Re: Konzentrationsstörungen
[zitat=Anne][zitat=Christian]Hallo,
Ich habe Epilepsie jetzt seit 15 Jahren und es geht mir gut. Keppra und Lamotregin wirken sehr gut,seit fast 2 Jahren nun schon.Ich studiere BWL. Aber seit ca. einem halben Jahr kann ich mich beim Lernen einfach nicht mehr konzentrieren, schweife ständig mit den Gedanken ab.Es ist schrecklich, denn es hat dazu geführt, dass ich durch die beiden letzten Examen gefallen bin. Auch spühre ich keine Motivation,keinen Antrieb mehr in mir, sodass ich mir die Frage stelle: Kann es da einen Zusammenhang mit der Krankheit oder der Medikation geben,und wenn ja, wie und welchen? Schließlich ist das ja keine direkte Konsequenz der Medikamenten-Umstellung gewesen.
Meinungen,Ideen oder Erfahrungen würden mich sehr interessieren. Danke im Vorraus.
Gruß, Christian.[/zitat]
Hallo Christian
Schade das man nicht dein Alter weiß! Denn wenn du seit 15 Jahren auf Epi behandelt wirst ist vieles möglixh. "Man(n)" wird ja älter ! So mit lassen auch die inneren Kräfte nach, denn denn Dein Körper mußte ja viele Kämpfe aushalten und ganz wichtig auch das Gehirn der menschliche Computer! Dieser ist ein viel komplizierteres System, klingt zwar komisch ist aber so!
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Dir aber sagen, es liegt nicht nur an den Medikamenten, es liegt auch an der Krankheit selber, du darfst Deine Nerven und Dein Gehirn nicht zu arg strapazieren das kann ein Zeichen von deinem Körper sein. Der zeigt Dir wann Du in überbelastest,also gönne Dir mir ruhephasen, ist mein Rat. Vor allem wenn du Deinen Körper weiterhin egnorierst können sich die Anfälle häufen und das willst du sicher nicht.
Ich bin mit den gleichen Medikamenten wie du eingestellt, komme gut zurecht damit.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas weitervermitteln mit meiner Erfahrung.
Alles Gute
Gruß Anne[/zitat]
Hallo Christina, hallo Anne,
ich (44) habe seit 26 Jahren Epilepsie nach Astrozytom OP und Rezidiv OP (re. temporallappen + hippocampus). Bin mit Keppra und Neurontin eingestellt, was ganz gut klappt. Ich kann mich aber auch nur den Worten von Anne anschließen. Auch mein Körper sagt mir immer wieder, jetzt leg mal eine Pause ein, dass ist jetzt zu viel. Nicht das ich 9-10 Stunden schlaf täglich benötige (sonst gibt es Anfälle), Urlaub muß aus Erholung bestehen. Ich bin ganztägig berufstätig, muß aber da auch einen bestimmten Rytmus einhalten. Ich kann dir nur den Tip geben, hör auf deinen Körper. Ich mache in ganz stressigen Zeiten in der Mittagspause progressive Muskelentspannung nach Jakobsen - mir hilft es.
Alles Gute Gruß
reni
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- Konzentrationsstörungen -
Christian,
11.11.2007, 23:48
- Re: Konzentrationsstörungen - Anne, 12.11.2007, 08:26
- Re: Konzentrationsstörungen - Reni, 12.11.2007, 13:22