Trileptal angst vor hauterektion!!!!!!!!
Hallo!
Ich hoffe ihr könnt mir helfen mein Sohn(5) bekommt seit letztem Jahr August Ospolot.
Das alleine hat bei seinen fokalen Anfällen nicht ausgereicht!
dann hatte er ein anderes dazu bekommen bei dem er nach genau drei wochen nebenwirkungen aufgezeigt hat!
So das das Mediekament wieder abgesetzt wurde:
Daas ganze wurde Stationäir getan.
Jetzt bekommt er seit dem 18.09.07
Trileptal und hat seit gestern im gesicht einen ausschlag der aussieht wie kleine knutschflecken!
ich war auch schon beim arzt das blutbild ist okay nur der ausschlag ist immer noch da bitte helft mir was würdet ihr mir noch raten?????????
danke schon mal für euere hilfe
gruß Melanie
Re: Trileptal angst vor hauterektion!!!!!!!!
hALLO WARUM SCHREIBT MIR DEN KEINERß KENNT SICH NIEMAND DAMIT AUS?
BITTE DRINGEND UM HILFE!
GRUß MELANIE
Re: Trileptal angst vor hauterektion!!!!!!!!
Hallo Melanie,
ich nehme seit 20 Monaten Trileptal 900 mg tgl. Bisher hat meine Haut keine Auffälligkeiten gezeigt. Bei mir reagiert demnach die Haut nicht negativ.
Was ich dir jetzt erzähle, muß nicht auf Deinen 5-jährigen Sohn zutreffen.
Nachdem ich über 30 Jahre alle möglichen Tabletten genommen habe, fast jedes Mal ist ein Klinikaufenthalt wegen der Umstellung nötig gewesen, ist mir gesagt worden, dass man bei einer sogenannten fokalen Epi gar nicht medikamentös behandeln kann. Ich habe mich im letzten Jahr operieren lassen. Jetzt geht es mir endlich gut.
Ich weiß, dass es Kliniken gibt, die gerade Kinder gerne operieren, damit sie es während des Heranwachsens besser und leichter haben. In den meisten Kliniken, die so etwas machen, kann jemand von den Eltern mit dem Kind im Zimmer sein (Rooming-in). Also siehst Du, möglich ist noch alles. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass einem der "richtige" Arzt begegnet. Ich wünsche Deinem Sohn gute Besserung und Euch alles Gute.
Herzliche Grüße
Anton
Re: Re: Trileptal angst vor hauterektion!!!!!!!!
hallo Anton
ich sage dir vielen dank für deine Antwort!
ich weiß wirklich nicht mehr weiter was genau haben die den bei dir op?
wußt gar nicht das es so eine möglichkeit gibt!
danke schon mal im vorraus!
ich wünsche dir auch alles gute!
und noch mal vielen vielen dank!
ach so in welcher klinik warst du dann?
gruß melanie
Re: Re: Trileptal angst vor hauterektion!!!!!!!!
hallo Anton
ich bin es noch mal!
Wollte dich noch fragen wie du das Triptal einnehmen tust?
hast du es flüssig oder in Tabletten form?
mein Sohn hat die Flüssige form Triptal 60 mg und holt ab heute 3 mal tgl 3 ml und das wird nächste w3oche noch mal gesteigert auf 4 ml und das soll dann vorerst so bleiben nur irgendwie traue ich dem Triptal nicht weil der Ausschlag immer noch net weg ist und ich finde das sehr merkwürdig vor allem was man alles darüber lesen kann!
hast du schon mal im internet nachgelesen?
gruß melanie
Re: Trileptal angst vor hauterektion!!!!!!!!
[zitat=Melanie]Hallo!
Ich hoffe ihr könnt mir helfen mein Sohn(5) bekommt seit letztem Jahr August Ospolot.
Das alleine hat bei seinen fokalen Anfällen nicht ausgereicht!
dann hatte er ein anderes dazu bekommen bei dem er nach genau drei wochen nebenwirkungen aufgezeigt hat!
So das das Mediekament wieder abgesetzt wurde:
Daas ganze wurde Stationäir getan.
