keine Überweisung in Klinik durch Neurologen

Jesse @, Thursday, 15.11.2007, 22:25 (vor 6853 Tagen)

hallo,

ich bin 23 und befinde mich derzeit in einem ausbildungsverhätnis (versicherungsbranche).
seit juni diesen jahres habe ich epilepsie.
seitdem hatte ich mehrere anfälle trotz medikamente.
in den letzten 2 wochen sogar mehrere in der woche. zur zeit bin ich auf 150 mg lamotrigin eingestellt. je höher die dosis ist, desto mehr habe ich das gefühl, dass die anfälle zunehmen. habe zwischenzeitlich keppra verschrieben bekommen, aber absetzen müssen wegen nebenwirkungen. mittlerweile leidet meine ausbildung darunter. denn oft kann ich nicht zur arbeit, weil ich einen anfall hatte oder ich werde von kollegen nach hause gebracht, weil es auf der arbeit mal wieder passiert
ist. mit meiner hausärztin habe ich über einen klinikaufenthalt gesprochen. sie hält dies für eine gute idee, zumal man bis dato durch eeg und mrt keine ursache für meine anfälle feststellen konnte, ich auf die medikamente nicht richtig anschlage und meine ausbildung mehr oder weniger auf dem spiel steht bzw. darunter leidet (möchte gerne nach der ausbildung in den außendinenst). meine ausbildungleiterin hält den klinikaufenthalt auch für sinnvoll, zumal die gerne wissen möchte durch was die anfälle ausgelöst werden, damit der betrieb entsprechend evtl. wasam arbeitsplatz ändern kann. auch der außendienst ist gestrichen, da ihnen das risiko zu groß ist, dass es unterwegs passiert. mein neurologe möchte mich allerdings nicht überweisen, da er das noch ne weile beobachten möchte, eventuell andere medikamente verschreiben möchte - ich selber möchte gerne in so eine klinik, damit ich endlich mal richtig durchgecheckt werde und man mich optimal einstellt. einen anderen neurologen habe ich auch schon aufgesucht, dieser hat aber erst ende dezember wieder einen termin frei. würde gerne nach bonn in die klinik. was kann ich tun? brauch ja ne überweisung...
danke!


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