Verlust des Partners durch Tod

Anton @, Wednesday, 07.11.2007, 14:56 (vor 6862 Tagen)

Hallo zusammen,
ich habe mir noch einmal die Reaktionen der Diskussionsteilnehmer hier im Forum auf den Tod von Stefans Freundin Martina durchgelesen. Ich bin auch der Meinung, dass es zu unschönen Bekundungen gekommen ist.
Lieber Stefan, Du solltest dich bitte weiterhin bei uns melden, denn uns interessiert, wie es mit dir jetzt 5 Tage danach ist. Hast Du im Kreise Deiner Verwandten/Bekannten ein tröstendes Wort finden können? Hast Du mal daran gedacht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Das ist kein Makel, die steht dir zu. Ich wünsche dir die nötige Kraft um mit diesem Schicksalsschlag fertig zu werden.
Alles Gute und Liebe
Anton

Re: Verlust des Partners durch Tod

Marion44 @, Thursday, 08.11.2007, 02:15 (vor 6861 Tagen) @ Anton

[zitat=Anton]Hallo zusammen,
ich habe mir noch einmal die Reaktionen der Diskussionsteilnehmer hier im Forum auf den Tod von Stefans Freundin Martina durchgelesen. Ich bin auch der Meinung, dass es zu unschönen Bekundungen gekommen ist.
Lieber Stefan, Du solltest dich bitte weiterhin bei uns melden, denn uns interessiert, wie es mit dir jetzt 5 Tage danach ist. Hast Du im Kreise Deiner Verwandten/Bekannten ein tröstendes Wort finden können? Hast Du mal daran gedacht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Das ist kein Makel, die steht dir zu. Ich wünsche dir die nötige Kraft um mit diesem Schicksalsschlag fertig zu werden.
Alles Gute und Liebe
Anton[/zitat]

Danke Anton,

ich stimme dir zu. Was man an einigen Kommentaren ablesen kann, ist, dass der Tod noch immer ein Tabuthema ist und außerdem, dass jeder mit sich selbst beschäftigt ist. Der heutige Zeitgeist hat enorm viel Egoismus produziert. Das gilt aber nicht für Alle, denn eige haben noch die Fähigkeit zur Einfühlung in die Schwierigkeiten des Lebens - dem Himmel oder wem auch immer sei Dank!

Beste Grüße

Re: Re: Verlust des Partners durch Tod

Stefan @, Thursday, 08.11.2007, 13:20 (vor 6861 Tagen) @ Anton

Danke Anton für deine Fürsprache. Ich habe gute Unterstützung von ihrer bzw meiner Familie.Auch habe ich Kontakt zur meiner Hausärztin. Derzeit befinde ich im Krankenstand. Nächste Woche versuche ich wieder zur arbeiten. Ihre Mutter Maria und ich geben uns halt. Viele Gedanken kreisen in mir, ich wusste über Krankheit bescheid, dennoch darüber reden fiel ihr schwer. Die Kritik finde nicht korrekt formuliert.

Re: Verlust des Partners durch Tod

Roland @, Friday, 09.11.2007, 16:43 (vor 6859 Tagen) @ Anton

Hallo Stefan
Von meiner ganzen Familie unsere aufrichtige Anteilnahme zum Tod deiner Freundin und dieses auch der Familie deiner Freundin. Wir können so richtig mit dir fühlen. Im Augenblick ist es für euch sehr wichtig den Zusammenhalt und in euer unendlichen Trauer nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wenn du wieder arbeiten gehst wünsche ich dir auch Arbeitskollegen mit denen du auch dort reden kannst. Denn es ist so schwer, wenn man nicht mit jemandem reden kann, der euch Verständnis für Trauer und Tränen hat. Wir haben unsere Tochter (19) letztes Jahr auch wegen der Epilepsie verloren. Es ist so ungerecht einen Menschen und ganz besonders einen jungen Menschen zu verlieren. Und zum Schluss möchte ich dir noch ein Ereignis aus unserer Familie erzählen. Wir wollten unsere 13 Jahre alte Hundin einschläfern lassen, weil sie mit den Hinterbeine wegen einer Nervenerkrankung nicht mehr hoch kam. Um 7.00 machte sie ihren letzten Atemzug, um 9.00 sollte ich zum Tierarzt kommen. Da frag ich mich doch, ob es da oben nicht doch jemanden gibt.
Die Zeit werden hoffentlich auch bei euch die Wunden etwas kleiner werden. Den Verlust eines Menschen wir man wohl nie vergessen.
Euch allen Gute
Fa. Roland Hammer