht unbedingt die besten. Aber ein großes Problem ist ihr Arbeitstempo. Wegen Ihrer Medis ist sie vom Arbeitstempo einfach langsamer. Sie hat ihren Ausbildern nix gesagt und auch ihrem jetztigen Chef nix aus Angst auf Ablehnung zu stoßen. Sie meinte vorhin am Telefon zu mir, daß sie nur wieder auf ihren Rausschmiß wartet. Ich denke manchmal das es besser für sie wäre wenn sie was sagen würde, aber sie hat davor zuviel Angst.
Ich selber hatte sehr viel Glück was das angeht. Ich hab schon beim
Vorstellungsgespräch gesagt, daß ich Epilepsie hab und er hat mich trotzdem genommen. Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren da.
Ich würde ihr sehr gerne irgendwie helfen, aber ich weiß nicht wie. Hat jemand irgendwelche Tips?

Danke im Vorraus

Berit[/zitat]

Hallo Berit,
ich mache gerade ein Praktikum im Altenheim. Dort klappt es mit der Arbeit eigentlich ganz gut, nur bin ich etwas langsamer als die anderen Mitarbeiter. Ich habe am Anfang auch gesagt dass ich Epilepsie habe. Am Ende des Praktikums soll daraus mal eine richtige Stelle werden wenn möglich. Eine Berufsausbildung habe ich nicht gemacht, aber einen Pflegelehrgang zur Pflegehilfskraft. Ich würde euch wirklich empfehlen es dem Arbeitgeber zu sagen, damit habe ich immer bessere Erfahrungen gemacht. Warum hat sie Angst davor es zu sagen?

Grüße
Träumer

Re: Re: Was kann meine Freundin tun?

Berit @, Monday, 30.07.2007, 22:03 (vor 6961 Tagen) @ Berit

[zitat=Träumer][zitat=Berit]Hallo!
Meine Freundin hat folgendes Problem. Sie hat ihre Ausbildung zur Altenpflege gemacht. Jetzt hat sie die dritte Stelle angetreten. Die ersten 2 wo sie war waren auch vom Klima nicht unbedingt die besten. Aber ein großes Problem ist ihr Arbeitstempo. Wegen Ihrer Medis ist sie vom Arbeitstempo einfach langsamer. Sie hat ihren Ausbildern nix gesagt und auch ihrem jetztigen Chef nix aus Angst auf Ablehnung zu stoßen. Sie meinte vorhin am Telefon zu mir, daß sie nur wieder auf ihren Rausschmiß wartet. Ich denke manchmal das es besser für sie wäre wenn sie was sagen würde, aber sie hat davor zuviel Angst.
Ich selber hatte sehr viel Glück was das angeht. Ich hab schon beim
Vorstellungsgespräch gesagt, daß ich Epilepsie hab und er hat mich trotzdem genommen. Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren da.
Ich würde ihr sehr gerne irgendwie helfen, aber ich weiß nicht wie. Hat jemand irgendwelche Tips?

Danke im Vorraus

Berit[/zitat]

Hallo Berit,
ich mache gerade ein Praktikum im Altenheim. Dort klappt es mit der Arbeit eigentlich ganz gut, nur bin ich etwas langsamer als die anderen Mitarbeiter. Ich habe am Anfang auch gesagt dass ich Epilepsie habe. Am Ende des Praktikums soll daraus mal eine richtige Stelle werden wenn möglich. Eine Berufsausbildung habe ich nicht gemacht, aber einen Pflegelehrgang zur Pflegehilfskraft. Ich würde euch wirklich empfehlen es dem Arbeitgeber zu sagen, damit habe ich immer bessere Erfahrungen gemacht. Warum hat sie Angst davor es zu sagen?

Grüße
Träumer
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Hallo!
Sie hatte vorher eine Ausbildung zu Erzieherin angefangen und ist da jedesmal auf Ablehnung gestoßen, wenn sie es gesagt. Sprich sie wurde gegangen. Die Chefin hat gesagt es wäre besserwenn sie etwas anderes machen würde. Dann kommt die Angst auch noch von der Kindheit. Da haben die Lehrer in der Grundschule zu ihren Klassenkameradinnen gesagt, daß sie sie in Ruhe lassen sollen, weil sie hirnkrank wäre. Seitdem hat sie einen Knacks weg was das angeht.

Berit

Re: Was kann meine Freundin tun?

Desiree @, Monday, 06.08.2007, 18:48 (vor 6955 Tagen) @ Berit


Hi berit

mir ging es ähnlich-nur das mein letzter chef erst nach einem anfall in seiner gegenwart von meiner epi erfuhr. er meinte, dass er mich nicht eingestellt hätte, wenn er von der krankheit gewusst hätte. im nachhinein bereue ich es, dass ich nicht so offen war und es ihm schon früher gesagt habe. ich finde epilepsie ist nichts, vor dem man sich schämen muss und wenn ein arbeitgeben einem aufgrund der krankheit nicht anstellen möchte, hat man glück, wenn man den job gar nicht erst angetreten hat.

es ist zumindest in der schweiz so, dass einem wegen krankheit nicht gekündigt werden kann. wenn sie dem chef nun sagt, was ihr reduziertes arbeitstempo verursacht, kann er ihr meines wissens nicht kündigen. Jedoch muss ich sagen, dass es vielleicht besser ist, wenn sich deine freundin einen job sucht, bei dem das tempo nicht so eine rolle spielt. sie setzt sich wohl extrem unter druck und das wirkt sich definitiv nicht gut auf die epi aus.

mein tipp: chef informieren und wenn er sich nicht kooperativ zeigt einen neuen job suchen!

lieber gruss
dj.


[zitat=Berit]Hallo!
Meine Freundin hat folgendes Problem. Sie hat ihre Ausbildung zur Altenpflege gemacht. Jetzt hat sie die dritte Stelle angetreten. Die ersten 2 wo sie war waren auch vom Klima nicht unbedingt die besten. Aber ein großes Problem ist ihr Arbeitstempo. Wegen Ihrer Medis ist sie vom Arbeitstempo einfach langsamer. Sie hat ihren Ausbildern nix gesagt und auch ihrem jetztigen Chef nix aus Angst auf Ablehnung zu stoßen. Sie meinte vorhin am Telefon zu mir, daß sie nur wieder auf ihren Rausschmiß wartet. Ich denke manchmal das es besser für sie wäre wenn sie was sagen würde, aber sie hat davor zuviel Angst.
Ich selber hatte sehr viel Glück was das angeht. Ich hab schon beim Vorstellungsgespräch gesagt, daß ich Epilepsie hab und er hat mich trotzdem genommen. Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren da.
Ich würde ihr sehr gerne irgendwie helfen, aber ich weiß nicht wie. Hat jemand irgendwelche Tips?

Danke im Vorraus

Berit[/zitat]