GM-Anfälle in der Nacht
Hallo
Während einer Trampertour hatte ich nachts einen großen Anfall. Danach eine Horrornacht mit Halluzinationen. Aus dem Fluß wo wir zelteten sah ich auf einmal ein riesen Vieh, eine Art Krake rauskommen. Eine Folge des Anfalls ? Ich hatte weder was getrunken noch sonst irgendwas und trotzdem war es da. Es geht einher mit komischen bizarren Träumen, Hoch- und Tiefphasen, sowas wie Massive rasch wechselnde Stimmungsschwankungen. Die Kollegen kriegten zum Glück nichts mit da sie alkoholisiert waren und schliefen. Durch den Anfall war ich wie betrunken, den hatten sie im Dunkeln , nur im Lagerfeuerschein nicht gesehen. Danach kam wieder die Horrornacht mit den Halluzinationen. Ich rannte geradewegs in den Fluß rein. Dunkel kann ich mich daran erinnern, steuerungsfähig war ich in der Zeit nicht, die Bilder in der Phase völlig real. Stunden später verschwand es wieder. Anfälle treten wegen des Schlafmangels gehäuft auf. Die Ursache dafür kenn ich nicht. Immer wieder rasch wechselnde Phasen mit bizarren träumen, Halluzinationen und wirren Aktionen während des Anfalls. Immer wieder kommt es, beheben kann ich es nicht. Dabei hab ich früher vieles selber behoben wenn ich Ursache kannte und die Mittel hatte. Die Epimedikamente hatte ich mir ja auch selber eingestellt und jahrelang ists gut gegangen.
Grüße Dirk
Re: GM-Anfälle in der Nacht
Hallo,
ich an Deiner Stelle würde einen patenten Neurologen suchen. Schlafmangel fördert einen Anfall und wenn Du Dich vorher auch noch angestrengt hast durch die Trampertour das kenne ich auch alles,aber hallos davon habe ich persönlich noch nichts gehört.
Re: GM-Anfälle in der Nacht
Hallo Dirk,
meines Wissens kann es, je nachdem welche Hirnrgion gerade betroffen ist, zu Formen von Halluzinationen kommen. Als ich noch GM Anfälle hatte, passierte mir das vor dem Anfall auch zweimal. Allerdings kenne ich nicht solch lange Phasen von Auren, wie du sie beschreibst. Das bedeutet aber, so denke ich , eine weiterhin bestehende Anfallsbereitschaft, die sich nur noch nicht in einem Krampf entlädt.
Du solltest aber unbedingt die Krankheit in Deine Lebensführung einbeziehen und nicht zu "wild" leben, zumindest solange es immer wieder zu Anfällen kommt. Dein Organismus zeigt Dir in dem Falle Deine Grenzen auf, wie mir scheint.
Vor allem brauchst du genügend Schlaf - und das hat man bei solchen Touren ja meist nicht 
Alles Gute !!!
Re: Re: GM-Anfälle in der Nacht
Hallo
Danke für Eure Antworten. Was ich bis versucht hab waren absolute Alkoholkarenz und die Koffeinmengen hab ich stark reduziert, bis jetzt ohne Erfolg. Viel Alk getrunken hab ich nie aber das berühmte Bierchen nach Feierabend hab ich mir schon hin und wieder gegönnt. Einmal ist schon nach einem einzigen Bier danach ein Anfall gekommen. Das die Halluzinationen mit den Stimmungsschwankungen und den Horrornächten von Alkohol oder Koffein kommen gilt als unwahrscheinlich. Die Alkoholmengen ist viel zu gering und das Koffein soll angeblich keine Halluzinationen hervorrufen. Wegen meiner Herzerkrankung zumindest wars besser das einzuschränken. Wie es mit Schlaf klappen soll ist unklar da genau da das Problem liegt. Während den Halluzinationen mit wirren Aktionen krampfe ich im Grunde nicht. Nach schlaflosen Nächten vermutlich kann einer auftreten, aber obs stimmt weiß ich nicht. Solche Nächte sind immer ein Horrortrip. Epianfälle hab ich seit meiner Kindheit aber die hatte ich immer gut im Griff. Die Medis konnte ich gut einstellen. Ich hatte höchstens mal einen Anfall wenn ich in der Jugendzeit mal über die Stränge schlug und Alkohol in unvernünftigen Maßen getrunken hab oder als DJ nächtelang auf Tour war. Sonst passierte aber nichts. Diese Halluzinationen zusammen mit den rasch wechselnden Stimmungs Hoch und Tiefs gab es damals nicht. Aufgetreten ist es erst kurz nach der Herz-OP. Und es wurde immer schlimmer. Irgendwie behandeln oder eindämmen kann ich das nicht. Ob Anfälle und Halluzinationen zusammenhängen weiß ich nicht. Bis jetzt haben die ergriffenen Maßnahmen nichts gebracht. Wehren dagegen kann ich mich nicht. Gegen viele Gegner, auch gegen die Epianfälle, hab ich mich erfolgreich zur Wehr setzten können nur da hab ich keine Ahnung gegen was ich kämpfen soll. Dazu müßte ich erst die Ursache kennen.