Jetzt bekommt er seit dem 18.09.07
Trileptal und hat seit gestern im gesicht einen ausschlag der aussieht wie kleine knutschflecken!
ich war auch schon beim arzt das blutbild ist okay nur der ausschlag ist immer noch da bitte helft mir was würdet ihr mir noch raten?????????
danke schon mal für euere hilfe
gruß Melanie[/zitat]
Hallo Melanie,
das was Dein Sohn hat ist entweder eine Allergie auf das Trileptal oder es ist ein viraler Infekt. Wenn die Blutuntersuchung eine virale Ursache eher unwahrscheinlich macht, dann kann es vom Trileptal kommen. Man kann versuchen durch Erniedrigung der Dosis und evt. einem Medikament gegen Allergie (z.B. Tavegil) dem entgegenzusteuern. Falls es nicht besser wird muß man das Trileptal wieder absetzen. Allergien gegen Trileptal sind nicht selten. Deshalb muß man es genau beobachten.
Gruß
Felix
Re: Re: Re: Trileptal angst vor hauterektion!!!!!!!!
Liebe Melanie,
wenn Dein Sohn Trileptal flüssig bekommt, dann macht man das, damit er das Zeug besser herunterbekommt. Erwachsene nehmen dieses Mittel in Tablettenform, vielleicht ganz alte Leute, das weiß ich aber nicht genau, auch als Flüssigwirkstoff.
Was die auf dem Beipackzettel genannten Angaben betrifft: Die Pharma-Unternehmen sind verpflichtet, so ziemlich alles, was bisher aufgetreten ist an unerwünschten Neben- und Wechselwirkungen, auf den Beipackzettel zu bringen. Das Lesen dieser Zettel macht unsicher, gehe doch einfach davon aus, dass Dein Sohn alles gut verträgt, denn er ist nun mal auf die Medizin angewiesen.
Nun beziehe ich Stellung zur OP. Ich sage dir allerdings, ich bin kein Fachmann, ich bin nur Patient mit viel Erfahrung. Auch Epilepsie-Patienten werden schon seit langer Zeit operiert. Noch vor 10 Jahren ist es jedoch oft passiert, dass die Operation gelungen war, aber dadurch andere wichtige Funktionen im Kopf zerstört worden sind.
Seitdem wir aber noch bessere bildgebende Verfahren haben, nach meiner Kenntnis haben die Amerikaner vor 4 Jahren die letzte große Entdeckung auf diesem Gebiet gemacht, ist das Operieren erheblich sicherer geworden, obwohl ein Restrisiko immer bleibt, aber passieren kann auch schon etwas, wenn einem ein Zahn gezogen werden muß.
Was die Epilepsie-Chirurgie angeht, weiß ich als Patient, dass nur operiert werden kann, wenn die Epilepsie an einer Stelle im Kopf ausgelöst wird (sogen. Fokale Epilepsien) und dieser Herd nicht zu dicht an den wichtigen Funktionen im Gehirn liegt. Geprüft werden, wo der Herd genau ist, kann heutzutage durch mehrere MRT-Aufnahmen (sogen. Strukturelles MRT), die im Falle einer OP zuvor gemacht werden müssen.
Epilepsien, die über das ganze Gehirn verteilt sind, generaliesierte Epilepsien, kann man meistens nicht operieren. Ob etwas möglich ist oder nicht, wird von den Besten der Besten aller Epi-Neurologen in einer Fallkonferenz beschlossen, damit möglichst alle Risiken im Voraus ausgeschaltet werden können.
Sehr große neurologische Kliniken haben heute oft ein Epilepsie-Zentrum angeschlossen.
Ich z. B. habe mich für das Epilepsie-Zentrum in Bielefeld-Bethel entschieden, weil die sehr viel Erfahrung haben, weil ich nur Gutes von dieser Klinik gehört habe, weil die Ärzte sich austauschen mit Ärzten im Ausland.
Bei mir saß das störende Gewebe im rechten Temporallappen, dort lagen die wichtigen Funktionen des Gehirns nicht, somit haben gute Ärzte, ohne dass ich heute neurologisch geschädigt bin, die OP besten Gewissens durchführen können.
Ich habe noch die Bilder vor Augen, wie lieb Pfleger/innen und Ärzte mit kleinen Kindern auf meiner Station umgegangen sind.
Über die OP kannst Du im Internet viel erfahren, wenn Du "Epilepsie-Chirurgie" in die Suchmaschine gibst. Da kannst Du dich schlau machen. Ich wünsche dir alles Gute und unbeschwerte Momente. Für Deinen Sohn hoffe ich, dass es ihm schon bald viel besser geht.
Liebe Grüße
Anton