Entwicklungsverzögerung, Makrozephalus
Hallo,
meine Tochter (bald 4 Jahre) ist psychomotorisch entwicklungsverzögert. Sie spricht nicht viel, teilweise eine eigene Sprache, die man nicht versteht. Sie geht seit einem Monat in einen heilpädagogischen Kindergarten.
Sie hat von Geburt an einen etwas größeren Kopf (Makrozephalus). Es handelt sich um einen Hydrozephalus internus. Eine besondere Ursache hierfür ist nicht nachweisbar. Eine operative Behandlung ist nicht erforderlich.
Vor einem Jahr hatte sie einen einzigen generalisierten Krampfanfall. Im Schlaf- oder Müdigkeits-EEG zeigen sich kleinere Entladungen. Diese Entladungen treten lt. Ärzte auch an gesunden Kindern auf, die dann von selber verschwinden. Man spricht von benignen epilepsietypischen Potenzialen des Kindesalters.
Bisher war eine antiepileptische Therapie nicht erforderlich. Ein Arzt meinte nun, man sollte eine solche Therapie mit einem "relativ leichtem" Medikament versuchen. Vielleicht folgt daraufhin ja ein Entwicklungsschub.
Ich bin sehr skeptisch, v.a. wegen der Nebenwirkungen dieser Medikamente. Hat jemand ähnliche Probleme oder Erfahrungen hierzu? Gibt es evtl. alternative Behandlungsmöglichkeiten?
Vielen Dank im voraus.
Marianne
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Marianne,
28.10.2007, 21:57
- Re: Entwicklungsverzögerung, Makrozephalus - Anton, 29.10.2007, 08:52