Grüße Dirk
Re: Re: Re: GM-Anfälle in der Nacht
Halo, nur mal noch ne Frage: du hast nicht vielleicht früher auch mal irgendwelche Drogen genommen? Meines Wissens kann es da auch zu verspäteten Reaktionen kommen.
Mir scheint, du solltest einen guten erfahrenen Neurologen und Psychiater aufsuchen. Keine Medikamente gleich verschreiben lassen, aber vielleicht weiß der eine Erklärung? Denn das muss ja für Dich äußerst unangenehm und erschöpfend sein.
Nochmal Grüße
Re: GM-Anfälle in der Nacht
[zitat=Dirk]Hallo Dirk,
nach Schilderung Deiner Symtomatik solltest Du dringend Ausschau halten nach einem Neurologen mit Epilepsie-Zertifikat oder nach einer Klinik, die sich auf Epilepsie spezialisiert hat. Ich kenne das Epilepsie-Zentrum in Bethel. Die Ärzte dort sind spitze.
Was den Alkoholkonsum angeht, ich darf überhaupt nichts trinken oder essen oder auf die Haut machen, wo auch nur die geringste Menge Alkohol drin ist. D. h., kein Haargel, keine Bananen (Gärung), keinen Ketchup (Essig), keinen Kartoffelsalat (Branntweinessig), keinen Apfelsaft
(Gärung). Du gehörst ordentlich untersucht, eine Änderung der Medikation bei Epilepsie heißt normalerweise schon: "Der nächste Anfall ist sicher." Schlafentzug fördert Anfälle, ebenso Streß und kleinste Mengen Alkohol. Ich würde an Deiner Stelle einmal versuchen, völlig solide zu leben, wenn dann immer noch keine Besserung eintritt, wissen die Ärzte, wie sie dran sind. Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe, dass sich Dein Zustand bald ändert, damit Du wieder Freude und unbeschwerte Momente erleben kannst. Ich lebe seit über 30 Jahren so, es lohnt sich.
Liebe Grüße
Hermann
Danke für Eure Antworten. Was ich bis versucht hab waren absolute Alkoholkarenz und die Koffeinmengen hab ich stark reduziert, bis jetzt ohne Erfolg. Viel Alk getrunken hab ich nie aber das berühmte Bierchen nach Feierabend hab ich mir schon hin und wieder gegönnt. Einmal ist schon nach einem einzigen Bier danach ein Anfall gekommen. Das die Halluzinationen mit den Stimmungsschwankungen und den Horrornächten von Alkohol oder Koffein kommen gilt als unwahrscheinlich. Die Alkoholmengen ist viel zu gering und das Koffein soll angeblich keine Halluzinationen hervorrufen. Wegen meiner Herzerkrankung zumindest wars besser das einzuschränken. Wie es mit Schlaf klappen soll ist unklar da genau da das Problem liegt. Während den Halluzinationen mit wirren Aktionen krampfe ich im Grunde nicht. Nach schlaflosen Nächten vermutlich kann einer auftreten, aber obs stimmt weiß ich nicht. Solche Nächte sind immer ein Horrortrip. Epianfälle hab ich seit meiner Kindheit aber die hatte ich immer gut im Griff. Die Medis konnte ich gut einstellen. Ich hatte höchstens mal einen Anfall wenn ich in der Jugendzeit mal über die Stränge schlug und Alkohol in unvernünftigen Maßen getrunken hab oder als DJ nächtelang auf Tour war. Sonst passierte aber nichts. Diese Halluzinationen zusammen mit den rasch wechselnden Stimmungs Hoch und Tiefs gab es damals nicht. Aufgetreten ist es erst kurz nach der Herz-OP. Und es wurde immer schlimmer. Irgendwie behandeln oder eindämmen kann ich das nicht. Ob Anfälle und Halluzinationen zusammenhängen weiß ich nicht. Bis jetzt haben die ergriffenen Maßnahmen nichts gebracht. Wehren dagegen kann ich mich nicht. Gegen viele Gegner, auch gegen die Epianfälle, hab ich mich erfolgreich zur Wehr setzten können nur da hab ich keine Ahnung gegen was ich kämpfen soll. Dazu müßte ich erst die Ursache kennen.
Grüße Dirk[/zitat]
Re: GM-Anfälle in der Nacht
Hallo
Vor 2 Tagen hatte ich wieder so eine Nacht. Zuerst begann sich die Hochphase extrem zu steigern, dann in der Nacht war es wieder soweit. Irgendwie verwirrt lief ich in der Gegend rum. Steuern konnte ich es nicht. dann wieder die Halluzinationen. Zuerst riesige Tentakel die aus dem Teich rauskamen. Ich wußte der Krake kommt. Dann ein gewaltiges Tier, bestimmt 50m groß. Ich sah genau in den Schnabel. Manchmal sind es auch Riesenwellen oder sonstige unheimliche Gestalten oder, Tiere oder ähnliches. Bewaffnit mit einem Stock ging ich drauf los, landete natürlich im Teich. Langsam, nach einigen Stunden verschwand es wieder. Ich versuche trotzdem noch es zu bekämpfen. Vielleicht kann ich die Nuß noch knacken und finde eine Lösung. Nur Medis schlucken kanns doch nciht sein.
Grüße Dirk
Re: Re: GM-Anfälle in der Nacht
Hallo!
Das hört sich jetzt vielleicht blöd an. Ich schreib es trotzdem:
Eine Freundin von mir hatte vor einige Jahren ganz ähnliche Erlebnisse. Auch immer mitten in der Nacht und ziemlich furchtbar. So sagt sie. Sie kämpfte immer um ihr Leben.
Sie sagte, daß das mit früheren okulten Praktiken zu tun hatte. In einer dieser Nächte schrie sie zu Gott um Hilfe. Dabei soll sie gespürt haben wie das wegging.
Seit dem geht sie jeden Sonntag zum Gottesdienst.
Probier es doch einfach aus. Was hast Du zu verlieren?
Wie auch immer. Geh zum Arzt und laß Dich gründlich durchsuchen. Mit Selbstversuchen Tabletteneinstellungen etc. kommst Du offensichtlich nicht weiter.
Re: Re: Re: GM-Anfälle in der Nacht
Hallo
Danke für Eure Nachrichten. Das okkulte Praktiken so was machen können ist mir bekannt, selbst hab ich es nie praktiziert. Ich bin abgesehen davon auch ein religiöser Mensch. Ich hab aber hin und herüberlegt wo ich z.B. den Kraken schon mal gesehen hab. Ich wußte das ich ihn irgendwoher kenne und zwar ohne Halluzination. Mit Kollegen hab ich jetzt mal einen Piratenfilm angesehen wo genau dieses Vieh vorkommt. Ähnlich ist es mit anderen Dingen. Aus irgendeinem Grund werden gesehene Dinge, sei im reellen Leben oder aus einem Film während des Anfalls als Halluzination reinkopiert. Warum weiß ich nicht. Während des Anfalls aber ist das Bild für mich föllig real, als ob z.B. ein Tier direkt vor mir steht. Beim letzten Anfall hab ich es angegriffen. So etwas kenne ich von früher nicht. Aufgetreten ist es erst nach der Herz-Op. Anfälle hab ich schon seit über 20 Jahren. Danach vielleicht etwas durch den Wind, aber solche Horrornächte und Halluzinationen samt Stimmungshochs-und Tuefs gab es nicht. Dazu komische bizarre Träume während der Tiefphase, die Halluzinationen während der Hochphase. Meine Angst vor Bienen ist begründet weil ich darauf hochallergisch reagiere, aber Panik während der Nacht vor riesigen Tintenfischen, Flutwellen oder sonstigen Monstern ist unerklärlich. Dann noch ziemlich unruhiger Schlaf, oft lande ich dann neben dem Bett. Das auch immer wieder vor allem in Verbindung mit den bizarren Träumen und Tiefphasen. Alkohol hab ich nun gemieden, Drogen nahm ich nie und trotzdem ist das unheimliche Mystherium da.
Grüße Dirk